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Die Bullitt Group, führender britischer Hersteller für robuste Mobiltelefone, hat jetzt auf der CES 2023 in Las Vegas seinen revolutionären Zwei-Wege-Satelliten-Nachrichtendienst namens Bullitt Satellite Connect vorgestellt. Der Service wird noch im ersten Quartal 2023 verfügbar sein.

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Als erstes Smartphone wird das nächste Gerät der Defy-Reihe von Motorola den Satellitennachrichtendienst von Bullitt unterstützen. Beide Unternehmen haben eine strategische Markenpartnerschaft zur Entwicklung robuster Mobiltelefone unter der Kultmarke Motorola.

Bullitt Satellite Connect wurde für alle Mobilfunknutzer entwickelt, die in der Vergangenheit negative Erfahrungen mit der Netzabdeckung machen mussten. Der Satellitendienst bietet Millionen von Menschen, die mit schlechtem oder keinem Mobilfunkempfang leben, arbeiten oder unterwegs sein müssen, mehr Zuverlässigkeit und Sorgenfreiheit.

Dafür hat Bullitt eigene Software- und Servicekomponenten entwickelt. Sie erlauben es, Satelliten-basierte Textnachrichten über eine einfach zu bedienende OTT (Over-the-Top)-Anwendung, den Bullitt Satellite Messenger, zu versenden.

Der Dienst ist das Ergebnis von zwei Jahren enger Zusammenarbeit mit den fortschrittlichsten Technologiepartnern im Bereich nicht-terrestrischer Netzwerkkommunikation (NTN). Dazu gehören der weltweit führende Chipsatz-Anbieter MediaTek, der führende Spezialist für Reaktionen auf kritische Ereignisse namens FocusPoint International und Skylo, mit dem Bullitt im Bereich Satellitenverbindungen zusammenarbeitet.

Skylo baut und betreibt das Netz für den kontinuierlich verfügbaren Bullitt-Satellitennachrichten-Dienst und verwaltet Verbindungen zu Geräten über seine existierenden lizensierten GEO-Satellitenkonstellationen wie Inmarsat und andere.

Der Dienst stützt sich auf eine Kombination aus Bullitt-Smartphone-Hardware und der maßgeschneiderten OTT-App Bullitt Satellite Messenger, um Nachrichten an jedes beliebige Smartphone zu senden, sofern eine freie Sicht zum Himmel gegeben ist: Der Service versucht zunächst, eine Verbindung über WiFi oder Mobilfunk herzustellen.

Foto: Bullitt Satellite Connect feiert Premiere.

Ist beides nicht verfügbar, erfolgt die Verbindung per Satellit. Empfänger erhalten diese Nachrichten als gewöhnliche SMS und können über eine entsprechende Android- beziehungsweise iOS-App auch antworten.

Richard Wharton, Mitbegründer der Bullitt Group, erklärt: „Bullitt Satellite Connect löst ein echtes Problem im Zusammenhang mit der Mobilfunk-Konnektivität. US-Amerikaner beispielsweise verschicken täglich sechs Milliarden SMS-Nachrichten. Wegen der Größe und Topografie des Landes ist jedoch kein einziger Anbieter in der Lage, mehr als 70 Prozent der Landmasse abzudecken. Rund 60 Millionen Amerikaner haben bis zu 25 Prozent des Tages deshalb keinen Empfang.“

Und weiter: „Damit können Hunderte von Millionen Menschen nicht über ihr Telefon kommunizieren. Solche Versorgungslücken gibt es mehr oder weniger überall auf der Welt, so auch in Deutschland. Wir führen jetzt eine echte internationale Lösung für dieses Problem ein. Der Bullitt Satellite Messenger gibt Betroffenen die Gewissheit einer zuverlässigen Nachrichtenkommunikation, insofern eine freie Sicht zum Himmel gewährleistet ist.“

„Motorola war stets führend bei der Entwicklung neuer Technologien, die dann zum Industriestandard wurden. Außerdem ist es eine ikonische Marke. Wir freuen uns deshalb sehr, dass das nächste Smartphone der Motorola Defy-Reihe als erstes Gerät die Zwei-Wege-Satelliten-Messaging-Technologie von Bullitt unterstützt und allen Motorola-Kunden damit die fortschrittlichsten und zuverlässigsten Kommunikationsmöglichkeiten aller Smartphones weltweit bieten wird“, so Wharton weiter.

Dave Carroll, Vizepräsident für strategische Markenpartnerschaften bei Motorola ergänzt: „Wir freuen uns sehr über die Zusammenarbeit mit Bullitt, um das erste robuste Smartphone mit Zwei-Wege-Satellitennachrichten-Technologie auf den Markt zu bringen. Motorola ist ein Pionier in der Mobilfunkbranche. Wir sind stolz darauf, gemeinsam mit Bullitt wieder einmal eine neue Innovation geschaffen zu haben, welche die gesamte Branche verändern wird.“

Die Kosten für die Nachrichten werden vom Sender getragen und sind Teil seines gebuchten Tarif-Pakets. Dem Empfänger entstehen keine Kosten. Der SOS-Assistance-Dienst ist im ersten Jahr kostenlos.

Die Tarif-Optionen für Bullitt Satellite Connect starten bereits bei 4,99 US-Dollar pro Monat. Ebenso sind dann auch Tarife mit einer höheren Anzahl inkludierter Nachrichten für eine häufigere Nutzung erhältlich.

Shots Magazin / © Fotos: Dannyel Spasov, Unsplash (1), Bullitt Group (1)

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