Kuriose Geschichte aus dem Motorsport. 60 Jahre, nachdem ein Jaguar XK 140 FHC („Fixed Head Coupé“) am Rennen in Le Mans teilnahm, kehrt das originale Fahrzeug nun zu den „Le Mans Classic“ auf die Strecke zurück.


Dies gab „Classic Motor Cars of Bridgnorth“ (England) heute bekannt, die das Fahrzeug mit ihrem aktuellen Eigentümer Peter Neumark für Le Mans restauriert haben.

Jaguar XK 140 FHC, 2016
Jaguar XK 140 FHC, 2016

Rückblick, 1956, 24 Stunden Rennen, Le Mans. Der Jaguar XK 140 FHC wird von den Fahrern Roger Walshaw und Peter Bolton abwechselnd über die Rennstrecke geprügelt und nach 206 Runden, auf dem tollen elften Platz liegend, disqualifiziert.

Warum, das weiß bis heute keiner so genau. Ein Fehler der Rennleitung, so sagt man. Eine ungerechte Geschichte, die neben dem Enthusiasmus für solch ein Automobil genügend Ansporn für Peter Neumark darstellte, dem XK 140 FHC sein persönliches Rematch zu besorgen.

Jaguar XK 140 FHC, 1956
Jaguar XK 140 FHC, 1956

Und so ist das Fahrzeug jetzt, 60 Jahre später, wieder in Le Mans zu sehen. Es fährt in der „Grid 2 Klasse“ sowie in der „Jaguar Classic Challenge“. Und kann am selben Ort seine persönliche Rache für die Disqualifizierung vor 60 Jahren nehmen.

Peter Neumark meint: „Das hätte damals eine Platzierung unter den ersten Zehn werden können. Jetzt fühle ich mich sehr privilegiert, das Auto nach Le Mans zu bringen und es dort zu steuern. Vielleicht sind es meine letzten Rennen.“

Jaguar XK 140 FHC, 2016
Jaguar XK 140 FHC, 2016

„Classic Motor Cars of Bridgnorth“ wurde 1993 gegründet und ist Spezialist für Fahrzeuge dieser Kategorie. Dieser Jaguar wurde von Grund auf und sehr aufwändig restauriert.

Fotos: Matt Howell, Classic Motor Cars of Bridgnorth

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Rubriken: Motor