#Test Ben Green: Voller Überraschungen…

Jan-Christopher Sierks Verfasst von:

SHOTS MAGAZIN

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Hier das Update lesen: Top-Management bei Ben Green

Zwischenstopp auf dem Kölner Airport bei der Strecke von London nach Hamburg. Bei knapp zwei Stunden Aufenthalt eine gute Gelegenheit, das Restaurant „Ben Green“ von meinem Ex-HSV-Idol Marcell Jansen (31) sowie TV-Koch Steffen Henssler (44) zu besuchen.

Die Location eröffnete vor knapp über einem Monat mit einem großen Presse-Echo. Bei „Ben Green“ zielen die Speisen auf gesund und healthy mit einer guten Qualität ab. Auf Zusatzstoffe wird verzichtet. Auch „Shots“ berichtete unter Prominentes Airport-Food über das Opening.

Das Restaurant

Der erste, visuelle Eindruck beim Betreten der Fläche im Terminal 1B des Köln-Bonn Airports: Top! Hier wurden weder Kosten noch Mühen gescheut, um ein ansprechendes Restaurant zu kreieren. Helle und großzügige Lounges sowie Sitzgelegenheiten laden zum Verweilen ein.

Und: Es ist überraschenderweise – trotz eines rappelvollen Flughafens – nicht viel los, was bequem das schnelle Bestellen ermöglicht. Der junge Mann hinter dem frisch aufgemachten Tresen teilt die Begeisterung von meiner Freundin und mir allerdings nicht: Er ist reserviert, humorlos und unfreundlich.

Die Bestellung

Sei’s drum, es muss uns ja nicht jeder Angestellte eines Restaurants mögen, also ran an die Bestellung. Bei den Speisen können Kunden sich unter anderem aus verschiedenen Schritten nach einem System ihr Menü zusammenstellen. Wir entscheiden uns für die sogenannten „Energy Bowls“, meine Freundin verzichtet dabei als Vegetarierin vollkommen auf Fleisch bzw. Fisch.

Ben Green, Köln-Bonn Airport
Ben Green, Köln-Bonn Airport

Überraschung #1

Nach dem Ordern sucht man sich einen Sitzplatz und wartet auf die Fertigstellung. Große Überraschung beim Aufrufen unseres Essens: Das Fleisch meiner Bestellung landete in der Veggie-Bowl meiner Freundin. Bei der freundlichen Reklamation zur Verwechslung bei der wortkargen, jetzt weiblichen Bedienung, wurde der junge Mann von der Bestellung dazugeholt. Kann ja mal passieren!

Überraschung #2

Erst auf mehrfache Nachfrage erfuhren wir dann, dass wir nochmals warten sollten und dass das Food neu kommen würde. So folgte die nächste, nicht wirklich appetitliche Überraschung: Statt die gesamte Bestellung neu zuzubereiten, wurde das Fleisch einfach umgefüllt und der Veggie-Teller optisch neu aufgemacht. Ein No-Go!

Ben Green, Köln-Bonn Airport
Ben Green, Köln-Bonn Airport

Überraschung #3

Okay, wir sind am Flughafen, man ist eigentlich entspannt und es wird langsam leider stressig sowie unangenehm. Wir nehmen das Ganze so hin und starten am Tisch mit dem Probieren. Nun folgt die unangenehmste aller Überraschungen: Auf dem Teller meiner Freundin befindet sich noch Fleisch! Das heisst, die Kollegen in der offenen Küche haben beim Umfüllen einiges übersehen. Ein Worst-Case!

Fazit

Wie uns die Bowls jetzt noch mundeten, kann sich jede/r Leser/in selbst vorstellen. Bei einem Preis von über 20,- Euro für zwei simple Gerichte kann man eigentlich erwarten, dass so etwas nicht passiert. Geschmacklich war alles okay, auch die Zutaten kamen wie erwartet gut und frisch rüber.

Aber ein Hin- und Herfüllen zwischen den Tellern – und zwar so, dass der Kunde es mitbekommt – und die insgesamt unfreundliche Atmosphäre gehen gar nicht. Von den Fleischresten im Veggie-Essen mal ganz zu schweigen.

Marcell Jansen und Steffen Henssler haben eine gute Idee mit einem sicherlich hohen Investment auf die Bretter des Flughafens gestellt. Die perfekten Abläufe, und meiner Meinung nach auch die richtigen Köpfe vor Ort, müssen sich allerdings noch finden.

Der Zwischenstopp bei „Ben Green“ war jedenfalls voller Überraschungen…

Ben Green
Köln-Bonn Airport
Terminal 1B
Kennedystraße
D-51147 Köln

Bildergalerie:

Fotos: shots.media

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