Langsam aber sicher kehrt die Normalität auch in Baden-Baden wieder zurück. Die Zeit der extremen Eindämmungen während der Corona-Pandemie, die sich beispielsweise durch die Schließung zahlreicher Grenzübergänge oder durch erhebliche Kontrollen an den Übergängen bemerkbar machten, scheinen nun wieder vorbei zu sein.

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War es zu dieser Zeit nur noch möglich, ein Online-Casino zu besuchen und sich dort über einen Bonus Code ohne Bedingungen zu freuen, stehen nun die Türen fast wieder überall offen. Baden-Baden darf sich nun auch wieder über die Touristenbesuche aus Österreich und Südtirol freuen.

Das gilt nun auch wieder für viele Schweizer, deren Kantone zeitweilig als Risikogebiet eingestuft wurden. Auf Grund dessen wurde der Grenzverkehr zwischen Baden-Württemberg und seinen ausländischen Nachbarn stark eingeschränkt.

Die Spielbank Baden-Baden ist aus dem Dornröschenschlaf erwacht

Über den Zeitraum von acht Monaten blieben die Pforten des prunkvollen und über alle Grenzen bekannten und beliebten Casinos geschlossen, doch inzwischen läuft an den Roulette- und Blackjack-Tischen der Spielbetrieb wieder an.

Nun ist es auch endlich wieder möglich, die historischen Räume im Kurhaus mit einer Führung zu bewundern und die Besucher können sich endlich wieder von prunkvollen Räumen begeistern lassen.

Normalität im Grenzgebiet ist noch mal etwas anderes

Zwar wurde wirklich jeder während des Lockdowns mit Einschränkungen konfrontiert, doch für die Menschen im Grenzgebiet hatten viele Einschränkungen weitaus massivere Auswirkungen als für viele andere.

Hier darf man nicht vergessen, dass die Staatsgrenzen eigentlich nur eine Begrenzung auf der Landkarte darstellen. Das zeigte sich im Lockdown hingegen vollkommen anders. Plötzlich konnte man weder seinen Lebenspartner noch seine Verwandten oder Freunde sehen oder besuchen.

Darüber hinaus galten für die Pendler erhebliche Auflagen. Man sah sich auch mit der Problematik konfrontiert, dass, falls man sich länger im Ausland aufgehalten hatte, man nun vor der Wiedereinreise eine zweiwöchige Quarantäne akzeptieren musste.

Erste Erleichterungen bei Reisen

Auf einmal waren die Grenzen geschlossen, mit so etwas hatte wohl niemand mehr gerechnet. Umso erheblicher waren die Folgen. Der Alltag wurde symbolisch stark gezeichnet, denn plötzlich zierten wieder Zäune und Schlagbäume die Landschaft, ein Bild, an das sich gerade noch die älteren Generationen erinnern konnten – und das die jüngere Generation höchsten aus Erzählungen oder Filmen kannte.

Doch endlich kehrt die Normalität nach Baden-Baden und den Grenzübergängen zurück. In den vergangenen Wochen hat sich vor allem die Landesregierung beim für den Grenzschutz zuständigen Bundesinnenministerium stark gemacht.

Zurück zur Normalität in Baden-Baden?
Zurück zur Normalität in Baden-Baden?

Zwar wurden die Grenzkontrollen zu Frankreich und zur Schweiz bis zum 15. Juni verlängert, aber es wurden auch gleichzeitig alle zuvor geschlossenen Grenzübergänge wieder geöffnet.

Die Grenzen werden nun flexibler kontrolliert und darüber hinaus gab die Bundespolizei wichtige Ausnahmeregelungen zum Beispiel für unverheiratete Paare bekannt.

Ab Mitte Mai 2020 kamen schon viele Lockerungen

So wurden beispielsweise alle Grenzübergänge zwischen Baden-Württemberg und seinen Nachbarn Frankreich und der Schweiz Mitte Mai wieder geöffnet.

Die Tram in Kehl musste erst noch auf ihre Freigabe durch die französischen Behörden warten. Zu Mitte Mai gab es dann auch endlich erhebliche Erleichterungen für Reisen aus familiären oder persönlichen Gründen nach Deutschland.

  • Erlaubt waren Besuche des Ehegatten, Lebenspartners, Lebensgefährten.
  • Auch der Besuch von Verwandten wurde wieder erlaubt, dazu zählten vor allem Kinder, Enkel, Eltern, Großeltern, Geschwister, Tanten, Onkel, Cousins und Cousinen.
  • Auch die Sorgerechts- und Umgangsangelegenheiten zur Betreuung von minderjährigen Kindern, also das gegenseitige Besuchen und Abholen, war wieder erlaubt.
  • Auch durfte man sich wieder zu familiären Anlässen wie Hochzeiten, Begräbnissen und religiösen Feiern treffen.

So sieht es seit dem 28. Juni 2021 in Baden-Baden aus

Auf Grund Inzidenzstufe 2 (10 bis 35) gelten diverse Lockerungen. Endlich kann man wieder Urlaub in Baden-Baden machen, denn nun ist das touristische Reisen wieder erlaubt.

Auch die Hotels und die Ferienwohnungen sind endlich wieder geöffnet. Andere Unterkünfte mit Pool, Sauna und Wellnessbereich dürfen jetzt wieder ohne jede Testpflicht besucht werden.

Zudem ist die Testpflicht auch für die nun endlich wieder geöffneten Gastronomiebetriebe aufgehoben. Das gilt sowohl im Innen- wie im Außenbereich.

Auch die Fans von Theatervorstellungen und Kinofilmen dürfen sich nun endlich wieder freuen. Für Kulturveranstaltungen, die im Freiem stattfinden, dürfen nun wieder bis zu 750 Gäste teilnehmen. Gemeint sind damit sowohl Theater-, Opern- und Konzertaufführungen als auch Filmvorführungen.

In Innenräumen beschränkt sich die Teilnehmerzahl derzeit auf 250 Personen. Kunst und Kultur haben ebenfalls lange genug auf der Strafbank gesessen, denn nun sind auch die Galerien, Museen und Gedenkstätten in Baden-Baden wieder geöffnet und es ist möglich, an Führungen für Gruppen bis zu 20 Personen teilzunehmen.

Auch hat man endlich wieder die Gelegenheit, in den Genuss von Stadtführungen mit einer Teilnehmerzahl von bis zu 20 Personen zu kommen.

Für alle Freunde der Bewegung gibt es ebenfalls sehr gute Nachrichten, denn natürlich darf man auch endlich wieder die Parks- und Gartenanlagen besuchen und auch der Sport ist nicht beschränkt.

Im Freien gibt es nun keinerlei Beschränkungen mehr, in geschlossenen Räumen gelten zudem auch keine besonderen Regeln mehr. Die Freizeit bei schönem Wetter im Schwimmbad oder auch am Badesee genießen, ist nun auch ohne jede Einschränkung möglich.

Zu den Kontaktbeschränkungen

Nun sind auch wieder private Treffen sowohl im öffentlichen wie auch im privaten Raum erlaubt. Hierzu gelten die Bestimmungen, dass es sich hier um Mitglieder aus insgesamt vier Haushalten handeln darf. Dabei darf allerdings die Höchstzahl von 15 Personen nicht überschritten werden.

Kinder der Haushalte, die entweder bis 13 Jahre alt sind oder zu der Personengruppe der Geimpften oder auch der Genesenen gehören, finden bei dieser Zählung jedoch keine Berücksichtigung.

Auch wenn man als Paar nicht zusammenlebt, so zählt man dennoch als ein Haushalt. Und zu guter Letzt: Eine Ausgangssperre gibt es ebenfalls nicht mehr.

Fazit

Zwar gibt es noch immer eine ganze Reihe von Einschränkungen, doch gemessen an dem, was in den vergangenen Monaten an Einschränkungen hingenommen werden musste, so mutet die aktuelle Situation beinahe schon wie das ganz normale Leben an.

Die nun noch bestehenden Einschränkungen werden beinahe als eine Art Selbstverständlichkeit angesehen und vieles von dem, auf das man nun noch zu achten hat, scheint schon fast ein Teil einer neuen Normalität zu sein.

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Shots Magazin / © Fotos: Lili Kovac (1), Mikita Yo (1), Unsplash

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Rubriken: Travel