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	<title>Themenseite Straßenverkehr | Shots Magazin</title>
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	<title>Themenseite Straßenverkehr | Shots Magazin</title>
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		<title>Warnende Kameras helfen Autofahrern</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Sven Müller]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 28 Oct 2022 15:57:40 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Ein Blindflug am Steuer kann lebensgefährlich sein. Wer bei Tempo 50 für drei Sekunden kurz einnickt oder auf das Smartphone statt auf die Straße schaut, legt dabei 42 Meter zurück. Laut internationaler Studien ist rund jeder zehnte Unfall auf Ablenkung oder Müdigkeit zurückzuführen. Elektronische Helfer können das Risiko in Zukunft minimieren &#8211; indem sie verhindern, [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Blindflug am Steuer kann lebensgefährlich sein. Wer bei Tempo 50 für drei Sekunden kurz einnickt oder auf das Smartphone statt auf die Straße schaut, legt dabei 42 Meter zurück.</p>
<p>Laut internationaler Studien ist rund jeder zehnte Unfall auf Ablenkung oder Müdigkeit zurückzuführen. Elektronische Helfer können das Risiko in Zukunft minimieren &#8211; indem sie verhindern, dass kritische Situationen überhaupt entstehen.</p>
<p>Schon heute gibt es Systeme, die automatisch erkennen, wenn die Person am Steuer abgelenkt ist oder es zum gefürchteten Sekundenschlaf kommt.</p>
<p>Eine sofortige Warnung sorgt wieder für mehr Aufmerksamkeit und kann auf diese Weise so manchen Unfall verhindern.</p>
<h3><strong>Kamerasystem erkennt Gefahren automatisch</strong></h3>
<p>Auch der Gesetzgeber hat das Thema auf die Agenda genommen und bereits Regelungen beschlossen. Neufahrzeuge, die in der Europäischen Union zugelassen werden, müssen zukünftig in der Lage sein, Müdigkeit und Ablenkung der Fahrer zu erkennen.</p>
<p>Das gibt die sogenannte EU General Safety Regulation vor. Schon heute sind die ersten Serienfahrzeuge auf den Straßen unterwegs, die über eine entsprechende Innenraumsensierung verfügen.</p>
<p>So hat etwa Bosch ein System entwickelt, das Gefahren identifizieren und sowohl warnen als auch gezielt unterstützen kann. Eine Kamera registriert dabei, wenn die Augenlider schwer werden, der Fahrer abgelenkt ist oder den Kopf in Richtung der Rücksitze dreht.</p>
<p>Dank künstlicher Intelligenz zieht das System aus diesen Informationen die richtigen Schlüsse: Es warnt bei Unachtsamkeit, empfiehlt Pausen, wenn es Zeichen von Müdigkeit erkennt oder reduziert sogar die Geschwindigkeit &#8211; je nach Wunsch des Fahrzeugherstellers oder gesetzlichen Vorgaben.</p>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-89328" src="https://www.shots.media/wp-content/uploads/2022/10/fitterfahrer.jpg" alt="Foto: Autofahrer." width="1200" height="765" srcset="https://www.shots.media/wp-content/uploads/2022/10/fitterfahrer.jpg 1200w, https://www.shots.media/wp-content/uploads/2022/10/fitterfahrer-300x191.jpg 300w, https://www.shots.media/wp-content/uploads/2022/10/fitterfahrer-1024x653.jpg 1024w, https://www.shots.media/wp-content/uploads/2022/10/fitterfahrer-370x236.jpg 370w" sizes="(max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /></p>
<p>Neben dem Fahrer hat das Bosch-System auch den gesamten Innenraum inklusive Beifahrer und Passagieren auf dem Rücksitz im Blick. Die mittels Innenraumsensierung gesammelten Informationen geben zum Beispiel Auskunft über die Sitzhaltung aller Insassen und ermöglichen so die Airbags und Gurtstraffer bestmöglich einzustellen.</p>
<h3><strong>Datenschutz bleibt gewahrt</strong></h3>
<p>Neben dem Plus an Sicherheit kann die Technik zusätzlichen Komfort ins Auto bringen. Durch die Identifizierung des Fahrers mittels der Kamera kann das System zum Beispiel automatisch die richtige Sitzstellung oder Wohlfühltemperatur einstellen.</p>
<p>Die Daten der Kamera werden direkt im Auto ausgewertet, sie werden nicht gespeichert und verlassen das Fahrzeug nicht. Zur Auswertung nutzt das Bosch-System zudem nicht das Gesamtbild, sondern kleine Auszüge daraus wie die Blickrichtung oder Öffnung der Augenlider.</p>
<p>Die Anforderungen des Datenschutzes werden somit erfüllt &#8211; bei einem gleichzeitig verbesserten Schutz der Verkehrsteilnehmer.</p>
<p><em>Shots Magazin / © Fotos: depositedhar, de.depositphotos.com / Quelle: djd</em></p><p>The post <a href="https://www.shots.media/motor/2022/warnende-kameras-helfen-autofahrern/89326">Warnende Kameras helfen Autofahrern</a> first appeared on <a href="https://www.shots.media">Shots Magazin</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>Diese modernen Assistenzsysteme unterstützen Autofahrer </title>
		<link>https://www.shots.media/motor/2022/diese-modernen-assistenzsysteme-unterstuetzen-autofahrer/88957</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sven Müller]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 18 Oct 2022 15:01:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Motor]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Am Steuer eines Autos können schon kleine Ablenkungen schwerwiegende Folgen haben. Wer mit den Gedanken ganz woanders ist oder kurz aufs Display des Navigationsgeräts schaut, bemerkt womöglich eine Gefahrensituation zu spät. Gerade im Getümmel des Stadtverkehrs ist jederzeit Konzentration gefragt. Dabei kann Technik die Person am Steuer unterstützen und gleichzeitig schwächere Verkehrsteilnehmer wie Radfahrer oder [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Am Steuer eines Autos können schon kleine Ablenkungen schwerwiegende Folgen haben. Wer mit den Gedanken ganz woanders ist oder kurz aufs Display des Navigationsgeräts schaut, bemerkt womöglich eine Gefahrensituation zu spät.</p>
<p>Gerade im Getümmel des Stadtverkehrs ist jederzeit Konzentration gefragt. Dabei kann Technik die Person am Steuer unterstützen und gleichzeitig schwächere Verkehrsteilnehmer wie Radfahrer oder Fußgänger besser schützen.</p>
<p>Elektronische Assistenzsysteme behalten auch in komplexen Situationen stets den Überblick und reagieren schneller als der Mensch &#8211; zum Beispiel bei einer Notbremsung.</p>
<h3><strong>Gefahren erkennen und Unfälle verhindern</strong></h3>
<p>Mithilfe der Fahrerassistenzsysteme soll die Zahl schwerwiegender Kollisionen in den kommenden Jahren weiter zurückgehen.</p>
<p>Nach Ergebnissen der Bosch Corporate Research, die auf der Gidas Datenbank beruhen, könnten sich etwa 43 Prozent der Unfälle zwischen Autos und Radfahrern vermeiden lassen, wenn jeder PKW mit der automatischen Notbremsung auf Radfahrer ausgestattet wäre.</p>
<p>Der Gesetzgeber hat die Vorteile erkannt. Deshalb gehört bereits seit Juli 2022 in der EU die automatische Notbremsung auf andere PKW zur Pflichtausstattung von Neufahrzeugen. Ab 2024 sind auch Systeme vorgeschrieben, die auf Radfahrer und Fußgänger reagieren.</p>
<p>Weitere Lösungen wie das automatische Spurhalten oder Assistenten, die über die erlaubte Höchstgeschwindigkeit informieren und beim Überschreiten warnen, sind ebenfalls nach der EU-Gesetzgebung in diesem Jahr verpflichtend.</p>
<p><img decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-88960" src="https://www.shots.media/wp-content/uploads/2022/10/futurecar.jpg" alt="Foto: Diese modernen Assistenzsysteme unterstützen Autofahrer." width="1200" height="1220" srcset="https://www.shots.media/wp-content/uploads/2022/10/futurecar.jpg 1200w, https://www.shots.media/wp-content/uploads/2022/10/futurecar-295x300.jpg 295w, https://www.shots.media/wp-content/uploads/2022/10/futurecar-1007x1024.jpg 1007w, https://www.shots.media/wp-content/uploads/2022/10/futurecar-370x376.jpg 370w, https://www.shots.media/wp-content/uploads/2022/10/futurecar-70x70.jpg 70w" sizes="(max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /></p>
<p>Schon für heutige Fahrzeuge wie Neuwagen werden diese aktuellen Systeme vielfach als Serienausstattung angeboten oder sind als Extra erhältlich.</p>
<h3><strong>Stets das Fahrzeugumfeld im Blick</strong></h3>
<p>Um die verbesserte Sicherheit im Straßenverkehr zu ermöglichen, arbeiten im Hintergrund komplexe Systeme. Verschiedene Umfeldsensoren sind in der Lage, kreuzende Fahrradfahrer sowie deren Abstand zum Fahrzeug, Geschwindigkeit und Fahrtrichtung zu erkennen.</p>
<p>Droht eine Kollision, bremst das System das Auto automatisch ab, bis es zum Stillstand kommt. In modernen Fahrzeugen sind dazu verschiedene Komponenten wie Radarsensoren, Videokameras und Ultraschallsensoren von Bosch verbaut.</p>
<p>Die Technik macht den Straßenverkehr nicht nur sicherer, sondern entlastet zugleich den Menschen am Steuer. Ein weiteres Beispiel dafür ist die Ausstiegswarnung.</p>
<p>Das System erkennt mit Eck-Radarsensoren im hinteren Teil des Fahrzeugs, wenn sich andere Verkehrsteilnehmer nähern. Optische und akustische Signale warnen in diesem Fall Fahrer und Mitfahrer davor, die Tür zu öffnen.</p>
<p>Auf diese Weise lassen sich Unfallrisiken minimieren, Verletzungen bei Radfahrern vermeiden und Schäden am Fahrzeug vermindern.</p>
<p><em>Shots Magazin / © Fotos: Syda_Productions, de.depositphotos.com / Quelle: djd</em></p><p>The post <a href="https://www.shots.media/motor/2022/diese-modernen-assistenzsysteme-unterstuetzen-autofahrer/88957">Diese modernen Assistenzsysteme unterstützen Autofahrer </a> first appeared on <a href="https://www.shots.media">Shots Magazin</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>Autos warnen über Ländergrenzen vor Gefahren im Straßenverkehr</title>
		<link>https://www.shots.media/motor/2022/autos-warnen-ueber-laendergrenzen-vor-gefahren-im-strassenverkehr/85740</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Jan-Christopher Sierks]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 02 Jul 2022 19:24:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Motor]]></category>
		<category><![CDATA[Travel]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Fahrzeuge warnen sich gegenseitig vor Gefahren auf der Straße. Auch über Ländergrenzen hinweg. Wie eine nahtlose 5G-Konnektivität funktioniert, zeigen Deutsche Telekom und Ericsson gemeinsam mit Partnern an den Grenzen zu Frankreich und Luxemburg. Die Initiative 5GCroCo (Fifth Generation Cross-Border Control) ist eine mit 17 Millionen Euro dotierte europäische Innovationsmaßnahme. Wie kann zukünftig eine nahtlose, grenzüberschreitende [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Fahrzeuge warnen sich gegenseitig vor Gefahren auf der Straße. Auch über Ländergrenzen hinweg. Wie eine nahtlose 5G-Konnektivität funktioniert, zeigen Deutsche Telekom und Ericsson gemeinsam mit Partnern an den Grenzen zu Frankreich und Luxemburg.</p>
<p>Die Initiative 5GCroCo (Fifth Generation Cross-Border Control) ist eine mit 17 Millionen Euro dotierte europäische Innovationsmaßnahme.</p>
<p>Wie kann zukünftig eine nahtlose, grenzüberschreitende 5G Konnektivität sichergestellt werden? Das ist die Fragestellung, die die Initiative 5GCroCo in einem grenzüberschreitenden Testszenario beantwortet.</p>
<p>In dem von der EU geförderten Projekt wird die nahtlose, grenzüberschreitende 5G-Kommunikation an der Grenze zwischen Deutschland und Frankreich sowie an der Grenze zwischen Deutschland und Luxemburg getestet.</p>
<p>5G-Verbindungen von Fahrzeugen, die von Forbach in Frankreich oder Schengen in Luxemburg nach Deutschland fahren, werden nahtlos aus den Netzen von Orange und Post Luxembourg in das Netz der Deutschen Telekom in Deutschland übergeben.</p>
<p>Eine durchgehende Vernetzung entlang der Straße stellt sicher, dass die für die Fahrt wichtigen Dienste jederzeit verfügbar sind. Das bestehende 5G Mobilfunknetz wurde mit zusätzlicher Netzausrüstung von Ericsson ausgestattet.</p>
<p>So wurde für diese Tests ein 5G-Versuchsnetz aufgebaut, mit ähnlichen Merkmalen wie ein 5G Campus-Netz. Jedoch in einem größeren Maßstab. Auf dem Weg zu autonomen Fahrzeugen entwickeln die Automobilhersteller Sensoren, die es den Fahrzeugen ermöglichen, ihre Umgebung zu erkennen und die Fahrzeuge zu steuern.</p>
<p><img decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-85743" src="https://www.shots.media/wp-content/uploads/2022/07/5gauto.jpg" alt="Foto: Autos warnen über Ländergrenzen vor Gefahren im Straßenverkehr" width="1200" height="800" srcset="https://www.shots.media/wp-content/uploads/2022/07/5gauto.jpg 1200w, https://www.shots.media/wp-content/uploads/2022/07/5gauto-300x200.jpg 300w, https://www.shots.media/wp-content/uploads/2022/07/5gauto-1024x683.jpg 1024w, https://www.shots.media/wp-content/uploads/2022/07/5gauto-370x247.jpg 370w" sizes="(max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /></p>
<p>Trotz der zunehmenden Anzahl von Sensoren im Fahrzeug bleibt die Wahrnehmung der Umgebung durch das Fahrzeug begrenzt. In bestimmten Situationen sind autonome Sensorsysteme häufig nicht in der Lage, gefährliche Ereignisse auf der Straße vorherzusehen und zu lokalisieren.</p>
<p>Dies kann eine Vollbremsung oder ein gefährliches Fahrmanöver auslösen oder zu einer Kollision führen. Im Rahmen des Projekts stellten Stellantis und Renault Fahrzeuge zur Verfügung, die mit dem vernetzten Dienst Anticipated Cooperative Collision Avoidance (ACCA) ausgestattet sind.</p>
<p>Das System ermöglicht es, Warnungen über Gefahren zu empfangen. Dies können Staus oder liegengebliebene Fahrzeuge sein, die die Straße blockieren. Während liegengebliebene Fahrzeuge in der Regel dort bleiben, wo sie sind, verändert sich die Lage des Stauendes ständig.</p>
<p>Dies ist besonders gefährlich, wenn sich das Stauende hinter einer Kurve oder einer Kuppe befindet. Der ACCA-Dienst ermöglicht es, den aktuellen Standort des Stauendes zu ermitteln. Dazu analysiert er Informationen wie anonymisierte Statusdaten, die von den Fahrzeugen der Umgebung in die Cloud übertragen werden.</p>
<p>So wird die Position des Stauendes in Echtzeit ermittelt. Fahrzeuge, die sich der Gefahrenstelle nähern, werden mit präzisen Informationen gewarnt. Ziel ist es, durch die vorausschauende Warnung gefährliche Fahrmanöver wie Notbremsungen zu vermeiden oder auf die Gefahr von unerwarteten Manövern von vorausfahrenden Fahrzeugen hinzuweisen.</p>
<p>Für eine schnelle Kommunikation nutzt die ACCA-Anwendung die in Mobilfunknetze eingebettete Cloud-Infrastruktur des Mobile Edge Computing. Diese unterstützt geringe Latenzen, die zur Berechnung und Kommunikation für kritische Dienste benötigt werden.</p>
<p><em>Shots Magazin / © Fotos: peshkov, de.depositphotos.com</em></p><p>The post <a href="https://www.shots.media/motor/2022/autos-warnen-ueber-laendergrenzen-vor-gefahren-im-strassenverkehr/85740">Autos warnen über Ländergrenzen vor Gefahren im Straßenverkehr</a> first appeared on <a href="https://www.shots.media">Shots Magazin</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>Obszön, vulgär und bösartig: Fluchen am Steuer</title>
		<link>https://www.shots.media/motor/2018/obszoen-vulgaer-und-boesartig-fluchen-am-steuer/39268</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Shots Magazin]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 30 Sep 2018 09:54:58 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Für viele gehört es beim Autofahren einfach dazu: Fluchen. Der Straßenverkehr bietet Anlass genug zum Ärger. Nur was nutzt uns das Schimpfen, wenn es niemand hört? Auch, wenn es unsinnig scheint – rund ein Drittel der Deutschen tut es sogar häufig. Wir anderen fluchen, wüten und wettern beim Autofahren vielleicht weniger häufig. Aber nur vier [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Für viele gehört es beim Autofahren einfach dazu: Fluchen. Der Straßenverkehr bietet Anlass genug zum Ärger. Nur was nutzt uns das Schimpfen, wenn es niemand hört? Auch, wenn es unsinnig scheint – rund ein Drittel der Deutschen tut es sogar häufig. Wir anderen fluchen, wüten und wettern beim Autofahren vielleicht weniger häufig. Aber nur vier Prozent schimpfen nie am Steuer vor sich hin. Das ist das Ergebnis einer Forsa-Umfrage 2016. Doch an diesem Bild hat sich in den vergangenen beiden Jahren nichts geändert.</p>
<p>Das Fenster behalten die meisten dabei lieber geschlossen. Offenbar wollen sie ihrem Ärger Luft machen, ohne sich weiteren Ärger einzuhandeln. Und das ist gut so, denn Schimpf- und Fluchwörter entstammen häufig tabuisierten Themengebieten. Sie sind obszön, vulgär oder bösartig. „Ein solcher Tabubruch verstößt gegen die soziale Etikette, was in den meisten gesellschaftlichen Kreisen und Situationen dem eigenen Ansehen schadet“, sagt Ralf Buchstaller von TÜV Nord. Das Verbotene berge allerdings auch einen gewissen Reiz.</p>
<p>Der Fluchende tue auf diese Weise kund, dass er sich gerade wenig um soziale Gepflogenheiten und drohende Folgen schert, erklärt der promovierte Psychologe. Das Auto sei ein privater Raum mitten in der Öffentlichkeit und somit einer der wenigen Orte, an dem man seinem Ärger sofort und ungefiltert Ausdruck verleihen kann, ohne damit ins soziale Abseits zu geraten.</p>
<p>„Um heil von einem Ort zum anderen zu kommen, sind wir permanent darauf angewiesen, dass sich alle an die Gesetze und Regeln halten“, erläutert Ralf Buchstaller. Je dichter der Verkehr, desto mehr Stress und desto wahrscheinlicher, dass jemand gegen die geschriebenen oder ungeschriebenen Regeln verstößt. Sei es, weil er es nicht besser weiß oder weil er meint, die Regeln gelten nicht für ihn, aber für alle anderen.</p>
<figure id="attachment_39273" aria-describedby="caption-attachment-39273" style="width: 1200px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-39273" src="https://www.shots.media/wp-content/uploads/2018/09/ampnet_photo_20150519_099220.jpg" alt="Jeder zweite Autofahrer steht einer Studie nach auf dem Weg von oder zur Arbeit im Stau." width="1200" height="650" srcset="https://www.shots.media/wp-content/uploads/2018/09/ampnet_photo_20150519_099220.jpg 1200w, https://www.shots.media/wp-content/uploads/2018/09/ampnet_photo_20150519_099220-300x163.jpg 300w, https://www.shots.media/wp-content/uploads/2018/09/ampnet_photo_20150519_099220-1024x555.jpg 1024w, https://www.shots.media/wp-content/uploads/2018/09/ampnet_photo_20150519_099220-435x236.jpg 435w, https://www.shots.media/wp-content/uploads/2018/09/ampnet_photo_20150519_099220-370x200.jpg 370w" sizes="auto, (max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /><figcaption id="caption-attachment-39273" class="wp-caption-text">Jeder zweite Autofahrer steht einer Studie nach auf dem Weg von oder zur Arbeit im Stau.</figcaption></figure>
<p>Besonders geeignet um Frust und Aggressionen auszulösen, sind Situationen, in denen jemand den Verkehr behindert oder gefährliche Situationen heraufbeschwört. Ein Forscherteam um Jerry Deffenbacher von der Colorado State University ließ 1.500 Versuchspersonen über mehr als 50 unangenehme Situationen im Straßenverkehr urteilen und identifizierte sechs verschiedene Arten.</p>
<p>Dabei waren illegale Fahrweise, feindselige Gesten, unhöfliches Verhalten, Verkehrskontrollen, langsames Fahren sowie andere Verkehrsbehinderungen. Eine Befragung von 2.500 Menschen in Großbritannien, Finnland und Niederlanden ergab, dass man sich allerorts über dieselben Dinge aufregte. Dichter Verkehr ging offenbar besonders an die Nerven.</p>
<p>Doch was hilft’s, in solchen Situationen zu fluchen und zu schimpfen – zumal, wenn uns eh niemand hören kann? „Die meisten meinen, sie könnten auf diese Weise Dampf ablassen“, sagt der Psychologe Ralf Buchstaller. „In der psychologischen Forschung spricht man von Katharsis, der emotionalen Reinigung durch Abbau von inneren Spannungen und aggressiven Impulsen.“ Doch dieser kathartische Effekt ist in der Wissenschaft höchst umstritten.</p>
<p>In der Regel schwinden Wut und Ärger schneller, wenn man sie einfach verrauchen lässt, lautet der Tenor jüngerer Studien. Einen der Belege erbrachte der Psychologe Brad Bushman, indem er Studierende provozierte und dann die einen zum Stillsitzen verdonnerte, während die anderen auf einen Boxsack einschlagen durften. Der Ärger verflog beim Stillsitzen schneller als beim Boxen.</p>
<figure id="attachment_39274" aria-describedby="caption-attachment-39274" style="width: 1200px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-39274" src="https://www.shots.media/wp-content/uploads/2018/09/frau-auto.jpg" alt="Zwei Drittel der Deutschen machen es demnach richtig, indem sie nur gelegentlich im Auto schimpfen." width="1200" height="640" srcset="https://www.shots.media/wp-content/uploads/2018/09/frau-auto.jpg 1200w, https://www.shots.media/wp-content/uploads/2018/09/frau-auto-300x160.jpg 300w, https://www.shots.media/wp-content/uploads/2018/09/frau-auto-1024x546.jpg 1024w, https://www.shots.media/wp-content/uploads/2018/09/frau-auto-435x232.jpg 435w, https://www.shots.media/wp-content/uploads/2018/09/frau-auto-370x197.jpg 370w" sizes="auto, (max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /><figcaption id="caption-attachment-39274" class="wp-caption-text">Zwei Drittel der Deutschen machen es demnach richtig, indem sie nur gelegentlich im Auto schimpfen.</figcaption></figure>
<p>Dass sich das Fluchen dennoch irgendwie gut anfühlt, könnte einen anderen Grund haben. Der Psychologe Richard Stephens von der britischen Keele University stellte fest, Schmerzen lassen sich fluchend besser aushalten. In einem Experiment ließ er Versuchspersonen ihre Hände in eisiges Wasser halten. Ein Teil von ihnen sollte dabei fluchen – und hielt auf diese Weise länger durch als die Kontrollgruppe. Nicht nur die Widerstandskraft steigt. Versuchspersonen brachten an einem Handkraftmessgerät mehr Körperkraft auf, wenn sie beim Zudrücken schimpfen sollten.</p>
<p>Eine mögliche Erklärung ist, dass sich der Körper während aggressiver Äußerungen auf Kampf oder Flucht vorbereitet. Doch die zu erwartenden Veränderungen in Herztätigkeit und Blutdruck konnte Stephens nicht nachweisen. Wahrscheinlicher ist ein psychologischer Effekt: Wer flucht, fühlt sich stärker und beflügelt damit seine physischen Kräfte.</p>
<p>Laut Stephens schwindet der Effekt allerdings zunehmend, je öfter wir fluchen. Das stärkende Gefühl des Tabubruchs nutzt sich offenbar ab. „Zwei Drittel der Deutschen machen es demnach richtig, indem sie nur gelegentlich im Auto schimpfen“, resümiert Psychologe Buchstaller. „Aber bitte immer bei geschlossenen Fenstern!“</p>
<p><em>Fotos: Pixabay, CC0 Public Domain (2), Auto-Medienportal.Net, Lease Plan (1) / Quelle: ampnet, Sm</em></p><p>The post <a href="https://www.shots.media/motor/2018/obszoen-vulgaer-und-boesartig-fluchen-am-steuer/39268">Obszön, vulgär und bösartig: Fluchen am Steuer</a> first appeared on <a href="https://www.shots.media">Shots Magazin</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>Oslo ist das Mekka für Elektroautos</title>
		<link>https://www.shots.media/motor/2017/oslo-ist-das-mekka-fuer-elektroautos/16348</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Shots Magazin]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 30 Apr 2017 09:39:36 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Chiphersteller &#8222;Qualcomm&#8220; und die Analysten von &#8222;Cebr&#8220; wollten nun herausfinden, wo Elektromobilität am besten funktioniert. Die Studie ergab, dass Oslo die Stadt ist, wo nachhaltige Mobilität und emissionsfreier Verkehr im Moment sehr gut dastehen. Auf den weiteren Plätzen folgen London, Amsterdam, Kopenhagen und Paris. Untersucht wurden im &#8222;Qualcomm Urban Mobility Index Report&#8220; weltweit 35 Städte [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Chiphersteller &#8222;Qualcomm&#8220; und die Analysten von &#8222;Cebr&#8220; wollten nun herausfinden, wo Elektromobilität am besten funktioniert. Die Studie ergab, dass Oslo die Stadt ist, wo nachhaltige Mobilität und emissionsfreier Verkehr im Moment sehr gut dastehen. Auf den weiteren Plätzen folgen London, Amsterdam, Kopenhagen und Paris.</p>
<p>Untersucht wurden im &#8222;Qualcomm Urban Mobility Index Report&#8220; weltweit 35 Städte anhand von 20 Kriterien, wie weit sie auf dem Weg zu einem nachhaltigen und emissionsarmen Verkehr sind.</p>
<figure id="attachment_16350" aria-describedby="caption-attachment-16350" style="width: 1200px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-16350" src="https://www.shots.media/wp-content/uploads/2017/04/Elektroautos-2.jpg" alt="Aktuelle Studie zu Elektroautos" width="1200" height="600" srcset="https://www.shots.media/wp-content/uploads/2017/04/Elektroautos-2.jpg 1200w, https://www.shots.media/wp-content/uploads/2017/04/Elektroautos-2-300x150.jpg 300w, https://www.shots.media/wp-content/uploads/2017/04/Elektroautos-2-1024x512.jpg 1024w" sizes="auto, (max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /><figcaption id="caption-attachment-16350" class="wp-caption-text">Aktuelle Studie zu Elektroautos</figcaption></figure>
<p>Oslo führt das Ranking an, da es in der norwegischen Hauptstadt mehr Elektroautos und Ladestationen pro Einwohner als in jeder anderen Stadt auf der Welt gibt.  London kommt auf Platz zwei, weil die Stadt bestens für den Wandel des Autofahrens vorbereitet zu sein scheint.</p>
<p>Die deutschen Städte wie Berlin und München landen wegen des Mangels an Elektroautos und der Ladeinfrastrukturen nur im abgeschlagenen Mittelfeld.</p>
<p>Oslo ist aktuell also das absolute Mekka für Elektroautos&#8230;</p>
<p><em>Quelle: ampnet, jri / Fotos: Nissan (1), Pixabay, CC0 Public Domain (1)</em></p><p>The post <a href="https://www.shots.media/motor/2017/oslo-ist-das-mekka-fuer-elektroautos/16348">Oslo ist das Mekka für Elektroautos</a> first appeared on <a href="https://www.shots.media">Shots Magazin</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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		<title>Das kostet der gestreckte Mittelfinger</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Shots Magazin]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 09 Mar 2017 15:24:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Motor]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Na, auch schon mal durchgedreht beim Autofahren? Das ist nicht wirklich gut. Denn eine Regel gilt im Straßenverkehr immer: Nur nicht provozieren lassen. Wer seinem Ärger über rücksichtslose Verkehrsteilnehmer dann doch mit eindeutigen Gesten Luft macht, riskiert mitunter selbst eine saftige Geldstrafe. Was rechtlich dahinter steht und wie teuer das beliebte Vogelzeigen oder der ausgestreckte [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Na, auch schon mal durchgedreht beim Autofahren? Das ist nicht wirklich gut. Denn eine Regel gilt im Straßenverkehr immer: Nur nicht provozieren lassen.</p>
<p>Wer seinem Ärger über rücksichtslose Verkehrsteilnehmer dann doch mit eindeutigen Gesten Luft macht, riskiert mitunter selbst eine saftige Geldstrafe. Was rechtlich dahinter steht und wie teuer das beliebte Vogelzeigen oder der ausgestreckte Mittelfinger werden können, erklären uns heute die Experten von Arag.</p>
<p>Juristisch kann es sich bei Vogel, Stinkefinger oder der etwas altmodischen rausgestreckten Zunge um eine Beleidigung und damit um eine Straftat nach dem Strafgesetzbuch handeln. Sie wird als vorsätzliche Verletzung der Ehre einer Person durch Kundgebung der Missachtung oder Nichtachtung definiert. Dafür kann es Geldstrafen oder sogar Haft geben.</p>
<p>Für Beleidigungen im Straßenverkehr werden üblicherweise Geldstrafen verhängt. Die Höhe der Geldstrafe wird in Tagessätzen angegeben. Der Tagessatz ist von den persönlichen und wirtschaftlichen Verhältnissen des Täters abhängig und ergibt sich in der Regel aus seinem monatlichen Nettoeinkommen, das durch 30 geteilt wird.</p>
<figure id="attachment_14879" aria-describedby="caption-attachment-14879" style="width: 1200px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-14879" src="https://www.shots.media/wp-content/uploads/2017/03/Beleidigung.jpg" alt="Durchgedreht..." width="1200" height="1560" srcset="https://www.shots.media/wp-content/uploads/2017/03/Beleidigung.jpg 1200w, https://www.shots.media/wp-content/uploads/2017/03/Beleidigung-231x300.jpg 231w, https://www.shots.media/wp-content/uploads/2017/03/Beleidigung-788x1024.jpg 788w" sizes="auto, (max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /><figcaption id="caption-attachment-14879" class="wp-caption-text">Durchgedreht&#8230;</figcaption></figure>
<p>Meist werden für eine Beleidigung durchschnittlich zehn bis 30 Tagessätze verhängt. So kann beispielsweise das Zeigen eines Vogels 20 bis 30 Tagessätze kosten. Bei einem angenommenen monatlichen Nettoeinkommen von 1.500,- Euro wären damit 1.000,- bis 1.500,- Euro fällig. Für das Zeigen des ausgestreckten Mittelfingers wurden aber auch schon 40 Tagessätze verhängt.</p>
<p>Die rausgestreckte Zunge kommt mit durchschnittlich 150,- Euro eher günstig. Für die Scheibenwischergeste waren schon mal 1.000,- Euro zu zahlen und das aus Daumen und Zeigefinger gebildete A kann bis zu 750,- Euro kosten. Auch indirekte Beleidigungen (&#8222;Am liebsten würde ich Sie jetzt Arschloch nennen&#8220;) werden von den Gerichten als Straftat geahndet.</p>
<p>Sich mit der Hand die Stirn schlagen, sich die Hand vor die Augen halten oder den Kopf angewidert wegdrehen sind dagegen Gesten, die in der Rechtsprechung bislang nicht als beleidigend bewertet wurden und daher straffrei blieben. Umstritten ist der so genannte Doppelvogel: Dabei wird mit beiden Zeigefingern an beide Schläfen getippt.</p>
<figure id="attachment_14880" aria-describedby="caption-attachment-14880" style="width: 1200px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-14880" src="https://www.shots.media/wp-content/uploads/2017/03/Fuckfinger.jpg" alt="Der gestreckte Mittelfinger" width="1200" height="600" srcset="https://www.shots.media/wp-content/uploads/2017/03/Fuckfinger.jpg 1200w, https://www.shots.media/wp-content/uploads/2017/03/Fuckfinger-300x150.jpg 300w, https://www.shots.media/wp-content/uploads/2017/03/Fuckfinger-1024x512.jpg 1024w" sizes="auto, (max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /><figcaption id="caption-attachment-14880" class="wp-caption-text">Der gestreckte Mittelfinger</figcaption></figure>
<p>Zudem kann es richtig teuer werden, wenn sich die Beleidigung gegen Polizisten oder Politessen richtet. Da sie die Staatsgewalt verkörpern, wird in diesen Fällen selten ein Auge zugedrückt. Wer einem Ordnungshüter den gestreckten Mittelfinger zeigt, kann mit bis zu 4.000,- Euro bestraft werden und die rausgesteckte Zunge kann sich auf 300,- Euro verteuern.</p>
<p>Der Richter kann bei einer Verurteilung wegen einer Beleidigung im Straßenverkehr grundsätzlich auch ein Fahrverbot als Nebenstrafe aussprechen. Es werden im Fahreignungregister – früher Verkehrszentralregister – nur noch sicherheitsrelevante Verkehrsverstöße erfasst und mit Punkten geahndet. Eine Verurteilung wegen einer Beleidigung im Straßenverkehr wird nicht mehr eingetragen.</p>
<p>Wer sich also in seiner Ehre verletzt fühlt und seinen Kontrahenten anzeigt, sollte vorher gut abwägen, ob sich der Aufwand lohnt&#8230;</p>
<p><em>Fotos: Pixabay, CC0 Public Domain</em></p><p>The post <a href="https://www.shots.media/motor/2017/das-kostet-der-gestreckte-mittelfinger/14876">Das kostet der gestreckte Mittelfinger</a> first appeared on <a href="https://www.shots.media">Shots Magazin</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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