Auch wenn die Haare eigentlich ein Schutz vor Kälte und Sonneneinstrahlung sind: Besonders für Frauen spielt die Frisur eine wichtige Rolle. Das zeigt sich nicht zuletzt daran, dass sich viele Frauen nach einer Trennung die Haare schneiden oder färben.

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Nach einer Trennung ist man meist am Boden zerstört, sieht keinen Sinn mehr und droht, in einem Strudel von Erinnerungen zu versinken. Da ist es laut der Beziehungs- und Sexualpädagogin Dr. Laura Berman naheliegend, dass man Änderungen an seinem Äußeren vornimmt. In ihrer Studie untersuchte die Wissenschaftlerin die Rolle der Haare beim weiblichen Dating-Verhalten.

Sie sieht in der Veränderung der Frisur nach der Trennung einen Bewältigungsmechanismus, mit dem man sich im übertragenen Sinne von der Vergangenheit verabschiedet. Möglich ist zum einen der radikale Griff zur Schere – oder das Gegenteil, die Haarverlängerung – und zum anderen das Tönen oder Färben der Haare.

Bei den zuletzt genannten Möglichkeiten sollte man zunächst herausfinden, welcher Farbton einem steht. Dazu kann man sich zum einen beim Friseur seines Vertrauens beraten lassen. Zum anderen kann man auf bestimmte Web-Apps zurückgreifen, mit denen man mit wenigen Klicks am Bildschirm verschiedene Haarfarben ausprobieren kann. So kommt man seiner Wunschhaarfarbe schnell und unkompliziert näher.

Ob man besser zu einer Tönung oder einer Coloration greift, hängt davon ab, ob die Wunschhaarfarbe heller oder dunkler als die aktuelle Haarfarbe ist. Möchte man die eigene Haarfarbe nur etwas auffrischen oder mit Glanz versehen, ist eine Tönung ausreichend. Im Gegensatz zur Coloration entsteht nämlich kein Ansatz, da sich die Tönung langsam herauswäscht. Nach wie vielen Haarwäschen das der Fall ist, entscheidet der Anteil von chemischen Inhaltsstoffen in den jeweiligen Tönungen.

Zeit für Veränderung: Neue Farbe für die Haarpracht
Zeit für Veränderung: Neue Farbe für die Haarpracht

Kommen diese ohne Chemie aus, dann hat man nach etwa sechs bis acht Haarwäschen seine Originalhaarfarbe zurück. Bei chemischen Inhaltsstoffen verlängert sich die Farbintensität auf etwa sechs bis acht Wochen. Solche Produkte öffnen nur leicht die Schuppenschicht der Haare, so dass sich die Farbpartikel auf die äußere Haarschicht legen können.

Bei einer Coloration hingegen öffnen die chemischen Inhaltsstoffe die Schuppenschicht der Haare komplett – umso deutlicher verändert sich die Haarfarbe. Ob man das gewünschte Ergebnis durch eine Färbung erreichen kann, zeigt ein Blick auf die Packung, denn dort findet man eine Übersicht über den Farbwechsel.

Beim Auftragen der Färbung legen sich die Farbpigmente auf die innere Haarschicht, weshalb sie sich nicht durch Wasser herauswaschen lassen. Wenn die Farbe nach einigen Wochen herauswächst, kann ein Ansatz sichtbar werden, wenn die Ausgangshaarfarbe stark von der Zielhaarfarbe abweicht. Da die chemischen Inhaltsstoffe die Haare angreifen, sollte man zur Pflege nur speziell für coloriertes Haar entwickelte Produkte verwenden.

Wer auf Chemie verzichten und dennoch sein Äußeres verändern möchte, kann die Haare mit Henna färben. Dabei handelt es sich um eine Pflanzenfarbe, die aus dem Hennastrauch gewonnen wird. Das Pulver muss nur mit Wasser gemischt werden – und schon ist es einsatzfähig. Sind die Haare von zu vielen Colorationen angegriffen, stellt es eine gute Alternative dar.

Auch wenn Henna nicht in die Schuppenschicht eindringt, so wächst sie doch ähnlich wie bei Färbeprodukten heraus. Wichtig ist außerdem, dass sich die Farben des Pulvers durch Hausmittel anpassen lassen. Während Zitronensaft beispielsweise das Rot verstärkt, sorgt Kamillentee für einen goldenen Glanz. So gelingt der große Auftritt auf der nächsten Party spielend leicht – und die Veränderung auch…

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Fotos: Pixabay, CC0 Public Domain

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