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	<title>Themenseite Ritter | Shots Magazin</title>
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	<title>Themenseite Ritter | Shots Magazin</title>
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		<title>Wie ein Museum die Ausstellungsstücke klont</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Sven Müller]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 17 Apr 2023 10:26:15 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Ausstellungsstücke gehören nicht immer dem Museum, das sie zeigt. Viele Exponate sind Leihgaben und nur für eine bestimmte Zeit an diesem Ort zu sehen. Danach müssen sie wieder zurückgegeben werden. Das ist für die Besucher und das betroffene Museum gleichermaßen schade &#8211; und muss nicht sein. Denn es gibt eine ganz moderne Möglichkeit, Ausstellungsstücke zu [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Ausstellungsstücke gehören nicht immer dem <a href="https://www.shots.media/tag/museum">Museum</a>, das sie zeigt. Viele Exponate sind Leihgaben und nur für eine bestimmte Zeit an diesem Ort zu sehen.</p>
<p>Danach müssen sie wieder zurückgegeben werden. Das ist für die Besucher und das betroffene Museum gleichermaßen schade &#8211; und muss nicht sein.</p>
<p>Denn es gibt eine ganz moderne Möglichkeit, Ausstellungsstücke zu ersetzen.</p>
<h3><strong>Wie sich Rüstungen klonen lassen</strong></h3>
<p>Im Deutschen Burgenmuseum auf der Veste Heldburg im Süden Thüringens kämpfen zwei Ritter &#8211; beziehungsweise ihre Rüstungen &#8211; gegeneinander. Sie sehen aus, als wären sie aus Metall und hätten vor hunderten Jahren schon zahlreiche Kämpfe durchgestanden.</p>
<p>Doch der Eindruck täuscht: Die beiden Rüstungen bestehen hauptsächlich aus Kunstfasern und sind gerade mal wenige Monate alt. Sie wurden von den 3D-Druck-Spezialisten der Fit AG gedruckt, nach Modellen der Firma ArcTron 3D und auf Wunsch des Museums.</p>
<p>Denn nachdem der Leihvertrag für die Originale 2022 ausgelaufen war und sie zurück zum Deutschen Historischen Museum nach Berlin mussten, wollte man auf der Heldburg nicht auf die eigens für das Burgenmuseum konzipierten Exponate verzichten.</p>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-95161" src="https://www.shots.media/wp-content/uploads/2023/04/3d-klon-ritter_02.jpg" alt="Foto: Wie ein Museum die Ausstellungsstücke klont." width="750" height="1125" srcset="https://www.shots.media/wp-content/uploads/2023/04/3d-klon-ritter_02.jpg 750w, https://www.shots.media/wp-content/uploads/2023/04/3d-klon-ritter_02-200x300.jpg 200w, https://www.shots.media/wp-content/uploads/2023/04/3d-klon-ritter_02-683x1024.jpg 683w, https://www.shots.media/wp-content/uploads/2023/04/3d-klon-ritter_02-370x555.jpg 370w" sizes="(max-width: 750px) 100vw, 750px" /></p>
<p>Um die Rüstungen zu klonen, wurden zunächst zwei zeitlich zusammenpassende Rüstungen aus dem Germanischen Nationalmuseum (Nürnberg) mithilfe von Lichtscannern vermessen und anschließend digital als 3D-Modelle erstellt.</p>
<p>Zudem konzipierten die Experten eine &#8222;Gliederpuppe&#8220; aus Stangen und Gelenken, an denen später die Einzelteile befestigt werden sollten. Nachdem alle Teile gedruckt waren, galt es, die Oberflächen möglichst originalgetreu hinzubekommen.</p>
<p>Dafür wurden sie glasperlengestrahlt und galvanisiert und anschließend von einer Kunstmalerin in mehreren Schritten individuell bemalt.</p>
<p>Wer die geklonten Ritter aus nächster Nähe betrachten möchte, findet die Öffnungszeiten des europaweit einzigen überregionalen Burgenmuseums unter deutschesburgenmuseum.de.</p>
<h3><strong>Geklonte Exponate als Ausnahme</strong></h3>
<p>Die beiden kämpfenden Rüstungen sind bisher die einzigen Exponate, die das Deutsche Burgenmuseum hat klonen lassen. Und sie werden wohl auch die Ausnahme bleiben.</p>
<p><img decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-95162" src="https://www.shots.media/wp-content/uploads/2023/04/3d-klon-ritter.jpg" alt="Foto: Wie ein Museum die Ausstellungsstücke klont." width="900" height="600" srcset="https://www.shots.media/wp-content/uploads/2023/04/3d-klon-ritter.jpg 900w, https://www.shots.media/wp-content/uploads/2023/04/3d-klon-ritter-300x200.jpg 300w, https://www.shots.media/wp-content/uploads/2023/04/3d-klon-ritter-370x247.jpg 370w" sizes="(max-width: 900px) 100vw, 900px" /></p>
<p>Denn Museen möchten ihre Themen so real wie möglich präsentieren &#8211; und das geht am besten mit den Stücken, die Zeugniswert haben, also den Originalen.</p>
<p>Doch wenn die Originale nicht zur Verfügung stehen, sind Klone eine gute Alternative. Auf der Veste Heldburg können Besucher so jetzt noch besser erkennen, dass Rüstungen keine Alltagskleidung waren, sondern für Kampf und Krieg gefertigt wurden.</p>
<p>Und wer wissen will, wie gut das Klonen funktioniert hat, kann die Kämpfer mit anderen Original-Rüstungen in den benachbarten Vitrinen und weiteren spannenden Ausstellungsstücken vergleichen.</p>
<p><em>Shots Magazin / © Fotos: djd, Trägerverein Deutsches Burgenmuseum, Björn Chilian / Quelle: djd</em></p><p>The post <a href="https://www.shots.media/travel/2023/wie-ein-museum-die-ausstellungsstuecke-klont/95159">Wie ein Museum die Ausstellungsstücke klont</a> first appeared on <a href="https://www.shots.media">Shots Magazin</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>Paul Smith: Man kann Inspiration in allem finden</title>
		<link>https://www.shots.media/gentlemen/2017/paul-smith-man-kann-inspiration-in-allem-finden/22298</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Shots Magazin]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 11 Sep 2017 08:19:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gentlemen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wer ist eigentlich Paul Smith (71)? Sir Paul Brierley Smith wurde am 5. Juli 1946 in Nottingham geboren und ist ein britischer Modedesigner und Unternehmer. Seine Kindheit war von sportlichem Ehrgeiz getrieben. Smith wollte professioneller Rennradfahrer werden, als ein schwerer Unfall diesen Ambitionen ein jähes Ende setzte. Als er sich im Krankenhaus von den Folgen [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Wer ist eigentlich Paul Smith (71)? Sir Paul Brierley Smith wurde am 5. Juli 1946 in Nottingham geboren und ist ein britischer Modedesigner und Unternehmer. Seine Kindheit war von sportlichem Ehrgeiz getrieben.</p>
<p>Smith wollte professioneller Rennradfahrer werden, als ein schwerer Unfall diesen Ambitionen ein jähes Ende setzte. Als er sich im Krankenhaus von den Folgen erholte, freundete er sich mit einigen Schülern der Kunsthochschule an, die ihn in die Welt der Kunst und Mode einführten.</p>
<figure id="attachment_22302" aria-describedby="caption-attachment-22302" style="width: 1000px" class="wp-caption aligncenter"><img decoding="async" class="size-full wp-image-22302" src="https://www.shots.media/wp-content/uploads/2017/09/Paul-Smith-Fashion.jpg" alt="Paul Smith, Fashion" width="1000" height="1500" srcset="https://www.shots.media/wp-content/uploads/2017/09/Paul-Smith-Fashion.jpg 1000w, https://www.shots.media/wp-content/uploads/2017/09/Paul-Smith-Fashion-200x300.jpg 200w, https://www.shots.media/wp-content/uploads/2017/09/Paul-Smith-Fashion-683x1024.jpg 683w" sizes="(max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /><figcaption id="caption-attachment-22302" class="wp-caption-text">Paul Smith, Fashion</figcaption></figure>
<p>Seine neu gewonnenen Kenntnisse setzte er sogleich in seinem Aushilfsjob in einem Bekleidungsbetrieb ein und begann, Displays für den Showroom zu entwerfen. Abends besuchte er einen Schneider-Kurs, wo er sich mit den Grundlagen der Textilverarbeitung vertraut machte.</p>
<p>1970 gründete er sein eigenes Label, das wie kaum ein anderes für klassische britische Schneiderkunst steht. Der Designer selbst beschreibt seine Mode als „klassisch mit dem gewissen Etwas“. 1976 präsentierte Smith seine erste Herrenkollektion unter dem Namen „Paul Smith“ in Paris. Smith ist hauptsächlich für seine Herrenmode-Kollektionen bekannt und gilt als Schlüsselfigur in der britischen Modebranche.</p>
<figure id="attachment_22303" aria-describedby="caption-attachment-22303" style="width: 1200px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-22303" src="https://www.shots.media/wp-content/uploads/2017/09/Paul-Smith-Streifen.jpg" alt="Paul Smith, Streifen" width="1200" height="640" srcset="https://www.shots.media/wp-content/uploads/2017/09/Paul-Smith-Streifen.jpg 1200w, https://www.shots.media/wp-content/uploads/2017/09/Paul-Smith-Streifen-300x160.jpg 300w, https://www.shots.media/wp-content/uploads/2017/09/Paul-Smith-Streifen-1024x546.jpg 1024w" sizes="auto, (max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /><figcaption id="caption-attachment-22303" class="wp-caption-text">Paul Smith, Streifen</figcaption></figure>
<p>Als eines seiner Markenzeichen gilt ein Muster aus schmalen, bunten Streifen in 14 Farben. Smith selbst ist es, der in seinem Unternehmen sowohl für das Design als auch das Geschäftliche verantwortlich ist. Er ist begeisterter Fotograf und hat viele seiner Kampagnen auch selbst geshootet. Er bewundert die Arbeit von Yves Saint Laurent, wie er 2008 in seinem Blog für die Vogue angab.</p>
<p>Seine unkomplizierte Art wird von seinen Kollegen sehr geschätzt. 1991 nahm die britische &#8222;Royal Society of Arts&#8220; Smith für seine Leistungen für die Modeindustrie in den Kreis der &#8222;Royal Designers of Industry&#8220; (RDI) auf. Smith wurde 1994 als Commander (CBE) in den &#8222;Order of the British Empire&#8220; aufgenommen. Im Jahr 2000 wurde er von Prinz Charles für Verdienste um die britische Modewirtschaft zum Ritter geschlagen.</p>
<figure id="attachment_22304" aria-describedby="caption-attachment-22304" style="width: 1200px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-22304" src="https://www.shots.media/wp-content/uploads/2017/09/Paul-Smith.jpg" alt="Paul Smith" width="1200" height="830" srcset="https://www.shots.media/wp-content/uploads/2017/09/Paul-Smith.jpg 1200w, https://www.shots.media/wp-content/uploads/2017/09/Paul-Smith-300x208.jpg 300w, https://www.shots.media/wp-content/uploads/2017/09/Paul-Smith-1024x708.jpg 1024w" sizes="auto, (max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /><figcaption id="caption-attachment-22304" class="wp-caption-text">Paul Smith</figcaption></figure>
<p>Unter der Marke „Paul Smith“ wurden in eigenen Ladengeschäften und über den Fachhandel in über 75 Ländern zahlreiche Kollektionen vertrieben, darunter auch Sonnenbrillen, Schuhe, Accessoires, Armbanduhren, Düfte, Heimtextilien und Essgeschirr. Darüber hinaus arbeitete er mit Marken wie Burton, Triumph, Rapha und Evian zusammen. Seit 2010 ist er mit seiner langjährigen Lebensgefährtin Pauline Denyer verheiratet.</p>
<p><strong>Paul Smith, berühmtes Zitat: „Man kann Inspiration in allem finden. Wer das nicht kann, der sieht nicht genau hin.“</strong></p>
<p><em>Quelle: fashionpress.de / Fotos: Wikimedia Commons, <a href="https://creativecommons.org/licenses/by/2.0/deed.en" target="_blank" rel="noopener noreferrer">2.0 Generic</a>, </em><em><a href="https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Anouck_Lepere_at_Paul_Smith_Women_Fall_2007_show.jpg" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Iqons</a> (1), <a href="https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Paul_Smith_Jeans_t-shirt.jpg" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Paul Downey</a> (1), <a href="https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Paul_Smith.jpg" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Liton Ali</a> (1)<br />
</em></p><p>The post <a href="https://www.shots.media/gentlemen/2017/paul-smith-man-kann-inspiration-in-allem-finden/22298">Paul Smith: Man kann Inspiration in allem finden</a> first appeared on <a href="https://www.shots.media">Shots Magazin</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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