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Auf dem Foto: Eine neue Wanduhr erhöht wie Bilder oder Blumen den Wohlfühlfaktor in Wohnräumen.

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Ob mit buntem Zifferblatt, traditionell aus Holz gefertigt oder im Stil einer Bahnhofsuhr: Wanduhren gehören in vielen Wohn- und Esszimmern fest zur Einrichtung.

Dass sie die Uhrzeit anzeigen, ist für viele Menschen häufig zweitrangig – viel wichtiger ist das Design der Uhr. Ein Exemplar, das besonders heraussticht, ist die Kuckucksuhr.

Blau oder rosa statt typisch braun

Kuckucksuhren sind wohl die weltweit bekanntesten Wanduhren. Die aus dem Schwarzwald stammenden Uhren stehen auch heute noch für feinste deutsche Handarbeit und sind vor allem bei Touristen beliebt.

Das zeigt eine Auswertung des Statistischen Bundesamts: Als während der Corona-Pandemie keine Reisen stattfanden, sank die Zahl der produzierten Kuckucksuhren in 2020 auf rund 20.100. Das sind weniger als halb so viele wie noch 2019.

Auf dem Foto: Kuckuck! Nur die Farbe unterscheidet das moderne Designerstück von seinem traditionellen Pendant.

Denn was für Touristen ein Andenken ist, ist für viele Deutsche eher altbacken. Doch nicht alle litten unter der Krise. Die beiden Unternehmerinnen Katrín Weskamp und Manuela Richter beispielsweise verkauften über ihren Online-Shop mehr Kuckucksuhren als in den Jahren zuvor.

Ein möglicher Grund dafür: Das ausgefallene Design ihrer Uhren. Diese kommen nämlich statt im typisch braunen Holz-Farbton unter anderem in Grün, Blau, Türkis, Rosa, Gold oder Schwarz daher – und fügen sich so harmonisch in das Design moderner Wohn- und Esszimmer ein.

Tradition und Moderne fließen ineinander

„Uns ist es wichtig, den traditionellen Look der Kuckucksuhr so gut wie möglich zu erhalten“, erzählt Richter. Die Bestandteile ihrer MyKuckoo-Uhren kaufen sie und Weskamp daher bei einem Uhrenhersteller aus dem Schwarzwald ein.

Anschließend lackieren und bemalen die beiden Frauen die geschnitzten Einzelteile, auf Wunsch auch nach individuellen Wünschen. Nachdem alles zusammengefügt ist, blickt man auf eine moderne Kuckucksuhr, inklusive hängender Tannenzapfen und Kuckuck.

Auf dem Foto: Jede Kuckucksuhr wird in Handarbeit lackiert.

Dieser ruft ganz traditionell zu jeder vollen Stunde und gibt durch die Anzahl der Rufe die Uhrzeit an, ohne dass die Uhr dafür aufgezogen werden muss. Wie das klingt, kann man sich auf mykuckoo.de anhören.

Dabei ist der Kuckuck besonders schlau: Mithilfe eines Lichtsensors weiß er, wann es Nacht ist – und bleibt entsprechend still in seinem Häuschen. Und wer den Ruf auch tagsüber nicht hören möchte, kann ihn über einen Schalter ganz einfach ausstellen.

Shots Magazin / © Fotos: djd-k/mykuckoo.com / Quelle: djd-k

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