Was Schmuck bzw. Accessoires angeht, beschränken sich die Herren der Schöpfung meist auf einige wenige Stücke. Manschettenknöpfe, vielleicht noch Krawattennadeln – und Armbanduhren. Im Zeitmessersegment gibt es Modelle von Understatement bis Protz, vom Technik-Gadget bis zur Mechanik-Uhr, von sündhaft teuer bis bezahlbar. Ein kleiner Überblick.

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Edel, edel

Die Stars der Chronographenwelt sind die Modelle der Marken, die synonym für Luxus stehen. Als erstes denkt man unweigerlich an die Zeitmesser der 1905 gegründeten Schweizer Traditionsmarke Rolex. Ebenfalls bei den Eidgenossen beheimatet ist Hublot – die Uhrenmanufaktur hat unter anderem die teuerste Armbanduhr der Welt im Angebot, die für schlanke fünf Millionen US-Dollar über die Ladentheke geht.

Auch andere Edelmarken wie Patek Philippe, Omega, Breitling oder Glashütte sind ebenso für ihre feine Handwerkskunst bekannt wie für ihre Hochpreisigkeit. Allerdings ist es durchaus möglich, auch für weniger als den aufgerufenen Herstellerpreis an die luxuriösen Zeitmesser zu kommen: Über Plattformen wie chrono24 kann man das eine oder andere Sammlerstück zu einem attraktiven Preis erwerben.

Edle Armbanduhren: Schick, luxuriös und zeitlos
Edle Armbanduhren: Schick, luxuriös und zeitlos

Dass hochwertige Uhren nicht unbedingt astronomisch teuer sein müssen, beweist seit den 1960er Jahren ein Filmheld, der es wissen muss: Agent James Bond spioniert sich schließlich seit Anbeginn seiner Laufbahn immer mit schicken Chronographen am Armgelenk durch die Weltgeschichte. Neben Rolex, Omega & Co. sind in einigen Filmen auch Modelle von Seiko präsent – und diese sind im Vergleich durchaus bezahlbar.

Inspektor Gadget

Unbezahlbar hingegen sind die zahlreichen Zusatzfunktionen, die Bonds Uhren stets zu etwas Besonderem machen. In gewisser Weise war der Geheimagent damit schon vor Jahrzehnten seiner Zeit weit voraus. Denn wer eher Wert auf Funktionalität als auf Exklusivität legt, hat heute Optionen, die dem Können der Bond-Uhren in fast nichts mehr nachstehen. Zwar bieten Smartwatches keine eingebauten Laser oder Sprengladungen, die braucht man als Otto-Normalbürger im Alltagseinsatz aber auch eher selten.

Edle Armbanduhren: Schick, luxuriös und zeitlos
Edle Armbanduhren: Schick, luxuriös und zeitlos

Wenn man sich exemplarisch die Feature-Liste aktueller Modelle wie der Apple Watch Series 3 anschaut, fällt jedoch eines auf: Von GPS bis Nachrichtenticker sind ganz selbstverständlich Funktionen von Werk aus eingebaut oder per App nachrüstbar, die in Bond-Filmen auftauchten, als derartige Spielereien noch Zukunftsmusik waren.

Ob die Uhr am Handgelenk nun edel oder ein Wunder digitaler Technik sein soll, muss jeder für sich entscheiden – oder man entscheidet sich für keines von beiden und trägt stattdessen eine Smartwatch aus dem Hause Louis Vuitton.

Fotos: Pixabay, CC0 Public Domain