Bräunungscreme ist im Winter eine beliebte Alternative zu Sonne und Solarium. Sie verleiht der Haut ohne UV-Belastung einen gebräunten Teint – vorausgesetzt, sie wird richtig vorbereitet und angewendet.
Ob Mann oder Frau: Entscheidend sind immer der Hauttyp, die Vorbereitung sowie die passende Nuance.
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Warum Bräunungscreme im Winter sinnvoll ist
Gerade in der kalten Jahreszeit wirkt blasses Winterlicht auf viele Menschen müde und farblos. Eine Bräunungscreme, auch Selbstbräuner genannt, kann hier Abhilfe schaffen. Sie färbt die oberste Hautschicht durch den Wirkstoff Dihydroaceton (DHA) und erzeugt so eine Bräune ganz ohne Sonnenbestrahlung.
Der größte Vorteil liegt darin, dass die Haut keiner UV-Strahlung ausgesetzt wird. Sonne und Solarium können die Haut vorzeitig altern lassen und das Risiko für Hautschäden erhöhen. Bräunungscreme bietet dagegen Farbe ohne diese Belastung und kann das ganze Jahr über verwendet werden.
Die wichtigsten Vorteile von Bräunungscreme
Bräunungscreme ist nicht nur im Sommer praktisch. Im Winter bringt sie mehrere Vorteile mit sich:
◉ Keine UV-Belastung: Die Bräune entsteht ohne Sonne oder Solarium und schont damit die Haut.
◉ Ganzjährige Anwendung: Auch bei tristem Winterwetter lässt sich ein frischerer, gebräunterer Teint erzielen.
◉ Natürlicher Look möglich: Wer im Winter eine hellere Nuance wählt, wirkt glaubwürdiger gebräunt statt übertrieben dunkel.
◉ Pflege inklusive: Viele Produkte enthalten zugleich feuchtigkeitsspendende Inhaltsstoffe, was bei trockener Winterhaut besonders hilfreich ist.
◉ Geeignet für alle: Selbstbräuner funktioniert unabhängig vom Geschlecht. Entscheidend sind Hauttyp, Vorbereitung und die gewünschte Intensität.
Mögliche Nachteile von Bräunungscreme
Trotz der Vorteile gibt es einige Punkte, die man kennen sollte. Bräunungscreme kann fleckig werden, besonders an Ellenbogen, Knien, Knöcheln und im Gesicht. Ungleichmäßiges Auftragen oder unvorbereitete Haut führt häufig zu Streifen oder dunkleren Stellen.
Ein weiterer Nachteil: Frisch aufgetragener Selbstbräuner kann Kleidung, Bettwäsche oder Handschuhe verfärben. Außerdem hält die Bräune meist nur einige Tage bis etwa eine Woche. Bei trockener Winterhaut, die stärker schuppt, kann die Farbe sogar schneller verblassen.
Wichtig ist auch: Bräunungscreme bietet keinen Sonnenschutz. Die künstliche Bräune schützt nicht vor UV-Strahlen. Bei Wintersonne, Schnee oder Skiurlaub ist deshalb weiterhin ein Sonnenschutzmittel mit ausreichend hohem Lichtschutzfaktor nötig.

So wird die Anwendung gleichmäßig
Wer ein schönes Ergebnis möchte, sollte die Haut vorher richtig vorbereiten. Ein Peeling entfernt abgestorbene Hautschüppchen und sorgt für eine gleichmäßigere Bräune. Besonders an Ellenbogen, Knien und Füßen lohnt sich eine gründlichere Vorbereitung.
Vor dem Auftragen sollten trockene Stellen dünn mit normaler Bodylotion gepflegt werden. So verhindert man, dass Knie, Ellenbogen oder Knöchel zu dunkel werden. Die Bräunungscreme selbst sollte dünn und gleichmäßig aufgetragen werden. Lieber eine helle Nuance wählen und nach einigen Tagen nachlegen, statt sofort viel Produkt zu verwenden.
Im Gesicht sollte man sparsam arbeiten und Haaransatz, Ohren sowie Nacken nicht vergessen. Die Hände werden am besten zuletzt eingecremt oder mit einem Bräunungshandschuh behandelt. Danach sollten die Hände gründlich gewaschen werden, um dunkle Handflächen zu vermeiden.
Besonders im Winter beachten
Die Winterhaut ist oft trockener als im Sommer. Kälte, Heizungsluft und häufiges Duschen führen zu mehr Schuppung. Das kann die Bräune ungleichmäßig machen oder schneller verblassen lassen.
Eine tägliche Feuchtigkeitspflege hilft deshalb, das Ergebnis länger und gleichmäßiger zu halten. Direkt vor dem Auftragen sollte die Haut nicht zu fettig sein.
Reichhaltige Wintercremes können die Aufnahme des Selbstbräuners beeinflussen. Besser ist es, zuerst zu peelen, dann dünn zu pflegen und erst danach die Bräunungscreme aufzutragen.
Fazit zu Bräunungscreme
Im Winter empfiehlt sich zudem eine hellere Nuance als im Sommer. Die Haut ist meist blasser, und eine zu dunkle Farbe wirkt schnell unnatürlich oder streifig. Wer langsam aufbaut, erreicht ein natürlicheres Ergebnis.
Bräunungscreme ist im Winter eine gute Möglichkeit, ohne UV-Belastung einen gebräunten Teint zu erhalten. Für Männer und Frauen gleichermaßen geeignet, hängt das Ergebnis vor allem von der richtigen Vorbereitung, einer sparsamen Anwendung und der passenden Nuance ab.
Wer trockene Haut vorher pflegt, Flecken vermeiden will und im Winter eine hellere Farbe wählt, erreicht meist das natürlichste Ergebnis…
Sierks Media / Shots Magazin / © Fotos: CITAlliance, de.depositphotos.com
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