Für viele Hundebesitzer waren die Vierbeiner in den letzten Wochen echte Seelentröster und oftmals auch der einzige Kontakt. Jetzt, wo die Regelungen schrittweise gelockert werden und die Urlaubssaison näher rückt, planen viele Deutsche derzeit Roadtrips zum Meer oder in die Berge, um sich eine Auszeit zu gönnen.

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Klar, dass der beste Freund des Menschen auf einer Autoreise nicht fehlen darf. Zum Tag des Hundes am heutigen 7. Juni 2020 hat der Geschäftsführer von LeasingMarkt.de, Robin Tschöpe, die wichtigsten Tipps für uns zusammengestellt, was bei Autofahrten mit Hund an Bord beachtet werden sollte.

Laut §22 der StVO müssen Tiere im Fahrzeug gesichert werden. Das richtige Auto erleichtert natürlich den gefahrlosen Transport des Hundes und sollte daher eine entsprechende Größe aufweisen. Mittlerweile bestehen zahlreiche Möglichkeiten, den Hund wohlbehütet zu transportieren.

Sicheren Transport des Hundes gewährleisten

In vielen Fachgeschäften gibt es spezielle Hunde-Sicherheitsgurte, die problemlos am Anschnallgurt des Autos oder an der Kopfstütze befestigt werden. Keinesfalls sollte der Gurt am Halsband angebracht werden, da das Tier sonst ernsthaft verletzt werden könnte.

Stattdessen sorgt ein stabiles, breites Geschirr mit festem Verschluss für eine sichere Autofahrt. Es gibt auch spezielle Hunde-Autositze, in dem der Vierbeiner angeschnallt werden kann.

Ein Trenngitter wird entweder hinter den Vordersitzen angebracht oder – bei einem Kombi oder SUV – lediglich vor dem Kofferraum montiert. Ob das Gitter zum Hund und zum Auto passt, sollte jedoch vorher geprüft werden.

Im Auto mit dem Hund verreisen (ddp images)
Im Auto mit dem Hund verreisen (ddp images)

Die höchste Sicherheit für unterwegs bietet die Autohundebox. Zwar büßt sie einiges an Platz ein und Hundehalter müssen etwas tiefer in die Tasche greifen, doch in puncto Stabilität überzeugt diese Transportalternative.

Den Hund an das Autofahren gewöhnen

„Wer eine längere Reise plant, sollte rechtzeitig damit anfangen, den Vierbeiner an das Auto zu gewöhnen“, so der Experte Robin Tschöpe. So kann die Transportbox schon daheim zur Eingewöhnung als Schlafplatz genutzt werden. Nach und nach wird der Hund an das Auto herangeführt, indem er in den Kofferraum bzw. auf die Rückbank springt.

Vor der Abfahrt dafür sorgen, dass der Hund ausgelastet ist. Während der Reise sollten Sie auf laute Musik im Auto verzichten. Und ruckartiges Bremsen und Gasgeben sollte ebenfalls vermieden werden.

Nehmen Sie ausreichend Wasser mit und denken Sie an mehrere Pausen für kurze Spaziergänge. Und ebenfalls sollte die Temperatur im Auto nicht zu hoch sein.

Falls der Hund krank wird

Wie bei uns Menschen kann natürlich auch unseren geliebten Fellnasen die Reisekrankheit ereilen. Treten Symptome wie vermehrter Speichelfluss, häufiges Schlucken, Gähnen oder unkontrolliertes Flackern der Augenlider auf, leidet das arme Tier vermutlich unter der Reisekrankheit.

Denn das Schaukeln im Auto sorgt dafür, dass der Gleichgewichtssinn des Hundes beeinträchtigt ist. Die Tiere müssen nicht mit Medikamenten ruhiggestellt werden – stattdessen gibt es auch pflanzliche Alternativen wie Bachblütenpräparate oder Globuli.

Übrigens: Geht der Urlaub in ein anderes Land, bitte auch an die Einreisebestimmungen, anfallende Impfungen und den EU-Heimtierausweis denken.

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Shots Magazin / © Fotos: ddpimages.com

Rubriken: Cars Travel