Ist Autoleasing am Ende?

Jana Möller Verfasst von:

SHOTS MAGAZIN

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Autoleasing wird immer noch wie vor über zwanzig Jahren vermarktet. Altbacken und lokal beim Händler. In der heutigen Zeit von Elektromobilität, autonomen Fahrversuchen und sich immer weiter entwickelnder Technik wie Smartphones ist das herkömmliche Leasingmodell eigentlich komplett veraltet.

„Als ich 2014 nach einem Dienstwagen gesucht habe, bin ich fast verrückt geworden. Nach drei Monaten stand ich immer noch ohne Auto da“, sagt Lukas Steinhilber. „Rund 95 Prozent aller Leasingverträge werden im Autohaus abgeschlossen. Bei Preisunterschieden von bis zu sechzig Prozent kostet diese fehlende Vergleichbarkeit tausende Euro.“

vehiculum.de
vehiculum.de

Gemeinsam mit Melchior Bauer und Guy Moller hat er 2015 das Start-up Vehiculum gegründet: Eine Online-Plattform, die Autoleasing digitalisieren soll. „Ein manueller Leasingvergleich verschiedener Anbieter dauert aktuell mindestens zehn Stunden. Wir digitalisieren den Prozess und reduzieren den Aufwand auf fünf Minuten“, sagt Melchior Bauer.

Jetzt sammeln die Berliner frisches Kapital ein und erhöhen ihre Finanzierung auf knapp eine Million Euro. „Wir sind die einzige Plattform, die dem Nutzer Real-Time-Preisinformationen an die Hand gibt. So sparen unsere Kunden im Schnitt 4.000,- Euro pro Vertrag“, meint Steinhilber.

Ist Autoleasing am Ende?
Ist Autoleasing am Ende?

Anschauen kann man sich das Ganze unter vehiculum.de. Und mit diesem erfrischenden, zeitgemäßen Geschäftsmodell scheint das Autoleasing dann wohl doch nicht verstaubt sowie am Ende zu sein…

Screenshot: vehiculum.de (1) / Foto: Pixabay, CC0 Public Domain

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