Immer mehr Menschen haben offenbar Schwierigkeiten mit ihrem Schlafrhythmus, wie Forscher inzwischen herausfanden. Radio Herford hat sich in den vergangenen Tagen mit einigen Mythen rund um Schlafprobleme beschäftigt und klärt, welche Fakten einem tatsächlich wertvollen Schlaf rauben.

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Sicher hat jeder von uns schon einmal Mühe gehabt, abends in den Schlaf zu finden. Das Aufstehen am Morgen fällt dann besonders schwer. Die nächste Zeitumstellung steht kurz bevor, und vielfach wird behauptet, dass sie am schlechten Rhythmus schuld sei. Angeblich bräuchte man Wochen, um sich auf die neue Zeit umzustellen.

Aber stimmt das wirklich? Wir widmen uns nun einigen Faktoren, die tatsächlich mitverantwortlich für die wachsende Problematik sind und zeigen, wie Sie zurück in entspannte Ruhephasen finden.

Smartphone am Abend weglegen

Es soll Menschen geben, denen Meditation hilft, den Stress des Alltags loszuwerden und sich zu entspannen. Tatsächlich kann Entspannen lernen hilfreich sein, doch gerade in Zeiten moderner Technik liegen dem immer öfter auftretenden Schlafmangel ganz andere Ursachen zugrunde. Möglicherweise gehören Sie zur Gruppe derer, die noch vor dem Einschlafen am Smartphone hängt, Spiele spielt oder auf sozialen Medien surft.

Die Behauptung, dass gerade das Handy verantwortlich für schlechten Schlaf ist, könnte tatsächlich stimmen. Wie man inzwischen weiß, arbeiten Smartphone- und Tablet-Bildschirme zu einem großen Teil mit blauem Licht. Dieses wiederum gilt gemeinhin als Wachmacher. Statt Sie also in den Schlaf zu schicken, werden Sie durch die Geräte putzmunter und können dann umso schlechter einschlafen.

Abends die elektronischen Geräte weglegen.
Abends die elektronischen Geräte weglegen.

Das blaue Licht soll sogar die Melatonin Ausschüttung hemmen, die für einen gesunden Rhythmus aus Schlaf- und Wachphasen verantwortlich ist. Deshalb unser Tipp: Handy mindestens eine Stunde vor der geplanten Schlafenszeit beiseitelegen. Nachrichten, soziale Netzwerke und dergleichen können getrost bis zum nächsten Tag warten.

Spielen Sie nicht zu spät

Wer sich Online Casinos im Test ansieht, der weiß, dass in ihnen jede Menge Wachmacher stecken. Allein der Gedanke an Großgewinne bis hin zum Jackpot lässt Spieler aufhorchen. An Schlaf ist in spannenden Spielrunden nun wirklich nicht mehr zu denken. Das gilt übrigens auch für die klassischen Spiele-Apps, die man so herunterladen kann. Eine Einschlafhilfe sind die eindeutig nicht.

Im Gegenteil: Wer spielt, der verlangt sich selbst volle Konzentration ab. Parallel dazu kommt es zur Ausschüttung von Adrenalin. Alles in allem nicht gerade die besten Bedingungen, um einzuschlafen. Wenn Sie also Casino Spiele und Social Games lieben, dann bitte am Nachmittag spielen und nicht gerade in den späten Abendstunden.

Bis der Adrenalinspiegel – vor allen Dingen nach einem Gewinn – wieder unten ist, können gut und gerne einige Stunden vergehen. Das erklärt dann natürlich auch, warum Sie am nächsten Tag nicht ausgeschlafen sind.

Zeitumstellung spielt keine große Rolle

Es gibt sicher Menschen, die extrem auf die Zeitumstellung reagieren und die tatsächlich Tage oder sogar Wochen brauchen, um ihren Schlafrhythmus in den Griff zu kriegen. Für gewöhnlich ist eine solche Umstellung aber kaum der Rede wert. Viel interessanter ist der Fakt, dass Schlafmangel über kurz oder lang krank macht. Wer wenig schläft und sich buchstäblich die Nächte um die Ohren schlägt, der ist am Tage weit weniger konzentrationsfähig, hat eine deutlich langsamere Reaktion und muss sich auch auf organische Folgen einstellen.

Ein gesunder Schlaf ist wichtig für Körper und Seele.
Ein gesunder Schlaf ist wichtig für Körper und Seele.

Umso sinnvoller, die Tipps der Experten zu beherzigen und einfach abzuschalten, anstatt sich mit Online Games bei Laune zu halten. Eine durchzechte Nacht am Wochenende ist sicher gefahrlos machbar. Zumindest aber in der Woche sollte ein vernünftiger Takt vorherrschen, denn sonst haben die Konsequenzen des Schlafmangels womöglich auch Auswirkungen auf den Job und die Familie.

Guter Schlaf ist immens wichtig. Die Ruhepausen sollten Sie sich selbst also unbedingt gönnen – und zwar ganz ohne Smartphone, Computer oder sonstige Technik. Wer tatsächlich Probleme mit dem Einschlafen hat, der kann versuchen, einen Tee am Abend zu trinken, den Kaffeekonsum herunterzufahren und sich ein Buch zu schnappen. Dieses kommt nämlich ganz ohne Blaulicht aus und ist fast genauso spannend wie Social Games…

Keine Spielteilnahme unter 18 Jahren. Glücksspiel kann süchtig machen!Hilfe erhalten Sie bei der BZgA-Telefonberatung mit Unterstützung des DLTB: 0800 1372700 (kostenlos).

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