Seit Michelangelo im Trend: Marmore mio

Shots Magazin Verfasst von:

SHOTS MAGAZIN

  @shotsmagazin

Es gibt Materialien, die mit ihrer zeitlosen Schönheit beeindrucken. Ähnlich wie die Kombination aus dem kleinen Schwarzen und einer weißen Perlenkette, so steht auch Marmor für Eleganz, Exklusivität und Raffinesse.

Nicht nur aus Sicht der Architektur ist es ein edles Material mit einer bemerkenswerten Haltbarkeit. Livingpress erklärt uns heute, warum Marmor auch im Interior Design großes Trendpotential hat.

Marmor ist schon seit der Antike bekannt: Bereits die Etrusker verwendeten das Carbonatgestein, das aus den Mineralen Calcit, Dolomit und Aragonit besteht, in der Bauindustrie und Kunst. Eine der bekanntesten Arten ist der Carrara-Marmor, der nach der italienischen Provinz Massa-Carrara in der Toskana benannt ist.

Schon der italienische Bildhauer Michelangelo (1475 bis 1564) verwendete es für seine bekannten Skulpturen, unter anderem Pietà im Petersdom, und verschaffte so dem Material, das durch ungünstige wirtschaftliche und politische Verhältnisse in der Produktion lange Zeit zurücklag, große Berühmtheit.

Marmor in der Architektur
Marmor in der Architektur

Carrara-Marmor zeichnet sich durch seine weiße Farbe mit den zarten Grautönen aus. Allerdings gibt es auf dem Markt eine Vielzahl an Schattierungen des edlen Natursteins – von Weiß, Grau, Creme, Rosa, Grün und Braun bis hin zu Schwarz.

Im Jahr 2017 können wir wieder mit Marmor in der Inneneinrichtung experimentieren, denn das Material liegt wieder absolut im Trend und ermöglicht uns, mit einer Vielzahl an Stilen zu arbeiten: Ob klassisch, modern oder auch skandinavisch. Doch was ist der einfachste Weg, Marmor in den eigenen vier Wänden wiederzubeleben?

Als Bodenbelag findet sich die gebräuchlichste Anwendung des Materials. Dabei geht die glänzende Oberfläche des Marmors ein Duett mit seiner heterogenen Struktur ein und bietet eine schillernde, dekorative Wirkung.

Marmorböden faszinieren mit ihrer geprägten Maserung und überzeugen gerade im Sommer durch ihren kühlenden Effekt. Gleichzeitig sind sie besonders leicht zu reinigen und als Bodenbelag für Allergiker bestens geeignet.

Marmor als Arbeitsplatte
Marmor als Arbeitsplatte

Oder als Wandverkleidung: Schon in der Antike wurden ganze Hallen mit Marmor vertäfelt, heutzutage kann der Naturstein auch eine geschmackvolle Alternative zu Fliesen auf der Küchentheke darstellen.

Fensterbänke aus Marmor sind nicht nur elegant, sondern auch unempfindlich gegen Flecken und darüber hinaus sehr pflegeleicht. Sie harmonieren mit dem klassischen Wohnstil besonders gut. Gleichzeitig verfügen sie über eine außergewöhnlich gute Wärmedämmung.

Und je nach Art des Marmors verfügen Arbeitsplatten über eine ausgezeichnete Beständigkeit gegen Abrieb. Diese Eigenschaft macht Marmor ideal für den Einsatz in der Küche. Aber auch Tische mit Marmorplatten im Wohnzimmer werden zum Blickfang.

Seit Michelangelo im Trend: Marmore mio…

Quelle: livingpress.de / Fotos: Pixabay, CC0 Public Domain

@shotsmagazin       @shotsmagazin       @shotsmagazin       @shotsmagazin