Wie fährt sich der Mazda3 auf den kurvigen Straßen Lissabons? Das neueste Familienmitglied der Japaner kann auch in vierter Generation getrost als Golf-Konkurrent bezeichnet werden. Dabei ist der Wettbewerb im Segment um Opel Astra, Toyota Corolla, Hyundai i30 oder Ford Focus stärker denn je.

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Trotzdem hat sich der Kompaktklässler seit seiner Markteinführung im Jahr 2003 weltweit stolze sechs Millionen Male verkauft. Damit der Mazda3 so ein Erfolgsmodell bleibt, spendierten die Ingenieure ihrem „3er“ nun eine komplett neue Plattform.

Mit ihr verliert seine Karosserie einen Zentimeter an Länge sowie Höhe und wächst um zwei Zentimeter in die Breite. Doch die deutlichsten Änderungen sind der stromlinienförmige Look um eine spiegelglatte C-Säule, eine lang gezogene Schnauze sowie schmale LED-Leuchten.

Mazda3 (2019)
Mazda3 (2019)

Mitte 2019 soll zusätzlich die Mazda3 Limousine präsentiert werden. Genau wie ein sogenannter „Disotto“-Motor. Mit dem Skyactiv-X präsentieren die Japaner den ersten selbstzündenden Benziner in Serienreife – und damit ein echtes Novum in der Automobilwelt.

Dieser Motor soll mit seinen 181 PS und einer Kompressionszündung die Vorzüge von Benziner und Diesel vereinen. Spannend! Wir durften im Mazda3 bisher den 116 PS starken Skyactiv-D (Diesel) und den 122 PS kräftigen Skyactiv-G (Benziner) testen.

Beide Aggregate erfüllen den modernen Abgaswert Euro 6d-Temp, während der Benziner mit 24-Volt Mild-Hybridisierung und aktiver Zylinderabschaltung zusätzlich überzeugt.

Beim Diesel geht es in Lissabon für diese Fahrzeugklasse ganz souverän zur Sache: Die Beschleunigung von 0 auf 100 km/h erfolgt in 10,3 Sekunden. Als Höchstgeschwindigkeit sind 194 km/h drin, während als maximales Drehmoment beim Beschleunigen 270 Newtonmeter zur Verfügung stehen.

Mazda3 (2019)
Mazda3 (2019)

Das Interieur kann mit solider Verarbeitung, puristischem Design und modernem 8,8 Zoll Infotainment gefallen. Der erste Mazda3 rollt dann im März 2019 zu einem Einstiegspreis von 22.990,- Euro in den Handel.

Er kommt allerdings schon serienmäßig mit LED’s, Navigation, Head-up-Display, teildigitalem Cockpit und allerhand Sicherheitssystemen wie Abstandsregel-Tempomat oder City-Notbremsassistent.

Autor Jan Weizenecker mit dem Mazda3 (2019).
Autor Jan Weizenecker mit dem Mazda3 (2019).

Doch Kaufargument Nummer eins, neben seinem Premium ähnlichen Fahrgefühl, kann der mutig-selbstbewusste Auftritt des Kompakten werden.

Fazit: Ein kompakter Beauty-Shot – der Mazda3 ist ein Japaner mit dem Potential zum zukünftigen Designerstück…

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Fotos: Jan Weizenecker

Rubriken: Cars