Georgios Engonidis: Art & Design Giorgio

Jan-Christopher Sierks Verfasst von:

SHOTS MAGAZIN

  @shotsmagazin

Sollten Sie in Hamburg sein und das „Gastwerk“ oder „The George“ besuchen, achten Sie mal darauf, was sich dort in den gehobenen Hotels an den Wänden zeigt. Alle diese Bilder stammen nämlich von Georgios Engonidis (48), einem interessanten Mann, der sich kurz Giorgio nennt.

Giorgio ist freier Maler, Künstler und Fotograf, der besonders unter Prominenten und im Charity-Bereich mit seinen Werken für Aufsehen sorgt. Der gebürtige Schwabe, der in Nordgriechenland aufgewachsen ist, wird im Alter von 13 Jahren zum ersten Mal in seinem Leben mit der Malerei konfrontiert.

In Korinos bei Katerini beobachtet er einen Straßenmaler. Von nun an verbringt er jede freie Minute damit, zu malen. Seine Motive sind urtypische Landschaftsbilder, in denen er dem Bezug zu Griechenland Ausdruck verleiht. Sein Talent spricht sich herum und die Bilder finden schnell Anklang.

Georgios Engonidis
Georgios Engonidis

Mittlerweile ist Giorgio um die 20 Jahre alt und lebt in Deutschland. Da er von der Kunst alleine nicht leben kann, arbeitet er als Kellner. Der Umgang mit vielen verschiedenen Menschen inspiriert ihn, so dass nun auch Bilder entstehen, die die Impressionen des täglichen Lebens und die Vielfalt menschlicher Charaktere widerspiegeln. In der Hamburger Gastronomie und bei Restaurant-Gästen werden die Bilder zum Renner.

Dazu ist Giorgio ein sympathischer Mensch, der nebenbei auch die Kunst des Netzwerkens versteht. Er bildet sich weiter und führt im bekannten Hamburger „Atelier Paulwitz-Matthäi“ seine Studien in Farblehre und Maltechnik weiter. Dazu kommen nun auch Erfahrungen in den Bereichen Licht- und Wohndesign, speziell Raumdekorationen, sowie Grafikdesign.

Mit diesen Kenntnissen im Gepäck reist Giorgio Mitte der 1990er Jahre zurück nach Kos und Mykonos, um dort das einzigartige Licht zu entdecken und in seinen Bilder umzusetzen. Er übernimmt einzelne Aufträge und präsentiert zwei erfolgreiche Ausstellungen auf den Inseln.

Georgios Engonidis
Georgios Engonidis

Der markante, sichere Einsatz kraftvoller Farben verleiht seinen zeitgenössischen Werken ab jetzt eine hohe emotionale Wirkung, der man sich als Betrachter kaum entziehen kann. Die Ausstrahlung der in unterschiedlichsten Maltechniken erstellten Kunstwerke ist grandios. „Bevor ich anfange zu malen, denke ich nie über das Ergebnis nach“, sagt Giorgio darüber zu „Shots“..

Nach der Rückkehr in die Hansestadt Hamburg werden nach und nach Unternehmen und Medien auf ihn aufmerksam. So gehören Ausstellungen im Porsche Zentrum, die Versteigerung einiger Bilder für wohltätige Zwecke und Unternehmen, die seine Bilder kaufen, bald zum Alltag für Giorgio. Nun kommen auch viele Auftragsarbeiten, wie zum Beispiel für die „MS Deutschland“ oder die „Deutsche Seetouristik“.

Dadurch steigt seine Bekanntheit immer weiter. Wenn Giorgio zur Vernissage ins „Gastwerk Hotel“ lädt, tummeln sich bis zu 800 Gäste im Designhotel, bestehend aus geballter Prominenz. Im Gastwerk sehen Besucher auch seinen „Artroom“. Seine Werke befinden sich jetzt in privaten und internationalen Sammlungen auf der ganzen Welt, egal ob in Dubai oder Monte Carlo.

Georgios Engonidis
Georgios Engonidis

Stillstand ist aber nichts für Giorgio. Er entdeckt weiterhin Neues. Wie die PopArt-Fotoreihe „Hamburg Impressionen“, die die Stadt bunt zeigt. Und er bietet Kunst zum Mieten für Gewerbetreibende an. Das bedeutet für Unternehmer, dass nicht nur die Rücknahme des Gemäldes nach einem festen Zeitraum sichergestellt ist.

Auch der endgültige Erwerb des inzwischen liebgewonnenen Bildes bleibt dem Mieter vorbehalten. Giorgio, der Netzwerker, berät Sie sicher gern. Übrigens führt ihn sein permanentes Suchen nach mehr Licht immer wieder nach Griechenland. Er verbringt die Sommermonate jedes Jahr dort.

In der Winterzeit lebt und arbeitet der Künstler weiter in Hamburg und bereitet neue Ausstellungen vor.

Atelier Georgios Engonidis
Art & Design Giorgio
Bismarck Str. 67a
D-20259 Hamburg
facebook.com/ARTshowroom

Fotos: Georgios Engonidis

@shotsmagazin       @shotsmagazin       @shotsmagazin       @shotsmagazin