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	<title>Themenseite DNA | Shots Magazin</title>
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	<title>Themenseite DNA | Shots Magazin</title>
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		<title>Interview Christopher Weil: Designer aus Leidenschaft</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Jan-Christopher Sierks]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 19 Jan 2018 15:22:15 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Christopher Weil ist Designer aus Leidenschaft. Seit 2013 leitet er den Bereich Exterieur Design bei Mini und verantwortet damit das Exterieur aktueller und zukünftiger Modelle sowie das der Concept und Vision Cars. Nun stellt sich Weil den Fragen über Design im Allgemeinen und Mini Design im Besonderen. Warum sind Sie Automobildesigner geworden? Es war schon [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Christopher Weil ist Designer aus Leidenschaft. Seit 2013 leitet er den Bereich Exterieur Design bei Mini und verantwortet damit das Exterieur aktueller und zukünftiger Modelle sowie das der Concept und Vision Cars. Nun stellt sich Weil den Fragen über Design im Allgemeinen und Mini Design im Besonderen.</p>
<p><strong>Warum sind Sie Automobildesigner geworden?</strong></p>
<p>Es war schon immer ein Traum von mir, fast ein innerer Drang, Automobildesigner zu werden. Zum einen habe ich, seitdem ich denken kann, gerne gezeichnet. Jedes freie Stückchen Papier wurde „vollgemalt“. Und zum anderen faszinieren mich Zukunftsthemen und grundsätzlich alles, was neu ist. Als Automobildesigner kann ich nicht nur meine gestalterische Leidenschaft ausleben, sondern auch die Zukunft mitgestalten.</p>
<p>Speziell Exterieur Design besitzt für mich einen besonderen Reiz. Dieses Gefühl, sein „eigenes“ Fahrzeug auf der Straße fahren zu sehen, das ist schon etwas Besonderes. Ein absoluter Traumjob.</p>
<p><strong>Was inspiriert Sie als Automobildesigner? Was treibt Sie an?</strong></p>
<p>Mich inspirieren positive Zukunftsszenarien, Utopien. Für mich war die Zukunft immer schon ein großartiger Ort, quasi ein verbessertes Jetzt. Darin sehe ich auch unsere Aufgabe als Designer: die Zukunft zu einem besseren Ort zu machen. Und dazu gehört auch das Automobil bzw. die Mobilität. Als Designer finde ich auch Produkte inspirierend bzw. faszinierend, denen anzumerken ist, dass sich jemand intensiv mit der Materie beschäftigt, sich an dem Thema gerieben hat.</p>
<p>Daraus entsteht oft etwas Einzigartiges. Und das ist auch mein Anspruch an Design: Das Produkt soll nicht nur die Marke Mini nach vorne bringen, sondern auch andere inspirieren. Das heißt, die Emotion, die ich hineingesteckt habe, soll auch beim Nutzer ankommen und etwas auslösen.</p>
<figure id="attachment_28050" aria-describedby="caption-attachment-28050" style="width: 1200px" class="wp-caption aligncenter"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="size-full wp-image-28050" src="https://www.shots.media/wp-content/uploads/2018/01/Christopher-Weil-3.jpg" alt="Christopher Weil" width="1200" height="675" srcset="https://www.shots.media/wp-content/uploads/2018/01/Christopher-Weil-3.jpg 1200w, https://www.shots.media/wp-content/uploads/2018/01/Christopher-Weil-3-300x169.jpg 300w, https://www.shots.media/wp-content/uploads/2018/01/Christopher-Weil-3-1024x576.jpg 1024w, https://www.shots.media/wp-content/uploads/2018/01/Christopher-Weil-3-370x208.jpg 370w" sizes="(max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /><figcaption id="caption-attachment-28050" class="wp-caption-text">Christopher Weil</figcaption></figure>
<p><strong>Was ist für Sie die Aufgabe von Exterieur Design?</strong></p>
<p>Gutes Exterieur Design ist wie ein Versprechen: Es zeigt, was das Fahrzeug kann – und noch mehr. Gutes Exterieur Design zeigt den Charakter des Fahrzeugs. Darin liegt eine ebenso große Kraft wie Herausforderung. Für mich bedeutet gutes Exterieur Design, den Betrachter allein über die Form des Fahrzeugs emotional zu binden.</p>
<p>Hierfür müssen wir Designer die schiere Größe der Fläche mit Emotion aufladen und mit gezielten Linien in Bewegung setzen – natürlich immer abhängig vom Fahrzeugcharakter. Das Produkt selbst muss kommunizieren, etwas auslösen – ohne dass der Kunde eine erklärende Broschüre gelesen haben muss.</p>
<p><strong>Warum sind Sie bei Mini?</strong></p>
<p>Mini ist eine automobile Ikone. Jeder weiß, wie ein Mini aussieht und könnte ihn wahrscheinlich sogar zeichnen – ob Klein oder Groß. Doch was darüber hinaus viel entscheidender ist: Mini ist weit mehr als nur ein Produkt. Mini ist ein Lebensbegleiter und steht für eine offene und zukunftsfrohe Einstellung zur Welt.</p>
<p>Unsere Kunden haben eine sehr spezielle Bindung zu ihrem Fahrzeug. Das gibt es so bei kaum einem anderen Hersteller. Diese Einzigartigkeit in die Zukunft zu transportieren, fasziniert mich. Und in der Marke steckt riesiges Potenzial. Was hier alles noch möglich sein kann, deuten z. B. die aktuellen Kooperationen im Bereich Mini Living und Mini Fashion an.</p>
<p><strong>Was ist für Sie persönlich das Besondere an einem Mini?</strong></p>
<p>Das ist schwer zu beschreiben, denn das Wesen eines Mini ist besonders – es ist nahbar, nahezu menschlich. Anstelle von Emotionen, die eine Hightech-Maschine mit ihrer Funktion auslösen kann, geht es bei Mini eher um die Beziehung. Gleichzeitig transportiert Mini einen Teil der Persönlichkeit seines Fahrers – und besitzt zugleich eine eigene.</p>
<p>Die Identifikation mit dem Produkt geht bei Mini deutlich weiter als bei zahlreichen anderen Fahrzeugen. Mini ist heute schon ein besonderes Erlebnis. Das bemerke ich sogar bei mir: Wenn ich in meinen Mini einsteige und losfahre, dann freue ich mich einfach. Das ist schon eine innige Beziehung. Alles das schafft Mini. Und das wollen wir in Zukunft auf ein neues Level heben.</p>
<figure id="attachment_28051" aria-describedby="caption-attachment-28051" style="width: 1200px" class="wp-caption aligncenter"><img decoding="async" class="size-full wp-image-28051" src="https://www.shots.media/wp-content/uploads/2018/01/Christopher-Weil-2.jpg" alt="Christopher Weil" width="1200" height="1025" srcset="https://www.shots.media/wp-content/uploads/2018/01/Christopher-Weil-2.jpg 1200w, https://www.shots.media/wp-content/uploads/2018/01/Christopher-Weil-2-300x256.jpg 300w, https://www.shots.media/wp-content/uploads/2018/01/Christopher-Weil-2-1024x875.jpg 1024w, https://www.shots.media/wp-content/uploads/2018/01/Christopher-Weil-2-370x316.jpg 370w" sizes="(max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /><figcaption id="caption-attachment-28051" class="wp-caption-text">Christopher Weil</figcaption></figure>
<p><strong>Was ist das Besondere im Design von Mini?</strong></p>
<p>Die DNA von Mini – also das, was Sir Alec Issigonis mit dem klassischen Mini erreichen wollte – ist besonders. Ein Produkt, in dem jedes Detail durchdacht ist und einen Zweck erfüllt. Die Oberflächen waren immer schon sehr klar, fast reduziert. Ein pures Fahrzeug, was aber keine Verzichtserklärung bedeutet, sondern eine formale Reinheit. Dadurch entstand gleichzeitig ein starkes ikonisches Design.</p>
<p>Diese Ikone weiterzuentwickeln und die Identität dabei nicht zu verwischen, genau das ist die Herausforderung. Besonders an Mini ist auch die freundliche Ausstrahlung. Mini ist über Jahre im Design der Versuchung widerstanden, aggressiv zu werden – trotz aller Sportlichkeit. Denn das Gokart-Feeling ist Fakt. Hautnah durfte ich dies auf einer Alpentour erleben, die ich mitgefahren bin. Die Supersportwagenkonkurrenz war groß, und trotzdem ist der Mini allen um die Ohren gefahren. Das war nicht nur beeindruckend, sondern hat auch sehr viel Spaß gemacht.</p>
<p><strong>Was sind für Sie die wichtigen Themen der Zukunft?</strong></p>
<p>Digitalisierung ist für mich eines der zentralen Themen. Auch Mini geht einen digitalisierten Weg, doch stelle ich mir diesen etwas humaner, wärmer und persönlicher als bei anderen Automobilmarken vor. Bei Mini steht weiter der Mensch im Vordergrund, nicht die Technologie. Natürlich werden wir auch in Zukunft auf dem neuesten Stand der Technik sein, und in manchen Bereichen sogar führend wie beim Thema Individualisierung durch 3D-Druck, bei dem unsere Kunden Teile ihres Mini&#8217;s selbst designen und anbringen können.</p>
<p>Doch steht die Technik nicht über allem, sondern das Erlebnis. Auch das Design der Zukunft wird zunehmend vernetzter sein und geht deutlich über das hinaus, was wir heute sehen. Heute gestalten wir im Wesentlichen noch die Form, in Zukunft werden wir aber deutlich darüber hinaus denken. Da öffnet sich gerade ein Riesenfeld, was es sehr spannend macht.</p>
<p><strong>Welche Bedeutung hat in Zukunft dann das Exterieur Design noch?</strong></p>
<p>Exterieur Design ist auch in Zukunft wichtig. Selbst wenn Mini in ferner Zukunft überspitzt ausgedrückt nur noch eine mobile Box ist, kann diese Box – so modern und reduziert sie auch sein mag – auf den ersten Blick die Kernwerte der Marke ausstrahlen. Design ist Kommunikation. Und die Bindung mit dem Fahrzeug beginnt mit dem Exterieur – es ist schlicht der erste Berührungspunkt mit jedem Fahrzeug.</p>
<p>Genau diese Beziehung zu schaffen ist unsere Aufgabe im Exterieur Design. Ja sogar, dass überhaupt eine Beziehung zustande kommt. Unsere Aufgabe als Designer wird es auch zukünftig sein, einen Mini sofort als Mini erkennbar zu machen.</p>
<figure id="attachment_28052" aria-describedby="caption-attachment-28052" style="width: 1200px" class="wp-caption aligncenter"><img decoding="async" class="size-full wp-image-28052" src="https://www.shots.media/wp-content/uploads/2018/01/Christopher-Weil-4.jpg" alt="Christopher Weil" width="1200" height="710" srcset="https://www.shots.media/wp-content/uploads/2018/01/Christopher-Weil-4.jpg 1200w, https://www.shots.media/wp-content/uploads/2018/01/Christopher-Weil-4-300x178.jpg 300w, https://www.shots.media/wp-content/uploads/2018/01/Christopher-Weil-4-1024x606.jpg 1024w, https://www.shots.media/wp-content/uploads/2018/01/Christopher-Weil-4-370x219.jpg 370w" sizes="(max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /><figcaption id="caption-attachment-28052" class="wp-caption-text">Christopher Weil</figcaption></figure>
<p><strong>Woran wird man in Zukunft einen Mini erkennen?</strong></p>
<p>Ich gehe davon aus, dass es auch in Zukunft Designelemente gibt, die Identität schaffen und damit für die Wiedererkennbarkeit von Mini sorgen werden. Das Kontrastdach ist einfach ein wesentlicher Punkt, der zu zur Marke gehört, ebenso das „Gesicht“ mit Hexagon-Grill. Diese beiden Elemente sind für mich die Kernmerkmale der Wahrnehmung von Mini und damit klare Identitätsstifter.</p>
<p>Alles andere ist variierbar und bietet Möglichkeiten zur Weiterentwicklung – aber ikonische Designelemente braucht es für mich auch in Zukunft&#8230;</p>
<p><em>Fotos: BMW Group</em></p><p>The post <a href="https://www.shots.media/gentlemen/2018/interview-christopher-weil-designer-aus-leidenschaft/28047">Interview Christopher Weil: Designer aus Leidenschaft</a> first appeared on <a href="https://www.shots.media">Shots Magazin</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>Hublot zeigt den Luxus-Urknall</title>
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		<pubDate>Wed, 27 Sep 2017 16:03:22 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Jede Marke hat ihre DNA. Also eine Bezeichnung, wo sie herkommt, wofür sie steht und was die Ziele für die Zukunft sind. Besonders im Bereich der exklusiven sowie kostspieligen Uhren ist es für die angesagten Hersteller ein Muss, sich durch eine klare Positionierung von der Konkurrenz abzugrenzen. So auch bei Hublot. Die Luxusmanufaktur aus der [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><span id="result_box" class="" lang="de"><span title="Now a distinctive character trait, ‘The Art of Fusion’ forms the brand's very DNA.">Jede Marke hat ihre DNA. Also eine Bezeichnung, wo sie herkommt, wofür sie steht und was die Ziele für die Zukunft sind. Besonders im Bereich der exklusiven sowie kostspieligen Uhren ist es für die angesagten Hersteller ein Muss, sich durch eine klare Positionierung von der Konkurrenz abzugrenzen.<br />
</span></span></p>
<p>So auch bei Hublot. Die Luxusmanufaktur aus der Schweiz ist weltbekannt und man könnte sagen, dass sie in ihrem Segment den Takt angibt. Denn wir reden hier bei Luxus auch von wirklichem Luxus, der ultrateuer sein kann. Die Uhren von Hublot sind die kostenintensivsten Teile, die Sie erwerben können. Mit einem Modell für knackige fünf Millionen Dollar halten die Schweizer aktuell den Rekord der teuersten Uhr der Welt.</p>
<p>Und diesen Charakter samt der gebündelten Kompetenz wollen die Macher um CEO Ricardo Guadalupe (52), der das Unternehmen in Nyon leitet, nun ordentlich herausstellen. &#8222;The Art of Fusion&#8220;, die Kunst der Fusion, nennt Hublot das Ganze. In einem beeindruckenden Video wird gezeigt, wie martialisch und aufwendig die Entstehung eines Zeitmesser aus dem Hause der Schweizer sein soll.</p>
<p><strong>Video: Hublot &#8211; The Art of Fusion</strong></p>
<p><script data-pkey="2b8swt8v08" data-rpmplayer type="text/javascript">var d=document,a=window.__Ananas__,n=d.createElement("script"),s=d.getElementsByTagName("script")[0];if(!d.getElementById("rpm_")){n.type="text/javascript"; n.id="rpm_"; n.async=true;n.src="https://player.redpineapplemedia.com/ananas/bundle.js";s.parentNode.insertBefore(n,s)};if(a){if(a.reInit){a.reInit()}}</script></p>
<p>Uhren bestehen aus Metall. Und was in dem Video auffällt ist, dass die <span id="result_box" class="" lang="de"><span title="Members of a family united by a common DNA. ">Verwendung von Metallen in ihrer ursprünglichen Form zeitlich weit zurückreicht. </span><span title="By combining elements from nature, which are never found in their native state, Hublot has reproduced the Big Bang, the moment at which everything came into existence.">Durch die Kombination von Elementen aus der Natur hat Hublot visuell den Urknall wiedergegeben, in dem Moment, in dem alles entstanden ist. </span></span></p>
<p><span id="result_box" class="" lang="de"><span title="Metals and alloys were then developed with the industrial revolution so that, nowadays, we have a plethora of forms, compositions and applications which is seemingly limitless.">Metalle und Legierungen wurden dann mit der industriellen Revolution entwickelt, so dass es heute eine Fülle von Formen, Kompositionen und Anwendungen gibt, die scheinbar grenzenlos sind. </span></span><span id="result_box" class="" lang="de"><span title="It is in this universe made of materials, minerals, metals, ceramics, polymers, composite materials and alloys, that Hublot is perpetually reinventing ‘The Art of Fusion’.">Laut Hublot handelt es sich um ein Universum aus Materialien, Mineralien, Metallen, Keramiken, Polymeren, Verbundwerkstoffen und Legierungen, die der Luxusuhrenhersteller ständig zusammenbringt. &#8222;The Art of Fusion&#8220; eben.</span></span></p>
<p>&#8222;Die größten Errungenschaften sind ja in der Vergangenheit auch aus den einfachsten Ideen herausgewachsen&#8220;, meinte Ricardo Guadalupe heute zu &#8222;Shots&#8220;. <span id="result_box" class="" lang="de"><span title="Members of a family united by a common DNA. ">Und die Kunst, diese Faktoren zur luxuriösesten Uhr der Welt zu verbinden, ist wohl die DNA von Hublot. </span></span></p>
<p><span id="result_box" class="" lang="de"><span title="Members of a family united by a common DNA. ">Deswegen gehört das Unternehmen auch zum weltweiten Branchenführer der Luxusgüterindustrie, der &#8222;LVMH Moët Hennessy Louis Vuitton SE&#8220;. Hublot zeigt den Luxus-Urknall&#8230;<br />
</span></span></p>
<p><strong>Bildergalerie:</strong></p>

<a href='https://www.shots.media/wp-content/uploads/2017/09/ricardo-guadalupe-hublot-ceo.jpg'><img loading="lazy" decoding="async" width="225" height="300" src="https://www.shots.media/wp-content/uploads/2017/09/ricardo-guadalupe-hublot-ceo-225x300.jpg" class="attachment-medium size-medium" alt="Ricardo Guadalupe" srcset="https://www.shots.media/wp-content/uploads/2017/09/ricardo-guadalupe-hublot-ceo-225x300.jpg 225w, https://www.shots.media/wp-content/uploads/2017/09/ricardo-guadalupe-hublot-ceo-768x1024.jpg 768w, https://www.shots.media/wp-content/uploads/2017/09/ricardo-guadalupe-hublot-ceo.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 225px) 100vw, 225px" /></a>
<a href='https://www.shots.media/wp-content/uploads/2017/09/gold-crystal.jpg'><img loading="lazy" decoding="async" width="225" height="300" src="https://www.shots.media/wp-content/uploads/2017/09/gold-crystal-225x300.jpg" class="attachment-medium size-medium" alt="Hublot, The Art of Fusion" srcset="https://www.shots.media/wp-content/uploads/2017/09/gold-crystal-225x300.jpg 225w, https://www.shots.media/wp-content/uploads/2017/09/gold-crystal-768x1024.jpg 768w, https://www.shots.media/wp-content/uploads/2017/09/gold-crystal.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 225px) 100vw, 225px" /></a>
<a href='https://www.shots.media/wp-content/uploads/2017/09/silicon-unico-movement-2.jpg'><img loading="lazy" decoding="async" width="225" height="300" src="https://www.shots.media/wp-content/uploads/2017/09/silicon-unico-movement-2-225x300.jpg" class="attachment-medium size-medium" alt="Hublot, The Art of Fusion" srcset="https://www.shots.media/wp-content/uploads/2017/09/silicon-unico-movement-2-225x300.jpg 225w, https://www.shots.media/wp-content/uploads/2017/09/silicon-unico-movement-2-768x1024.jpg 768w, https://www.shots.media/wp-content/uploads/2017/09/silicon-unico-movement-2.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 225px) 100vw, 225px" /></a>
<a href='https://www.shots.media/wp-content/uploads/2017/09/the-art-of-fusion-grandes-complications-hublot.jpg'><img loading="lazy" decoding="async" width="300" height="200" src="https://www.shots.media/wp-content/uploads/2017/09/the-art-of-fusion-grandes-complications-hublot-300x200.jpg" class="attachment-medium size-medium" alt="Hublot, The Art of Fusion" srcset="https://www.shots.media/wp-content/uploads/2017/09/the-art-of-fusion-grandes-complications-hublot-300x200.jpg 300w, https://www.shots.media/wp-content/uploads/2017/09/the-art-of-fusion-grandes-complications-hublot-1024x683.jpg 1024w, https://www.shots.media/wp-content/uploads/2017/09/the-art-of-fusion-grandes-complications-hublot.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a>
<a href='https://www.shots.media/wp-content/uploads/2017/09/the-art-of-fusion-watch-final-control-at-hublot.jpg'><img loading="lazy" decoding="async" width="300" height="200" src="https://www.shots.media/wp-content/uploads/2017/09/the-art-of-fusion-watch-final-control-at-hublot-300x200.jpg" class="attachment-medium size-medium" alt="Hublot, The Art of Fusion" srcset="https://www.shots.media/wp-content/uploads/2017/09/the-art-of-fusion-watch-final-control-at-hublot-300x200.jpg 300w, https://www.shots.media/wp-content/uploads/2017/09/the-art-of-fusion-watch-final-control-at-hublot-1024x683.jpg 1024w, https://www.shots.media/wp-content/uploads/2017/09/the-art-of-fusion-watch-final-control-at-hublot.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a>
<a href='https://www.shots.media/wp-content/uploads/2017/09/the-art-of-fusion-magic-gold-at-hublot.jpg'><img loading="lazy" decoding="async" width="300" height="200" src="https://www.shots.media/wp-content/uploads/2017/09/the-art-of-fusion-magic-gold-at-hublot-300x200.jpg" class="attachment-medium size-medium" alt="Hublot, The Art of Fusion" srcset="https://www.shots.media/wp-content/uploads/2017/09/the-art-of-fusion-magic-gold-at-hublot-300x200.jpg 300w, https://www.shots.media/wp-content/uploads/2017/09/the-art-of-fusion-magic-gold-at-hublot-1024x683.jpg 1024w, https://www.shots.media/wp-content/uploads/2017/09/the-art-of-fusion-magic-gold-at-hublot.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a>

<p><em>Advertorial / Fotos, Video: Hublot, Sandro Baebler</em></p><p>The post <a href="https://www.shots.media/gentlemen/2017/hublot-zeigt-den-luxus-urknall/22985">Hublot zeigt den Luxus-Urknall</a> first appeared on <a href="https://www.shots.media">Shots Magazin</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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		<title>Interview Sven Gábor Jánszky: Die neuen Food-Trends</title>
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		<pubDate>Thu, 05 Jan 2017 11:12:30 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Im Experteninterview spricht Trendforscher Sven Gábor Jánszky (44) über die Food-Trends 2017. Die Stichworte dazu sind Functional-Food, Super-Food, Medical-Food, 3D-Essensdrucker, Kochboxen, Vegetarier, Veganer und Fleisch. Und hier ist das Gespräch. Wie sehen die Food Trends aus? Was dürfen wir 2017 und in den kommenden Jahren erwarten? Unser Essen wird in zehn Jahren nicht anders aussehen [&#8230;]</p>
<p>The post <a href="https://www.shots.media/gentlemen/2017/interview-sven-gabor-janszky-die-neuen-food-trends/12574">Interview Sven Gábor Jánszky: Die neuen Food-Trends</a> first appeared on <a href="https://www.shots.media">Shots Magazin</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Im Experteninterview spricht Trendforscher Sven Gábor Jánszky (44) über die Food-Trends 2017. Die Stichworte dazu sind Functional-Food, Super-Food, Medical-Food, 3D-Essensdrucker, Kochboxen, Vegetarier, Veganer und Fleisch. Und hier ist das Gespräch.</p>
<p><strong>Wie sehen die Food Trends aus? Was dürfen wir 2017 und in den kommenden Jahren erwarten?</strong></p>
<p>Unser Essen wird in zehn Jahren nicht anders aussehen und schmecken als heute. Aber es wird Veränderungen geben in der Art, wie es hergestellt wird und bei dem, was drin ist. Deshalb sind &#8222;Heuschrecken zum Frühstück&#8220; ein Hirngespinst von Ernährungstheoretikern. Aber &#8222;Schokolade aus dem Drucker&#8220; und &#8222;Kunstfleisch&#8220; werden wohl zur Normalität. Mancherorts schon im Jahr 2017, aber auf jeden Fall in den Folgejahren.</p>
<p>Es gibt derzeit zwei wesentliche Trends, in die unsere Ernährung läuft. Der eine ist, dass knappe Nahrungsmittel auf eine neue industrielle Weise hergestellt werden können. Das beste Beispiel dafür sind &#8222;gedruckte Steaks&#8220;. Dazu werden tierische Gewebezellen massenhaft geklont und dann durch einen 3D-Drucker, den sogenannten Bioprinter, zu einem Steak ausgedruckt. Dieses Gewebeklonen ist heute noch sehr teuer, wird aber nach allen Prognosen eine rapide Kostensenkung erleben.</p>
<p>Die Prognose der Firmen &#8211; die heute darin investieren &#8211; ist, dass gedruckte Steaks in ein paar Jahren viel billiger sind als natürlich gewachsene Steaks und damit die neuen Fleischbedarfe in Asien und Afrika decken.</p>
<figure id="attachment_12579" aria-describedby="caption-attachment-12579" style="width: 1200px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-12579" src="https://www.shots.media/wp-content/uploads/2017/01/Food-Trends-1.jpg" alt="Food-Trends" width="1200" height="670" srcset="https://www.shots.media/wp-content/uploads/2017/01/Food-Trends-1.jpg 1200w, https://www.shots.media/wp-content/uploads/2017/01/Food-Trends-1-300x168.jpg 300w, https://www.shots.media/wp-content/uploads/2017/01/Food-Trends-1-1024x572.jpg 1024w" sizes="auto, (max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /><figcaption id="caption-attachment-12579" class="wp-caption-text">Food-Trends</figcaption></figure>
<p>Der zweite, große Trend heißt &#8222;Functional-Food&#8220;. Wir werden in den kommenden Jahren erleben, dass wir Menschen unsere Nahrungsmittel nicht mehr wegen ihres Geschmacks, sondern wegen ihrer Zusatzfunktionen essen. Die meisten Investitionen gehen derzeit in Richtung &#8222;Medical-Food&#8220;, also Nahrungsmittel, die bestimmte gesundmachende Wirkstoffe, egal ob natürlich oder künstlich, in sich drin haben.</p>
<p>Die Prognose ist sehr einfach: Wir Menschen wollen nicht erst krank werden, um uns danach mit Medikamenten wieder zu kurieren. Die medizinische Nahrung wird es möglich machen, dass wir Menschen aktiv versuchen, nicht krank zu werden. Hier wachsen zwei Branchen, Pharma und Food, teilweise zusammen. Es werden neue Claims abgesteckt. Und es wird Gewinner und Verlierer geben. Jeder große Nahrungsmittelkonzern investiert hinter den Kulissen gerade in diesen Trend.</p>
<p><strong>Das Thema &#8222;Super-Food&#8220; war in den vergangenen Jahren buchstäblich in aller Munde. Wie sieht die Entwicklung in diesem Bereich für das Jahr 2017 aus?</strong></p>
<p>Sie geht konsequent weiter. Das, was wir bisher gesehen haben, war nur das Vorgeplänkel eines großen Durchbruchs von Super-Food oder Functional-Food, den wir Zukunftsforscher erst in der Zukunft erwarten. Der Grund ist einfach: Bisher lassen sich die Erfolge von Super-Food nicht wirklich messen.</p>
<p>Das bedeutet: Super-Food wird heute nur von den Konsumenten gekauft und gegessen, die wirklich daran glauben. Es ist eine ideologische Frage, ob ich daran glaube oder nicht. Dies bedient eine Zielgruppe, allerdings eine recht kleine.</p>
<p>In Zukunft erleben wir eine Verschmelzung von Food mit den Auswirkungen der Digitalisierung, konkret mit intelligenten digitalen Assistenten auf dem Smartphone. Derzeit gibt es einen sehr starken Trend in der Technik dahin, den menschlichen Körper im alltäglichen Leben zu vermessen. Das &#8222;quantify yourself&#8220; beginnt beim Zählen der Schritte über Herzfrequenzmessungen und geht irgendwann tiefer in den Körper hinein.</p>
<p>Wir werden in wenigen Jahren morgens aufstehen und unser Smartphone oder der Badezimmerspiegel sagt uns: &#8222;Sven, Du bist heute zu 18 Prozent krank!&#8220; Es wurde also eine 18-prozentige Abweichung von meinem Normalzustand festgestellt. Und das Smartphone sagt noch mehr: &#8222;Iss heute die Produkte X und Y oder den Wirkstoff Z, dann bist Du morgen nur noch zu 13 Prozent krank!&#8220;</p>
<figure id="attachment_12580" aria-describedby="caption-attachment-12580" style="width: 1200px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-12580" src="https://www.shots.media/wp-content/uploads/2017/01/Sven-Gábor-Jánszky.jpg" alt="Sven Gábor Jánszky" width="1200" height="1400" srcset="https://www.shots.media/wp-content/uploads/2017/01/Sven-Gábor-Jánszky.jpg 1200w, https://www.shots.media/wp-content/uploads/2017/01/Sven-Gábor-Jánszky-257x300.jpg 257w, https://www.shots.media/wp-content/uploads/2017/01/Sven-Gábor-Jánszky-878x1024.jpg 878w" sizes="auto, (max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /><figcaption id="caption-attachment-12580" class="wp-caption-text">Sven Gábor Jánszky</figcaption></figure>
<p>Dies sieht man heute schon in den Laboren einerseits der Nahrungsmittelkonzerne und andererseits der Mediziner. In der Genetik ist es ein offenes Geheimnis, dass noch vor dem Jahr 2020 die Kosten für die komplette Sequenzierung einer menschlichen, individuellen DNA unter 100,- Dollar sinken. Es wird also Menschen geben, die eine Speichelprobe einschicken und eine Datei zurückbekommen. In dieser Datei steht unter anderem, welche Krankheiten in meinen Genen angelegt sind.</p>
<p>Vor allem steht aber drin, wie der Bakterienmix in meinem Körper idealerweise aussehen muss, damit diese Krankheiten nicht ausbrechen. Mein Handy kann also täglich die Differenz zwischen dem Idealzustand und dem aktuellen Zustand in meinem Körper errechnen. Und diese Differenz wird als Bakterien- oder Wirkstoffcocktail in unser tägliches Essen hinein gedruckt, in die Butter, die Marmelade, den Käse, die Milch, den Kuchen und den Kaffee. Die spannende Frage ist, wer das druckt: Da wird es Unterschiede geben: Die einen haben einen solchen 3D-Essensdrucker in der eigenen Küche, die anderen machen es im Supermarkt.</p>
<p>Diese technische Entwicklung ist schon lange auf dem Weg, diese Services wird es geben. Die einzige Frage ist nur, wie groß der Anteil der Menschen ist, die ihrem Smartphone glauben und sich danach verhalten. An dieser Stelle beginnt der große Siegeszug von &#8222;Super-Food&#8220;, &#8222;Medical-Food&#8220; und &#8222;Functional-Food&#8220;.</p>
<p>Nach meiner Prognose wird dies in einer Nische beginnen, dann aber ganz schnell steigen. Ich bin mir deshalb so sicher, weil die Optimierung des menschlichen Körpers schon von jeher eines der großen Bedürfnisse der Menschheit ist. Wir streben nach wie vor nach der unendlichen Jugendlichkeit. Wenn uns die Nahrungsmittelindustrie verspricht, dass dies billig, schnell und ohne Nebenwirkungen mit dem täglichen Essen geht, dann ist dies für beide Seiten eines der größten Geschäfte der kommenden Jahre: Für die Konsumenten und die Industrie!</p>
<p><strong>Zahlreiche Online-Anbieter haben das Potential sogenannter Kochboxen erkannt. Darin enthalten sind neben den Zutaten für ein Menü auch Rezeptideen. Werden wir in Zukunft unser Essen nur noch online bestellen?</strong></p>
<p>Im Economy-Segment: Ja. Im Massen-Segment: Ja. Im Premiummarkt: Nein! Um die Zukunft des Essens zu prognostizieren, müssen wir die drei grundlegenden Treiber der Menschen bei der Wahl des Essens verstehen.</p>
<figure id="attachment_12581" aria-describedby="caption-attachment-12581" style="width: 1200px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-12581" src="https://www.shots.media/wp-content/uploads/2017/01/Food-Trends-3.jpg" alt="Food-Trends" width="1200" height="670" srcset="https://www.shots.media/wp-content/uploads/2017/01/Food-Trends-3.jpg 1200w, https://www.shots.media/wp-content/uploads/2017/01/Food-Trends-3-300x168.jpg 300w, https://www.shots.media/wp-content/uploads/2017/01/Food-Trends-3-1024x572.jpg 1024w" sizes="auto, (max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /><figcaption id="caption-attachment-12581" class="wp-caption-text">Food-Trends</figcaption></figure>
<p>Der erste Treiber ist der niedrige Preis bzw. das günstige Preis-Leistungs-Verhältnis. Dies ist das Economy-Segment, denn die alltäglichen Kaufentscheidungen werden bei den meisten Menschen anhand der Frage getroffen, was sie bezahlen wollen. Hier spielt in Zukunft online eine sehr große Rolle, allerdings nichts in Form von Kochboxen.</p>
<p>Der zweite Treiber wird von uns Zukunftsforschern als &#8222;Identitätsmanagement&#8220; bezeichnet. Hierin sind Käufer, die bewusst nicht in der Masse sein wollen und sich das auch leisten können. Diese Menschen benutzen Nahrungsmittel, um anderen Menschen und ihrem eigenen Ego zu beweisen, dass sie besonders sind: Besonders öko, besonders heimatverbunden, besonders vegetarisch, besonders vegan…</p>
<p>Sie sind im Premiumsegment. Sie geben mehr Geld für Nahrungsmittel aus, weil sie im Grunde nicht die Nahrungsmittel kaufen, sondern die Tools für ihr Identitätsmanagement. In diesem Premiumsegment spielt online kaum eine Rolle, weil die Menschen ihre ökologische Identität besser beweisen können, wenn sie einen stationären Bioladen aufsuchen. Der Shop ist also ein wesentlicher Teil des Identitätsmanagements. In Deutschland und ähnlich reichen und situierten Gesellschaften ist das Premiumsegment deshalb bis zu 20 Prozent groß.</p>
<p>Den dritten Treiber kennen wir auch schon als &#8222;Convenience-Food&#8220;. Dies sind also Nahrungsmittel, die sich sehr funktional, perfekt und nahtlos, ohne zusätzliche Zeitinvestition für Zubereitung und Kochen, in das schnelle Leben der Menschen einpassen. Dieses &#8222;Convenience-Food&#8220; wird künftig noch durch weitere nützliche Funktionen ergänzt werden, nämlich Nahrungsmittel, die versprechen, ihre Esser gesund, leistungsfähig und schön zu machen. Damit wären wir beim &#8222;Functional-Food&#8220; oder &#8222;Super-Food&#8220;. Wir Zukunftsforscher erwarten, dass dieser Bereich in wenigen Jahren das größte, also das Massensegment wird. Die Online-Kochboxen sind der Beginn, aber noch lange nicht das Ende dieses Segments.</p>
<p>Darauf gibt es deshalb keine klare Antwort, weil die meisten von uns zwischen den Segmenten wechseln. Wir kaufen den Standard-Einkaufszettel bei einem Discounter, aber einige wenige ausgesuchte Dinge im Bioladen. Man könnte auch sagen: Im Discounter decken wir unseren Bedarf an Eiweißen und Kohlehydraten. Im Bioladen managen wir unsere Identität. Dort zeigen wir uns und den anderen, dass wir besonders öko oder ernährungsbewusst sind. Aber in der Summe kaufen wir immer noch vor allem im Massensegment.</p>
<figure id="attachment_12582" aria-describedby="caption-attachment-12582" style="width: 1200px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-12582" src="https://www.shots.media/wp-content/uploads/2017/01/Food-Trends-2.jpg" alt="Food-Trends" width="1200" height="670" srcset="https://www.shots.media/wp-content/uploads/2017/01/Food-Trends-2.jpg 1200w, https://www.shots.media/wp-content/uploads/2017/01/Food-Trends-2-300x168.jpg 300w, https://www.shots.media/wp-content/uploads/2017/01/Food-Trends-2-1024x572.jpg 1024w" sizes="auto, (max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /><figcaption id="caption-attachment-12582" class="wp-caption-text">Food-Trends</figcaption></figure>
<p>Letztendlich ist das gar kein neuer Trend. Erinnern Sie sich an die Kampagnen für fairen Kaffee um die Jahrtausendwende? Damals wurde zum großen Trend ausgerufen, dass es künftig überall fair gehandelten Kaffee geben würde. Aber was ist wirklich passiert? Es gibt heute natürlich fairen Kaffee. Er wird vorzugsweise aus 1.000,- Euro Luxuskaffeemaschinen getrunken.</p>
<p>Ein klares Premiumsegment. Die Masse von uns trinkt aber immer noch den althergebrachten Billigkaffee. Und zwischen diesen beiden Bereichen ist ein drittes Segment von portioniertem Kapselkaffee entstanden. Teuer, unökologisch, aber individuell und adaptiv. Ganz ähnlich wird es auch bei den anderen Nahrungsmitteln geschehen.</p>
<p><strong>Wie ist es um das Thema Fleisch bestellt? Wird die Zahl der Vegetarier und Veganer in den kommenden Jahren zunehmen?</strong></p>
<p>Ich habe neulich in einer großen, deutschen Tageszeitung eine Überschrift gelesen: &#8222;Deutschland nimmt Abschied vom Fleisch.&#8220; Und im Text stand dann als Begründung, dass sich die Anzahl der Vegetarier von ein auf zwei Prozent der Gesamtbevölkerung verdoppelt habe. In diesen zwei Sätzen spiegelt sich die Schizophrenie der Fleischfrage sehr gut wider. Wir überinterpretieren permanent den angeblichen Anti-Fleischtrend, manchmal interessensgeleitetet, manchmal aus ideologischen Gründen.</p>
<p>Es gibt weltweit zwei wirkliche Fleischtrends, einen großen und einen kleinen. Der kleine Trend ist, dass wir in Europa in Zukunft etwas weniger Fleisch essen werden. Allerdings ist dies ein ganz langsamer und sanfter Rückgang, der in der Gesamtessensbilanz kaum ins Gewicht fällt. Ich warne davor, an dieser Stelle jeder Expertenmeinung oder jeder Studie zu glauben, die einen dramatischen Rückgang des Fleischkonsums prognostiziert. Diese Prognosen haben keine unabhängige, wissenschaftliche Grundlage.</p>
<p>Der große Trend hingegen ist die weltweite Perspektive. Hier wird in den kommenden Jahren durch die wachsenden Mittelschichten in Asien und Afrika viel mehr Fleisch konsumiert. Es wird so viel Fleisch gebraucht werden, dass die natürliche Produktion &#8211; durch nachwachsende Rinder und Schweine &#8211; den Bedarf nicht decken kann. Im Gegenteil: Es wäre hochgefährlich. Allein die Methan-Abgase dieser Masse an Kühen und die Emissionen der übrigen Landwirtschaft würden vermutlich die Ozonschicht endgültig killen.</p>
<p>Also wird künstlich hergestelltes Fleisch, das genauso aussieht und schmeckt wie natürliches Fleisch, die billige und klimaneutrale Alternative sein. Und das sind die Food-Trends&#8230;</p>
<p><em>Quelle: Livingpress / Fotos: Jörg Gläscher (1), Pixabay, CC0 Public Domain (3)</em></p><p>The post <a href="https://www.shots.media/gentlemen/2017/interview-sven-gabor-janszky-die-neuen-food-trends/12574">Interview Sven Gábor Jánszky: Die neuen Food-Trends</a> first appeared on <a href="https://www.shots.media">Shots Magazin</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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