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Der neue Volkswagen T-Roc fährt ab 2026 in eine weitere Runde und zeigt klar, wohin die Reise geht.
Mehr Komfort, klarere Bedienung und ein Design, das weicher geworden ist, ohne seine Formensprache komplett aufzugeben.
Seit 2017 hat sich der T-Roc über zwei Millionen Mal verkauft und mischte konstant unter den meistzugelassenen Fahrzeugen in Deutschland mit. Entsprechend hoch sind die Erwartungen.
Praktisch länger
Das Exterieur ist sichtbar gestreckt. Zwölf Zentimeter mehr Länge und ein längerer Radstand sorgen für mehr Platz im Fond. Die Dachrahmenleiste bleibt als Markenzeichen erhalten, wirkt nun aber moderner.

Die optionalen IQ-Light-Matrix-LED-Scheinwerfer, beleuchtete Türgriffe und ein cw-Wert von 0,29 runden das Update ab. Mit 475 bis 1.350 Litern Ladevolumen bleibt der T-Roc praktisch, die neue Durchreiche und klappbare Beifahrersitzlehne erhöhen die Nutzbarkeit.
Anhängelasten von bis zu zwei Tonnen bei den 2.0-TSI-Modellen machen das SUV zunehmend vielseitig. Gebaut wird weiterhin im portugiesischen Palmela. Innen zeigt sich der größte Fortschritt.
Innen logischer
Stoffkaschierte Oberflächen, strukturierte Materialien und eine logischere Linienführung sorgen für mehr Ruhe und Qualität. Die physischen Lenkradtasten sind zurück – ein längst überfälliger Schritt. Der neue Türöffner funktioniert intuitiver.

Der Dreh-Drück-Regler in der Mittelkonsole ersetzt den wenig beliebten Slider nahezu vollständig. Die gekühlte induktive Ladeschale, Harman-Kardon-Soundanlage und ein Panoramadach mit echter Schiebefunktion liefern funktionale Pluspunkte.
Das Infotainment mit dem 10,3 bis 12,9 Zoll großen Touchscreen wirkt optisch noch immer etwas aufgesetzt. CarPlay und Android Auto bleiben daher oft die angenehmere Wahl.
Kein Diesel mehr
Die Motorenpalette ist klar ausgerichtet. Diesel spielt hier keine Rolle mehr. Den Anfang machen zwei Mild-Hybride mit 115 PS und 150 PS. Später folgen Hybridvarianten sowie der 2.0 eTSI und das R-Modell mit 333 PS.

Der gefahrene 1.5 eTSI mit 150 PS und 250 Newtonmetern zeigt sich im Alltag ausreichend kräftig. Der Sportmodus bringt zusätzliche Agilität. 0 auf 100 km/h in 8,9 Sekunden und ein realistisch sparsamer Verbrauch sprechen für sich.
Das 48-Volt-System arbeitet unauffällig, die Zylinderabschaltung ist kaum spürbar. Ein DCC-Fahrwerk verbessert die Spreizung zwischen Komfort und Straffheit spürbar.
Fazit
Preislich startet der T-Roc bei 30.845 Euro. Der 150-PS-Motor liegt ab 36.755 Euro an, die R-Line ab 42.460 Euro. Mit Optionen landet man schnell jenseits der 50.000 Euro, was viele Leasingkunden jedoch kaum schrecken dürfte.
Der neue T-Roc legt an Qualität, Platz und Bedienlogik zu. Die Motoren sind effizient, das Fahrverhalten sauber abgestimmt und das Gesamtpaket wirkt gereift.
Es ist kein radikaler Neustart, aber eine durchdachte Weiterentwicklung, die im Alltag genau das liefert, was Nutzer von einem kompakten Volkswagen-SUV erwarten.

Disclaimer: Die hier abgebildeten Produkte wurden uns zum Testen zur Verfügung gestellt.
Sierks Media / © Fotos: MarioRoman Pictures





