Herbert Grönemeyer hat 1984 mit seinem Song „Männer“ seinen Geschlechtsgenossen ein Denkmal gesetzt, in dem er sich – ganz ironisch natürlich – mit der Frage auseinandergesetzt hat, wann ein Mann denn eigentlich ein Mann sei. Flash forward: Über 30 Jahre später sind festgefahrene Definitionen von Männlichkeit out – heutige Männerbilder sind vielfältig und facettenreich, und das ist auch gut so! Wir sagen Euch hier, was einen Mann erst richtig interessant macht – und das ist erstaunlich zeitlos.

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Den eigenen Style kultivieren

Sicherlich gibt es überall und immer wieder Trends, denen man sich einfach nicht entziehen kann. Manche davon halten sich auch erstaunlich lange und sind irgendwann so breitgetreten, dass sie einfach nicht mehr zu retten sind. Der Bart ist so ein Fall. Erst war er richtig cool, und je länger und gestylter, oder eben – je nach Geschmack – zauseliger er war, umso besser. Dann trug ihn plötzlich jeder. So sahen auf einmal alle aus, wie es das Attribut „lumbersexual“ beschreibt: Wie die Holzfäller – nur mit obligatorischem Karohemd und Hornbrille, was den Look ironisch aufbrechen sollte. An sich kein schlechter Style, steht er doch für Männer, die sich im Großstadtdschungel ebenso zuhause fühlen, wie in der Natur.

Der Look wird schon seit Jahren, mindestens jedoch seit Mitte 2016 totgesagt, es ist einfach nicht mehr cool, Bart zu tragen. Nun kommen (kunstvoll gezwirbelte) Schnurrbärte, auch Moustache genannt. Ihnen wird eine ähnliche Trajektorie vorausgesagt wie den Bärten und spätestens seit der 41-Jährige Alexander Skarsgård bei den 69. Emmys im Herbst 2017 mit Schnauzer auftauchte, sind sie absoluter Trend, wie GQ berichtete. Auch der glatte Yuppie-Look der 1980er ist generalüberholt worden und in neuem Gewand als YUCCIE, eben als Young Urban Creative, wieder da. Wie sehr sich Massentrends durchsetzen, ist auch in einer Studie von Statista aus dem Jahre 2015 reflektiert, nach der nur 9,2 % der Deutschen wichtig ist, dass ihr Look einen persönlichen Charakter hat.

Trends können aber auf Dauer etwas langweilig werden – vor allem, weil sie dazu verdammt sind, die Leute uniform aussehen zu lassen. Wie wäre es stattdessen mal mit einem ganz eigenen Style, einer Spur Individualität und Unverwechselbarkeit? Es ist zwar nicht ganz einfach und geht vielleicht nicht über Nacht, aber mit einer eigenen Note kann man sich viel besser in Szene setzen und sieht dabei meist besser angezogen aus, als die Masse.

Was einen Mann interessant macht
Was einen Mann interessant macht

Wer sich von der Masse abhebt – im positiven Sinne natürlich – und mit seinem eigenen Look etwas von seiner Persönlichkeit preisgibt, setzt Signale, die wesentlich interessanter sind, als immer nur den neuesten Trends hinterherzulaufen. Dennoch ist es durchaus erlaubt, sich etwas abzugucken, denn man braucht häufig etwas Inspiration, um sich und seinen Stil zu finden. Es muss nicht gleich das Exklusivste sein, aber ein eigener Geschmack sagt viel mehr über die Persönlichkeit aus, als ein 08/15 Look.

Das Gewisse Etwas entwickeln

Das Je-ne-sais-quoi kommt natürlich von innen, kann aber genauso wie ein persönlicher Signature-Style kultiviert werden. Was macht das Gewisse Etwas nun aus? Es ist ein eigentümlicher Mix aus Charme, Intelligenz und Humor, gemixt mit einer Prise Weltgewandtheit und einer Spur Verspieltheit. Leidenschaft spielt ebenfalls eine große Rolle dabei, anziehend zu wirken – denn es gibt kaum etwas Langweiligeres als die Leidenschaftslosigkeit. Es geht also vor allem darum, etwas zu finden, für das man brennt und so lange dabeizubleiben, bis man es zur Kunst erhoben hat. Dabei ist es (fast) egal, um was es sich handelt, ob Hobby oder Beruf: Hauptsache, man liebt es ganz und gar. Denn Leidenschaft ist nicht nur ungeheuer anziehend, sie ist auch ansteckend. Man sollte darüber hinaus auch an seinen Fähigkeiten arbeiten und sich laufend weiterbilden. Es reicht oft schon, offen durch die Welt zu gehen und sich über aktuelle Ereignisse auf dem neuesten Stand zu halten.

Wie der Fokus berichtete, ist Intelligenz für viele attraktiv und ein gut informierter Gesprächspartner ist um einiges spannender und interessanter, als jemand, der nicht auf dem Laufenden ist. Es kann daher nicht schaden, sich neben den täglichen Nachrichten auch vorzunehmen, ab und zu ein interessantes Buch zu lesen, um seinen Horizont zu erweitern. Es muss ja nicht gleich die monatliche Sachbuch-Bestenliste der Zeit Online sein, aber es ist immer gut, sich mit neuen Inhalten auseinanderzusetzen. Es gibt außerdem viele Mittel und Wege, um spielerisch intelligenter zu werden. Wer ein leidenschaftlicher Gamer ist, kann beispielsweise mit neuen Spielen experimentieren, um zusätzlich zum Spaßfaktor seinen Verstand zu schärfen.

Was einen Mann interessant macht
Was einen Mann interessant macht

Es gibt viele Spiele, die wie Gehirntraining wirken, wie etwa Mahjong oder Blackjack. Roulette zum Beispiel kann die logisch-mathematischen Fähigkeiten verbessern, denn das Spiel hat eine starke Wahrscheinlichkeits-Komponente, die sich mit etwas Übung gut berechnen lässt. Es gibt darüber hinaus Strategien, die fortgeschrittene Spieler anwenden, um ihre Chancen zu verbessern, die man bei Betway Casino nachlesen kann. Der Klassiker für die Verbesserung seines strategischen Denkens ist natürlich Schach, aber es gibt noch viele weitere Spiele, die es sich lohnt, auszuprobieren. Die Welt hat ebenfalls eine Studie zitiert, nach der 200 Frauen eine Auswahl von 15 Studenten präsentiert wurde, die in unterschiedlichen Tests ihre Fitness und Intelligenz unter Beweis stellen sollten – die als intelligenter eingeschätzten Männer wurden bevorzugt. Intelligenz ist zwar ein stückweit angeboren, kann aber konsequent trainiert werden.

Auch eine neue Sprache zu lernen kann den eigenen Intelligenzquotienten steigern – schon 5 bis 10 Worte am Tag zu lernen, sorgt für schnellen Erfolg und Mehrsprachigkeit ist auch beruflich ein großes Plus. Ein Musikinstrument zu lernen ist, wie Spektrum der Wissenschaft berichtete, ebenfalls eine hervorragende Art, seine Koordination und Intelligenz zu fördern.

Zu guter Letzt: Was gibt es Besseres, um seinen Humor und Spontaneität zu trainieren, als einen Improvisationskurs zu besuchen. Wo sonst kommt man in die absurdesten Situationen, die man sich vorstellen kann und muss schnell reagieren, um den sprichwörtlichen Ball in der Luft zu halten? Man wird aus seiner Komfortzone geholt und lernt dabei, offener und humorvoller mit ungewöhnlichen Situationen umzugehen, was einen dauerhaft souveräner und selbstbewusster macht.

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Fotos: Unsplash (2), Stocksnap.io (1)

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