Interview Lena Jüngling: Musik im Blut

Jan-Christopher Sierks Verfasst von:

SHOTS MAGAZIN

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Eigentlich bin ich nicht der typische Zuschauer von Sendungen mit Stefan Mross. Doch eines Tages sitze ich vorm TV und schaue „Immer wieder sonntags“. Auftritt Lena Jüngling (25). Und ich bin schwer begeistert, mit welcher Leichtigkeit und sympathischen Ausstrahlung das musikalische Ausnahmetalent dort auf der Bühne wirbelt und ihren Song zum Besten gibt. Sie hat mich, als alten House und Dance Fan, durch ihre Leistung quasi zum Schlager abgeholt.

So verfolgte ich Ende letzten Jahres ebenso gespannt den Launch ihres neuen Titels Eine Nacht wie in Trance, eines dynamischen Schlager Pop Songs. Geschrieben von Stefan Köhne, der sich unter anderem auch schon für den Sound von Andrea Berg und Beatrice Egli verantwortlich zeichnete. Zeit für ein Interview bei „Shots“. Hier ist unser Gespräch, das kürzlich in Stuttgart statt fand.

Lena, die Leser/innen kennen Dich als Sängerin aus dem TV. Erzähl uns etwas darüber.

TV Auftritte sind immer etwas ganz Besonderes. Es ist eine ganz andere Anspannung als bei Live Auftritten ohne TV und ich bin sehr glücklich darüber, dass ich beide Dinge erleben darf. Bisher war ich im Deutschen Musikfernsehen, bei Sat.1, in der ARD für „Immer wieder sonntags“ und dieses Jahr auch bei Melodie TV in der „Jahresshow der Deutschen Hit Charts“. Verschiedene regionale Musiksender waren auch dabei.

Was waren für Dich persönlich Deine Highlights als Sängerin?

Bei „Immer wieder sonntags“ (ARD) dabei zu sein, war eine grandiose Erfahrung. Und das Duett mit Semino Rossi bei seinem Konzert natürlich. Wir haben gemeinsam „Aber Dich gibt’s nur einmal für mich“ performt. Semino Rossi hat mir viel beigebracht, wir haben hinter der Bühne viel a capella gesungen und er nahm mich auf weitere Events von ihm mit. Für all das bin ich Semino immer dankbar.

Lena Jüngling
Lena Jüngling

Du warst schon als Kind sehr sportlich und hast auch eine musikalische Ausbildung. Was hast Du genau gemacht?

Seit meinem dritten oder vierten Lebensjahr habe ich Rhythmische Sportgymnastik gemacht. Das Training war sehr hart, dreimal die Woche á zwei Stunden Training. Wir mussten zum Beispiel im Spagat gegen die Wand sitzen und die Trainerin drückte uns am Becken mit ihren Beinen nach vorne, bis wir ganz gestreckt an der Wand waren.

Einige Jahre nahm ich damit recht erfolgreich an Wettkämpfen teil. Ich machte das bis zu meiner Jugend, danach habe ich eine Weile Hip Hop getanzt und schließlich Standard und Latein. Mit 17 Jahren nahm der Gesang dann mehr Zeit ein als das Tanzen. Zuerst begann ich mit Pop Unterricht, dann einige Jahre Klassik und nun bin ich wieder zurück zum Pop Gesang.

Und was stehen aktuell für Projekte an?

Wenn ich das alles verraten würde, stünden für meine Fans ja keine Überraschungen mehr an (lacht).

Wo kann man Dich demnächst auf der Bühne sehen?

Demnächst werde ich in Hamburg auftreten, außerdem stehen noch Auftritte in Berlin und in der Schweiz an.

Lena Jüngling
Lena Jüngling

Wer wäre Dein absolute/r Traumpartner/in für ein Duett?

Einen absoluten Traumpartner für ein Duett hatte ich ja schon. Am liebsten würde ich noch ein weiteres Duett mit Semino Rossi singen. Auch die Stimme von Jan Smit berührt mich sehr, mit ihm könnte ich mir ebenfalls ein Duett vorstellen.

Wie wichtig sind Facebook und Instagram für Dich?

Sehr wichtig. Die Netzwerke bieten mir die Möglichkeit, zu jeder Zeit meine Fans locker und unkompliziert daran teilhaben zu lassen, was ich gerade erlebe. Ich hoffe, dass es ihnen die Möglichkeit gibt, mich noch ein Stück näher kennenzulernen.

Du lebst in Stuttgart. Was magst Du an der Stadt, wo kann man Dich treffen?

Ich mag die Größe der Stadt und außerdem bin ich nicht weit entfernt von meiner Familie und meinen Freunden. Ich treibe mich sehr gerne auf der Königstraße rum. Da wird immer etwas geboten. Vor allem abends findet man dort zum Teil wirklich tolle Musiker. Im Sommer genieße ich das Flair auf der Wiese vorm Schloßplatz, dort ist es echt superschön.

Lena Jüngling
Lena Jüngling

Mode ist für Künstler ein wichtiges Thema. Was sind Deine Top Labels, was trägst Du gerne?

Meine Bühnenkleider sind von „Suitcase“, eine Boutique im Gerber, dem großen Kaufhaus in Stuttgart. Die Inhaberin ist eine gute Freundin, die sehr hochwertige Mode aus der Türkei mitbringt, von der es pro Teil immer nur vier Stück weltweit gibt. Außerdem liebe ich das Label „Korytko“, das auch Daniel Aminati von „Taff“ (ProSieben) trägt. „Tommy Hilfiger“ und „Guess“ findet man auch in meinem Kleiderschrank, wobei ich nicht vorrangig nach Marken einkaufe, sondern eher das, was mir gefällt.

Gibt es Dinge, für die Du Dich engagierst, die Dir am Herzen liegen?

Ja. Es gibt eine Kinderhilfestiftung, die bereits eine Schule in Sambia gebaut hat. Die Schüler müssen ihre Abschlussprüfungen jedoch an PC’s bearbeiten, die nicht von der Regierung gestellt werden. Das heisst, das neue Projekt dieser Kinderhilfestiftung besteht darin, Computer anzuschließen und die Schuljahre auszubauen. Generell liebe ich alle Kinder dieser Welt und das Wohl der Kleinen liegt mir sehr am Herzen.

Was finden wir außer Schlager in Deiner privaten Playlist?

Ich habe zuhause einige Alben von Sarah Connor und höre sie vor allem im Auto rauf und runter. Außerdem höre ich sehr gerne Bruno Mars, Andreas Burani und Joel Brandenstein. Was ich absolut liebe, wenn ich ausgehe, sind griechische und türkische Musik.

Lena Jüngling
Lena Jüngling

Was sind Deine Lieblingsautos? Hast Du Benzin in Blut?

Eher Musik im Blut (lacht). Wir hatten früher ein riesiges Haus mit einer noch größeren Garage. Dort hatten acht Autos ihren Platz. Meine drei Brüder und mein Vater reparierten dort alle möglichen Wagen. Ich selbst fahre unglaublich gerne Auto und ich liebe meinen VW Eos. Mein absolutes Lieblingsauto gibt es nicht, aber ein Porsche würde mir schon sehr gefallen (lacht).

Soll die Welt noch etwas von Dir oder über Dich wissen?

Die Welt wird sicher noch einiges von mir hören und dann mehr rausfinden (lacht).

Lena Jüngling (25)
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Fotos: © Lena Jüngling

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