Wer ist schlau? Für alle Fashion-Profis hier aus der Reihe der beliebten Fragen – immer kurz und bündig gebloggt:

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Wie entsteht ein Fischgrätmuster?

Das Fischgrädmuster (Fischgratmuster, Fischgrätenmuster oder Ährenmuster) zählt als gewobenes Textilmuster zu den Köperbindungen. Durch die Anordnung von Gräten erhält das Muster seine außergewöhnliche Form.

Die traditionelle Musterung entsteht durch die Anwendung eines gebrochenen Köpers. Dabei werden innerhalb des Rapports einer Köperbindung die Richtung des Grats deutlich verändert. Dies geschieht bei Einzug der Kette und um einen Bindungspunkt (Köperneuordnung) herum versetzt.

Die Längsstreifen sind in der Regel zwischen ein und drei Zentimeter breit. Um das Aussehen des Fischgrädmusters zu verstärken, werden verschiedenfarbige Kett- und Schussfäden hinzugefügt.

Ganz klassisch findet man das Fischgrädmuster an Mäntel, Anzüge, Sakkos und Damen-Kostümen wieder – und auch in Form von Pflastersteinen und edlem Parkettböden macht das Muster eine gute Figur.

Hier sind übrigens alle Fragen für Fashion-Profis.

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Quelle: fashionpress.de / Foto: Pixabay, CC0 Public Domain