Fiat widmet dem Pandina nun ein neues Topmodell und erinnert damit an einen heute vom Markt verschwundenen Automobilhersteller.
Denn der Fiat Pandina Tributo Autobianchi schlägt eine symbolische Brücke in die italienische Automobilgeschichte: Vor genau 30 Jahren wurde der letzte Autobianchi Y10 in Italien zugelassen.
In Deutschland wurde das Modell als Lancia Y10 vermarktet. Der neue Fiat Pandina Tributo Autobianchi ist ab sofort bestellbar.
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Platino-Lackierung und schwarze Heckklappe

Der Fiat Pandina Tributo Autobianchi hebt sich durch exklusive Details von den übrigen Modellen der Baureihe ab. Die Karosseriefarbe Platino wurde eigens für das neue Topmodell entwickelt. Zur Wahl stehen eine einfarbige Version sowie eine Bicolore-Variante, bei der das Dach und die Heckklappe schwarz lackiert sind.
Die schwarze Heckklappe greift ein besonders prägnantes Gestaltungselement des historischen Autobianchi Y10 auf. Schwarze Spiegelkappen und Unterfahrschutz-Elemente, Schriftzüge „Tributo Autobianchi“ auf den Flanken sowie exklusive 15-Zoll-Leichtmetallräder im Diamantschliff vervollständigen das Exterieurdesign. Nabenkappen mit einem Autobianchi Logo runden die Optik ab.
Quadrettoni-Muster und Soft-Touch-Oberflächen

Auch der Innenraum bringt den besonderen Charakter des Modells mit spezifischen Farben und Materialien zum Ausdruck. Die Sitzbezüge aus sandfarbener Mikrofaser zeigen das ikonische Muster Quadrettoni, die vorderen Kopfstützen tragen ein eigenes Logo. Dazu passen Türverkleidungseinsätze in der Farbe Light Sand mit Soft-Touch-Oberfläche.
Die in Platino lackierte Armaturentafel bildet einen Kontrast zu den hellen Sitzbezügen. Glänzend schwarze Details und das Lenkrad mit Soft-Touch-Oberfläche sorgen für ein noch hochwertigeres Ambiente. Fußmatten und weitere spezifische Details ergänzen die Ausstattung.
Die eigenständige Identität zeigt sich zudem in speziell gestalteten Begrüßungsgrafiken: Beim Einschalten der Zündung erscheinen die Schriftzüge „Tributo Autobianchi“ im Kombiinstrument und im Radiodisplay.
Kleinwagen mit italienischer Raffinesse

Das Ende des 19. Jahrhunderts von Eduardo Bianchi gegründete Unternehmen verkaufte ab 1955 Kleinwagen unter dem Namen Autobianchi, die Alltagstauglichkeit mit italienischer Raffinesse kombinierten.
Besonders gut ausgestattete Modelle auf Basis des Fiat 500 prägten diese Zeit. 1967 übernahm Fiat die in Mailand beheimatete Marke.
Zu den bekanntesten Modellen dieser Ära zählte der Autobianchi A112, von dem es auch eine leistungsgesteigerte Version von Abarth gab.
Autobianchi Y10 von Fiat abgeleitet

Der 1985 vorgestellte Autobianchi Y10 basierte auf einer vom Fiat Panda abgeleiteten Plattform. Mit eigenständigem Design, hochwertigen Materialien und einer Detailverarbeitung, wie man sie üblicherweise höheren Fahrzeugsegmenten zuordnet, interpretierte er das Kleinwagenkonzept neu.
Zehn Jahre später wurde die Produktion eingestellt. Außerhalb Italiens wurde das Modell nahezu überall als Lancia Y10 angeboten. Am 21. Oktober 1996 wurde der letzte neue Autobianchi Y10 in Italien zugelassen. Der Nachfolger hieß auch dort Lancia Ypsilon, womit die Marke Autobianchi verschwand.
Der Fiat Pandina Tributo Autobianchi interpretiert die selbstbewusste Philosophie der Traditionsmarke neu. Die Eigenschaften, die den Fiat Pandina zu einem der beliebtesten Kleinwagen Europas gemacht haben, werden um neue Elemente in den Bereichen Stil, Eleganz und Persönlichkeit ergänzt.
Gefertigt in Pomigliano d’Arco

Der Fiat Pandina Tributo Autobianchi wird wie die übrigen Modelle der Baureihe im Stellantis Werk im süditalienischen Pomigliano d’Arco gefertigt.
Das Erfolgsrezept des Pandina beruht auf kompakten Abmessungen, Vielseitigkeit und Zugänglichkeit. Der Fiat Pandina Tributo Autobianchi bewahrt all diese Eigenschaften und ergänzt sie um eine kräftige Prise italienischer Eleganz.
Und so würdigt das neue Topmodell zugleich ein bedeutendes Kapitel der italienischen Industriegeschichte. Der Fiat Pandina Tributo Autobianchi bringt den Geist einer legendären Marke auf die Straßen von heute, die Kleinwagen zu echten Stil-Ikonen gemacht hat…
Sierks Media / Shots Magazin / © Fotos: Fiat, Stellantis
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