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Eine einzigartige Kollektion aus fünf extrem seltenen und historisch bedeutenden Ferrari-Renn- und Straßenfahrzeugen steht derzeit zum Verkauf – und markiert einen Wendepunkt in der technologischen Entwicklung der legendären italienischen Marke.
Der britische Supersportwagen-Spezialist namens Furlonger Specialist Cars zeigt gemeinsam mit dem österreichischen Partner Egon Zweimüller die außergewöhnliche Sammlung „Scuderia ’89 – The Pursuit for Paddle“.
Sie vereint fünf Modelle, die den Beginn der Ära der halbautomatischen Paddle-Shift-Getriebe nachzeichnen – von den ersten Formel-1-Prototypen bis hin zu legendären Straßenfahrzeugen aus Maranello.
Ferrari 639 F1
Im Zentrum der Kollektion steht der Ferrari 639 F1 aus dem Jahr 1988 (Chassis #106) – der erste Formel-1-Wagen mit Schaltwippen am Lenkrad. Das Fahrzeug entstand als Werkstestträger für den neuen 3,5-Liter-V12-Motor und markiert den technologischen Durchbruch, der später in Serie ging.
Das Einzelstück blieb bis 1999 im Besitz Ferraris und wurde seither durch Ferrari Classiche umfassend betreut.
Ferrari 640 F1
Ein weiteres Highlight ist der Ferrari 640 F1 aus dem Jahr 1989 (Chassis #110), mit dem Gerhard Berger in mehreren Grand-Prix-Rennen an den Start ging. Es war das erste F1-Auto überhaupt, das mit einem Paddle-Shift-Getriebe einen WM-Lauf bestritt.
Nach seiner Rennkarriere wurde der Bolide vollständig restauriert, erhielt die Classiche-Zertifizierung und wurde 2025 mit dem Chairman’s Trophy beim Pebble Beach Concours ausgezeichnet.

Formel 1 für die Straße
Ebenfalls Teil der Sammlung sind drei beeindruckende Straßenfahrzeuge, die die Technik der Formel 1 auf die Straße brachten:
◉ Ein Ferrari F40 von 1989 – eines der meistgefeierten Supersportwagen-Modelle aller Zeiten, originalgetreu restauriert und in „Rosso Corsa“ lackiert.
◉ Ein Ferrari F50 von 1996 – eines von nur 25 für den britischen Markt gebauten Exemplaren, mit 4,7-Liter-V12 und lediglich 14.000 Meilen Laufleistung.
◉ Ein Ferrari F355 Spider von 1998 – das erste Straßenmodell mit *Paddle-Shift*-Technologie, mit erst 5.500 Meilen auf dem Tacho und lückenloser Historie.
„Diese Fahrzeuge definieren den Beginn einer neuen Ära, in der Ferrari seine Formel-1-Kompetenz wie nie zuvor in Straßenautos überführte“, erklärt Simon Furlonger, Gründer und Geschäftsführer von Furlonger Specialist Cars.
Nur als Paket
Simon Furlonger: „Die 639- und 640-Modelle legten den Grundstein für die Dominanz in den Schumacher-Jahren der frühen 2000er.“
Die gesamte „Scuderia ’89“-Sammlung wird ausschließlich als Paket angeboten und hat einen geschätzten Gesamtwert von über 20 Millionen Pfund.
Interessenten können sich für Besichtigung und weiterführende Informationen direkt an Furlonger Specialist Cars oder Egon Zweimüller wenden.
Sierks Media / © Fotos: Richard Fullbrook, Unsplash (1), PRNewsfoto, simonfurlonger.co.uk (1)





