Etwa 39 Millionen Menschen in Deutschland tragen Brillen. Fast alle haben dabei ihre eigenen Gewohnheiten entwickelt – doch viele davon entpuppen sich als Missverständnisse, die Gläser beschädigen, Kosten treiben oder die Sehqualität mindern.
Die Debeka, Deutschlands größte private Krankenversicherung, klärt nun mit Informationen dazu auf.
Irrtum 1: Das T-Shirt reicht zum Brillenputzen aus
Der Griff zum Hemd- oder Shirtzipfel ist verlockend schnell – und ebenso schnell entstehen dabei feine Kratzer auf den Gläsern. Stofffasern wirken in Kombination mit Staub oder Schmutz wie Schmirgelpapier, selbst wenn man es nicht bemerkt. Auch mikroskopisch kleine Kratzer beeinträchtigen die Sehqualität spürbar.
Die richtige Pflege ist simpel: Brille zunächst unter lauwarmem Wasser abspülen, mit einem Tropfen neutralem Spülmittel reinigen und anschließend mit einem sauberen Mikrofasertuch sanft abtrocknen.
Irrtum 2: Für jeden Anlass braucht man eine eigene Brille
Eine Brille für den Alltag, eine fürs Auto und eine für den Strand – dieser Gedanke klingt plausibel, treibt die Kosten aber unnötig in die Höhe.
Moderne Brillengläser vereinen längst mehrere Funktionen: Selbsttönende Gläser passen sich automatisch den Lichtverhältnissen an, Gleitsichtgläser korrigieren Ferne und Nähe gleichzeitig, und Entspiegelungen reduzieren Blendung zuverlässig. Eine hochwertig ausgestattete Brille deckt damit viele Lebenssituationen ab.
Irrtum 3: Hauptsache die Brille sieht gut aus
Design ist wichtig – aber nicht immer das einzige Kriterium. Die Art des Sehfehlers gibt oft vor, welche Brillenform sinnvoll ist.
Bei starker Fehlsichtigkeit sind kleinere Gläser häufig vorteilhafter, weil sie den Vergrößerungs- oder Verkleinerungseffekt reduzieren. Gleitsichtgläser hingegen benötigen eine Mindestgröße, damit alle Sehbereiche ausreichend Platz haben. Für Kinder und Sportler empfiehlt sich außerdem ein besonders robustes Gestell.

Irrtum 4: Ob die Brille kaputtgeht ist Zufall
Viele Brillenträger nehmen Schäden als unvermeidlich hin. Dabei lässt sich die Lebensdauer einer Brille mit einfachen Maßnahmen deutlich verlängern.
Dazu gehören: die Brille konsequent ins Etui legen, wenn sie nicht getragen wird, ein Brillenband bei sportlichen Aktivitäten nutzen, regelmäßige kostenlose Checks beim Optiker wahrnehmen, bei denen Schrauben nachgezogen und Bügel justiert werden, sowie Hitze und extreme Kälte meiden – etwa das Liegenlassen im Auto. Zusätzlich bietet eine Hartschicht-Veredelung Schutz für beanspruchte Gläser, und flexibles oder robustes Gestellmaterial erhöht die Haltbarkeit weiter.
Irrtum 5: Extras beim Brillenkauf sind unbezahlbarer Luxus
Zusatzoptionen klingen zunächst nach teurer Spielerei – doch viele davon sind erschwinglich und verbessern den Alltag spürbar.
Entspiegelungen beseitigen störende Reflexe beim Autofahren und an Bildschirmen, dünne Gläser sitzen leichter auf der Nase, der Lotuseffekt lässt Wasser und Schmutz einfach abperlen, und eine Anti-Beschlag-Beschichtung erleichtert Temperaturwechsel erheblich.
Tipp
Wichtig zu wissen: Während gesetzliche Krankenkassen selbst bei hoher Fehlsichtigkeit nur geringe Zuschüsse zu Brillengläsern zahlen, beteiligen sich private Krankenzusatzversicherungen häufig auch am Gestell und an vielen Extras – und das bereits bei geringer Sehschwäche.
Sierks Media / Shots Magazin / © Fotos: AllaSerebrina, de.depositphotos.com
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