Der Hamburger SV spielt in der 2. Fußball-Bundesliga. Dies muss man sich weiterhin bewusst machen. Der Name Hamburger SV steht fraglos für Bundesliga. Doch die unglaublichen Fehler der Vergangenheit führten nicht nur vor einem Jahr zu einem Abstieg in die Zweitklassigkeit.

#Anzeige

Sie führten auch dazu, dass trotz guter Vorrunde und einer sehr teuren Mannschaft der Aufstieg zurück in die Eliteklasse verpasst wurde. In der kürzlich begonnenen Saison wird nun ein neuer Anlauf genommen und viele Experten haben Meinungen dazu, wie der Club abschneiden wird.

Chancen in der Saison – verschiedene Perspektiven

Wenn es um Expertisen zum Thema Hamburger SV geht, gibt es zwei Perspektiven. Die eine wird von mit dem Club verbundenen Journalisten gegeben, die meist in Hamburg ansässig sind. Es fällt auf, dass jeder neue Spieler entweder ein Juwel ist oder ein Star.

Alle Fehler der Vergangenheit wurden aufgearbeitet, alles wird besser und ähnliches mehr sind die Botschaften in den verschiedenen Artikeln. Man liest: Der neue Trainer und der neue Sportdirektor arbeiten besser als die Vorgänger.

Das Problem bei dieser Einschätzung ist, dass es sie vergleichbar seit Jahren gibt. Und es wurde nie besser, sondern immer schlechter. Ansonsten würde sich der Hamburger SV nicht in der aktuellen Situation befinden. Die andere Perspektive ist objektiver.

Meist heißt es: Ein Club der zweiten Liga, der ordentliche Spieler mit Erfahrung in der zweiten Liga verpflichtet, muss normalerweise um den Aufstieg mitspielen. Nur wenige Vereine sind besser aufgestellt als der Hamburger SV. Fakt ist aber auch: Sollte der Aufstieg gelingen, dürfte der aktuelle Kader es schwer haben, in der Bundesliga zu bestehen.

Wohin führt der Weg des HSV?
Wohin führt der Weg des HSV?

Die Neuzugänge

Fleißig investierten die Hamburger. Xavier Amaechi vom FC Arsenal gilt als „Juwel“, ist aber sehr jung. Timo Letschert und Ewerton waren sofort verletzt, während Tim Leibold, Sonny Kittel, Adrian Fein, Torhüter Daniel Heuer Fernandes, Lukas Hinterseer, David Kinsombi, Jeremy Dudziak und auch Jan Gyamerah direkt eine Rolle spielten. Weitere Neuzugänge sind möglich.

Abgänge gab es einige. Die teuren Bobby Wood (der teuerste Spieler der 2. Liga) und den bisherigen ersten Torhüter Jan Pollersbeck wurden die Hamburger aber nicht los. Sie sind quasi Altlasten. Bemerkenswert: Viele junge Hoffnungsträger verließen den Verein. Sie waren angeblich nicht gut genug.

Wie war es vor einem Jahr?

Dass an dieser Stelle ein Rückblick auf den Sommer des vergangenen Jahres erfolgen muss, versteht sich von selbst. Denn die Voraussetzungen waren nahezu ähnlich für den Hamburger SV. Der Absteiger in die zweite Liga strebte den Aufstieg an. Der war alternativlos, wie es hieß. Es wurde einiges in die Mannschaft investiert.

Der Sportdirektor war neu und der Trainer erst kurz vor Ende der vergangenen Saison auf die Bank gesetzt worden. Ein regelrechter Hype um den Verein bestand. Dieser sah den Abstieg als Unfall an und hatte im Grunde die gewohnt hohen Ambitionen. Gerade in Sachen Fans verwundert bei diesem Verein seit Jahren einiges. Immer wieder sind die gleichen Entwicklungen festzustellen.

Und immer wieder gibt es treue Anhänger, die alles – einfach ausgedrückt – gut finden. In der letzten Saison begann der Hamburger SV mit einem Heimspiel und verlor dieses gegen Holstein Kiel. Nach dem Schock gewann man im DFB-Pokal und in der Liga ging es aufwärts, ehe im Herbst Trainer Titz entlassen wurde. Mit seinem Nachfolger Hannes Wolf kam dann in der Rückrunde die unglaubliche Durststrecke.

Doch die Vorgehensweise der Verantwortlichen vor einem Jahr war nicht wirklich nachzuvollziehen. Und am Ende brachte sie keinen Erfolg. In der Rückrunde gab es Enttäuschung um Enttäuschung. Selbst wenn also in den ersten Spielen ein Platz oben in der Tabelle eingenommen wird, bedeutet dies nicht, dass es so bleibt. Dennoch wird immer der Aufstieg das Ziel sein. Dieter Hecking sollte jetzt schon aufgrund seines Namens fest im Sattel sitzen.

Das Volksparkstadion hat schon bessere Zeiten gesehen.
Das Volksparkstadion hat schon bessere Zeiten gesehen.

Es wird nicht leicht für den HSV

Für einen Verein, der 100 Millionen Euro Schulden hat und in der zweiten Liga weitere Schulden macht, wurde bemerkenswert viel Geld in die aktuelle Mannschaft des Hamburger SV gesteckt. Es ist so etwas wie der letzte Versuch. Die teuren Spieler der Vergangenheit mussten gehen, neue sind gekommen. Auch Sportdirektor und Trainer sind neu. Doch im ersten Saisonspiel im heimischen Stadion gegen den SV Darmstadt 98 gab es nur ein Unentschieden. Zwar wurde danach der 1. FC Nürnberg besiegt. Aber im DFB-Pokal gegen den Drittligisten Chemnitzer FC mussten sich die Hamburger bis ins Elfmeterschießen zittern.

Gestern gab es einen überzeugenden Sieg gegen Karlsruhe. Das zeigt, dass es nicht leicht wird in dieser Saison – schwächere Leistungen sind oftmals zu erwarten – und dann können die Punkte schnell weg sein. Dennoch wird die Mannschaft bei diesem Kader oben mitspielen und hat realistische Aufstiegschancen, was auch Sportwettenliebhaber freuen wird, die in der kommenden Saison sicher oft auf einen HSV-Sieg setzen können.

Am Rande sei hier das Vergleichsportal www.sportwettenvergleich.net empfohlen. Hier finden Sie die besten Sportwettenanbieter ohne Wettsteuer im Überblick – und können so das für Sie beste Angebot auswählen.

Doch was heißt eigentlich: „ohne Wettsteuer“? Wenn es eine Wettsteuer gibt, ist es dann nicht illegale Steuerhinterziehung, bei einem Anbieter ohne Wettsteuer zu spielen? Die Antwort ist nein. Es gibt zwar die sogenannte Wettsteuer, allerdings bedeutet „Wettanbieter ohne Wettsteuer“ lediglich, dass die steuerlichen Abgaben in diesem Fall vom Wettenanbieter übernommen werden und nicht vom Wettenden zu tragen sind.

Das freut natürlich das eigene Portemonnaie, denn so müssen bei einem Wettgewinn keine Abgaben in Form von Wettsteuer getätigt werden. Übrigens: Auch dem VfB Stuttgart, dem 1. FC Nürnberg sowie Hannover 96 werden gute Chancen für einen Aufstieg eingeräumt. Kommt noch eine Überraschungsmannschaft dazu, muss der HSV viele Siege einfahren, um einen sicheren Aufstiegsplatz zu erreichen…

-> Neue Inhalte von @shotsmagazin erhalten?
Folgen Sie bei LinkedIn, Flipboard, Pinterest, Twitter oder Facebook.

Shots Magazin / © Fotos: Pixabay (2), Unsplash (1), CCO Public Domain

Rubriken: Events