War ja klar: Auch McLaren ist nun irgendwie elektrisch unterwegs. Wo der Kaltstart einst für ein derbes sowie Formel 1 ähnliches Röhren stand, da hören Sie nun: Rein gar nichts.

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Denn der neue McLaren Atura hat eine leise elektrische Reichweite von bis zu 30 Kilometern – und kann somit, ganz wie ein schnöder Elektro-Kleinwagen, nach politisch korrekter Unschuldigkeit klingen.

Aber: Wenn sich endlich das doppelt aufgeladene V6 Aggregat böse fauchend zu Wort meldet, kann einem das Elektrozubehör eh egal sein. Überhaupt ist der Atura ein echter Performance-Leckerbissen geworden.

McLaren Atura
McLaren Atura

Hier paart sich ein komplett neu entwickelter, 585 PS starker 3,0 Liter V6 Biturbo mit einem Elektromotor samt 95 PS an Leistung. Die Systemgesamtleistung von 680 PS sorgt dann auch für mächtig Feuer auf dem Asphalt.

Drei Sekunden bis Tempo 100 – 8,3 Sekunden bis Tempo 200 – 21,5 Sekunden bis 300 km/h. Die Viertelmeile ist in 10,7 Sekunden geknackt.

McLaren Atura
McLaren Atura

Als Topspeed sind 330 km/h drin. Das ist doch mal eine ordentliche Verwertung eines Plug-In-Hybrid-Systems. Brutale Performance statt unerreichbarer Katalog-Verbrauchsangaben.

McLaren ist dabei so überzeugt vom Atura, dass es eine umfassende Garantie von fünf Jahren für das Fahrzeug und sechs Jahren für die Hybridbatterie gibt. Sie wird wahrscheinlich auch nur selten von den echten Sportwagen-Enthusiasten benutzt werden.

McLaren Atura
McLaren Atura

Denn mit diesem Gefährt und der schwarzen Amex schlägt man nicht wirklich gerne an einer öffentlichen Ladestation auf. An einem „E“ im Nummernschild kommt man in Deutschland allerdings nicht vorbei.

Bleibt nur noch die Frage, ob wir hier eine attraktivere Besteuerung und die Förderprämie durchgesetzt bekommen.

Das Performance-Biest wäre doch endlich mal ein schöner – und nicht so langweilig träger – Hybrid-Dienstwagen für das gute Gewissen…

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Shots Magazin / © Fotos: McLaren

Rubriken: Cars