Nähen kann ein tolles Hobby sein. Daher ist es kein Wunder, dass immer mehr Menschen ihre Leidenschaft zu der Arbeit mit Nadel und Faden entdecken.

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Doch gerade Anfänger stellen sich die Frage, welche Ausrüstung sie eigentlich in ihrem eigenen Näh-Set benötigen. Es gibt natürlich einige absolute Must-Haves, sowie praktische Helfer, die zwar optional sind, aber dennoch die Näharbeit wesentlich erleichtern.

Wird hauptsächlich Kleidung genäht, ist es auch äußerst praktisch, Pflegeetiketten drucken zu lassen. So gestalten sich die eigenen Designerstücke noch professioneller. Welche Dinge in keinem Näh-Set fehlen dürfen, zeigt der folgende Artikel.

Die Scheren

Absolut unerlässlich sind sowohl eine große Stoffschere als auch eine Stickschere. Um Papier zu schneiden, ist es empfehlenswert, eine weitere Papierschere zu nutzen.

Gute Schneiderscheren ermöglichen es, alle Stoffe ganz einfach zu schneiden. Die Länge der Schere sollte dabei circa 20 Zentimeter betragen und sie sollte einen geschwungenen Griff besitzen. So können glatte Oberflächen akkurat geschnitten werden. Für andere Materialien als Stoff ist die Stoffschere nicht zu nutzen, da es ansonsten schnell zu einem Abstumpfen der Klingen kommt.

Das eigene Näh-Set - das darf nicht fehlen
Das eigene Näh-Set – das darf nicht fehlen

Stickscheren weisen eine Länge von circa 10 Zentimetern auf und sind damit wesentlich kleiner als die Stoffscheren. Sie eignen sich ideal dazu, einzelne Fäden zu kappen oder Stoff zu entfernen. Um ein Ausfransen von gewebten Stoffen zu vermeiden, kann auch eine Zickzackschere angeschafft werden.

Das Nähgarn

An Nähgarn gibt es im Kurzwarenladen natürlich eine beachtliche Auswahl, sodass für jedes Näh-Projekt das richtige Garn gefunden werden kann. Polyester und Baumwolle können nahezu für alle Gelegenheiten genutzt werden, wobei das erstere Material noch wesentlich reißfester ist. Nur auf den Preis sollte bei dem Nähgarn nicht geschaut werden, da sehr billiges Garn schnell reißt.

Für Stickarbeiten oder Kreuzstiche ist es darüber hinaus praktisch, Stickgarn zur Hand zu haben. Dieses wird aus sechs Fäden aus Baumwolle gezwirnt, welche in einzelne Fäden aufgeteilt werden können.

Das Maßband

Ein Maßband gehört zu der absoluten Grundausstattung in jedem Nähkasten. Um ein optimales Endergebnis zu erzielen, muss der Stoff nämlich immer korrekt ausgemessen werden.

Das Maßband sollte idealerweise eine Länge von 150 Zentimetern umfassen und sowohl imperiale als auch metrische Einheiten aufgedruckt haben.

Die Näh-, Stick- und Stecknadeln

Es sind viele Varianten von unterschiedlichen Nähnadeln erhältlich. Welche Nadel letztendlich gewählt wird, hängt davon ob, welches Stück genäht werden soll. Die Nadeln sind in unterschiedlichen Stärken und in speziellen Ausführungen erhältlich, beispielsweise für das Stopfen, Quilten oder Sticken.

Das eigene Näh-Set - das darf nicht fehlen
Das eigene Näh-Set – das darf nicht fehlen

Für den Anfang ist es ein guter Rat, auf eine Packung mit Nadeln zurückzugreifen, die ein paar unterschiedliche Arten und Größen enthält. Das Öhr sollte für das verwendete Garn gerade groß genug sein. Wird es zu groß gewählt, besteht die Gefahr, dass der Faden immer wieder herausfällt.

Spitze und scharfe Nadeln erweisen sich als besonders praktisch beim Nähen, für Gobelinstickereien und zum Stopfen werden dagegen stumpfe Alternativen verwendet.

Auf Sticknadeln sollten Anfänger ebenfalls nicht verzichten, da sich diese beispielsweise gut dafür eignen, Gummibänder oder Schleifen durch Säume zu schieben oder einen Tunnel- oder Gummizug anzufertigen. Zum Fixieren der einzelnen Stoffstücke werden Stecknadeln genutzt.

Shots Magazin / © Fotos: Kelly Sikkema, Unsplash

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