Beim Schlendern durch schmale Kopfsteinpflaster-Gassen wandert der Blick entlang malerischer Steinhäuser, die von bunten Topfpflanzen geschmückt sind und zum Träumen einladen. Nachbarn unterhalten sich miteinander, eine Katze streift an der Wand entlang und aus einem Fenster dringt Musik.

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In einem Borghi – italienisches Dorf im Hinterland oder kleiner Küstenort – ticken die Uhren langsamer. Hier sind Traditionen noch lebendig, die Küche regional und das italienische Leben authentisch.

Mehr als 300 solcher Orte tragen die Bezeichnung „schönste Dörfer“ und werden gemeinsam von dem Verband „I Borghi più Belli d’Italia“ vermarktet.

Der Club versteht seine Aufgabe nicht allein in der Tourismusförderung, sondern auch in der Bewahrung und Restaurierung von historischen Gebäuden und Denkmälern, die oftmals in Gefahr sind, verloren zu gehen.

Regelmäßig zeichnet die Vereinigung die „Schönsten Dörfer Italiens“ aus und rückt sie mit diesem Gütesiegel in den Fokus der Öffentlichkeit. So wird beim Besuch italienische Gastfreundschaft groß geschrieben.

Bella Borghi - Italiens schönste Dörfer
Bella Borghi – Italiens schönste Dörfer

Meist kann der Ort auf eine lange Geschichte zurückblicken und stammt aus der Zeit vom Mittelalter bis zur Renaissance. Er schmiegt sich oft an eine Burg oder einen Adelspalast und ist von Wehrmauern und Türmen umgeben.

Neben der wunderbaren Lage spielt jedoch auch die Tradition eine maßgebliche Rolle bei der Auszeichnung zu einem der schönsten Dörfer Italiens. Zu den jüngsten Mitgliedern des Verbandes zählt beispielweise Tropea, auch die Perle der tyrrhenischen Küste genannt.

Alle aktuellen Details zu diesen und weiteren Borghi gibt es unter borghipiubelliditalia.it. Bella Borghi…

Shots Magazin / © Fotos: La So (1), Chris Lawton (1), Unsplash

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