Pornostar Sweet-Sophie mit eigenem Spielzeug

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Die junge Frau mit den langen dunklen Haaren grinst: „Ja, ich bekomme eine künstliche Vagina.“ Man sollte meinen, dies wäre kein Grund zur Freude. Doch die 22-jährige Erotikdarstellerin aus Hamburg musste sogar hart dafür kämpfen. Unter hunderten Bewerberinnen wählte der US-Amerikanische Toy-Hersteller „Fleshlight“ Sweet-Sophie aus, die Firma europaweit zu vertreten.

Der erfolgreichste Hersteller für Erwachsenenspielzeug will ausgerechnet eine Deutsche als sein neues Flagschiff? Steve Shubin, Besitzer der auf originalgetreue Geschlechtsteilnachbauten als Masturbationshilfe spezialisierten Firma meint folgendes:

„Wir sind in den USA die bekannteste und erfolgreichste Firma auf dem Gebiet der Herstellung von Spielzeugen für Erwachsene. Wir haben Millionen von Fans und genießen Kultstatus in den USA. Ich war schockiert als ich merkte, dass wir in Europa nur wenig bekannt sind. Um den deutschen Markt zu erobern, wollten wir unbedingt eine Deutsche.“

Doch irgendwie passt die junge Hamburgerin auf den ersten Blick so gar nicht in das Bild eines amerikanischen Pornostars. Sie hat weder blonde Haare, noch ist sie tätowiert oder gepierct und auch die für die Branche fast zwingend notwendig erscheinenden Schönheitsoperationen fehlen.

Shubin: „Genau das ist der Typ Frau, den das amerikanische Publikum im Moment sehen möchte. Natürliche Schönheit statt ein einheitlich gestaltetes Beauty-Klinik Produkt.“

Pornostar Sweet-Sophie
Pornostar Sweet-Sophie

Und auf den zweiten Blick, erkennt so mancher, was Sophie zu bieten hat. Obwohl sie erst 23 Jahre alt ist, war sie bereits zweimal für einen Venus-Award nominiert, ist die amtierende „Miss Private-Pornos“, erhielt als erste und einzige Erotikdarstellerin ein ganzseitiges Portrait in der Süddeutschen Zeitung.

Zehntausende Fans folgen ihr auf Facebook und Twitter, sie drehte bereits mit Bree Olson, US-Megastar und Ex-Freundin von Charlie Sheen. Und Sophie scheint das nötige Wissen mitzubringen, um Deutschlands erfolgreichste Erotikdarstellerin zu werden.

Sie vermarktete sich von Anfang an selbst. Darstellerverträge für Produktionsfirmen lehnte sie bisher immer ab. „Warum soll ich meinen Umsatz teilen, wenn ich das genauso gut selbst machen kann“, sagt die dunkelhaarige Schönheit selbstbewußt.

Sie lese hunderte Seiten starke Fachliteratur über Marketing, arbeite 16 Stunden am Tag, sieben Tage die Woche. Ohne Pause, erzählt Sweet-Sophie. Und sie geht neue Wege: Auf den US-Markt hat es bisher kaum eine Deutsche geschafft. Und Sophie ist gern die Erste. Erfolg ordnet sie alles unter. Das hat sie es zumindest bei Fleshlight geschafft:

„Und dann gleich als Flagschiff“, strahlt Sophie. „War aber auch ganz schön hart, die Konkurenz war groß.“ Bereits im November veranstaltete Fleshlight eine Misswahl, an der hunderte junge Frauen um die Nachfolge von US-Superstar Jenna Haze kämpften. Sophie gewann. Und so flog sie nun Mitte Januar nach Texas, ließ Gipsabdrücke ihrer Vagina nehmen, bestritt ein dreitägiges Foto- und Videoshooting und will Europa erobern.

„Ich bekomme von hunderten Männern täglich Angebote, die alle mit mir drehen wollen. Einmal mit mir Sex haben scheint für viele Männer ein Traum zu sein. Das kann ich gar nicht schaffen“, erzählt Sweet-Sophie. „Aber jetzt kann jeder zumindest meine Muschi einfach bestellen und weiß, wie es ist, mit mir zu schlafen“, sagt sie und beginnt schon mit der Selbstvermarktung.

„Genau das haben wir gesucht“, brummt der gebürtige Texaner Steve Shubin, ganz im Cowboydress. „Sweet-Sophie wird uns auch in Deutschland zur Nummer eins machen“, sagt er.

Fotos / Quelle: Fleshlight

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