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Die Haut ist ein kleines Wunder. Sie schützt uns vor der Außenwelt und reguliert unseren Wasserhaushalt, sie hilft uns, Kontakt mit anderen aufzunehmen und spiegelt unsere Gesundheit. Doch damit ihre vielfältigen Funktionen erhalten bleiben, muss sie von Umwelteinflüssen und Make-up befreit werden.

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Mit Wasser allein ist es dabei nicht getan. Eine breite Palette an Routinen und Ritualen sorgen für einen natürlichen Glow. Denn nur eine gute Reinigung garantiert, dass pflegende Inhaltsstoffe ihre Wirkung entfalten können. Pure and Fresh…

Am Anfang einer jeden Abendroutine sollte die Haut zunächst von Make-up befreit werden. Dabei geht man gezielt von Zone zu Zone vor, denn die einzelnen Partien haben unterschiedliche Bedürfnisse. In der Regel beginnt der Abschmink-Prozess bei den Augen.

Für die feine Haut rund um die Augen empfehlen sich Reinigungsöle, -gels oder –cremes, die extra mild wirken. Sie werden auf ein Pad aufgetragen. Der getränkte Pad wird am besten kurz und sanft auf das Auge gedrückt, damit sich das Make-up löst und pflegende Inhaltsstoffe einwirken können.

Erst dann wird von innen nach außen vorsichtig weggewischt. Eine Methode, die die empfindliche Partie um die Augen schont und die Wimpern nicht übermäßig strapaziert. Moderne Augenmake-up-Entferner arbeiten mit Mizellen.

Das sind dermatologische aktive Nanopartikel, die Schmutz, Make-up, Schüppchen und überschüssiges Fett wie ein Magnet anziehen. Grobes Rubbeln, um z.B. hartnäckige Mascara zu entfernen, ist damit nicht nötig. Die Haut wird geschont. Ein weiterer Vorteil der neuen Technik: Der Säuremantel der Haut wird nicht angegriffen.

Im Anschluss an die Reinigung der Augen kommt das ganze Gesicht dran. Hier ist es wichtig, das Produkt auf den Hauttyp abzustimmen. Bei trockener Haut sind alkoholfreie Kosmetika die beste Wahl. Sie sollten darüber hinaus feuchtigkeitspendende Stoffe enthalten.

Foto: So funktioniert eine pure und frische Gesichtsreinigung.

Das können entweder pflanzliche Auszüge aus Aloe vera, Brombeere oder Ringelblume sein, aber auch medizinische Wirkstoffe wie Vitamin A oder Vitamin E. Dermatologen empfehlen auch pflegende Substanzen, wie den Harnstoff Urea. Er dringt in die tieferen Hautschichten ein und bindet intensiv und lang anhaltend Feuchtigkeit.

Die Haut wirkt prall und gesund. Bei fettigem oder zu Unreinheiten neigenden Teint, helfen aktive Fruchtsäuren und beruhigende Blütenextrakte, Schüppchen, überschüssige Talgproduktion oder Mitesser zu entfernen.

Mit einem antibakteriellen Stift oder Akne-Cremes können einzelne Punkte gezielt behandelt und Hautirritationen gelindert werden. Für ein feines Hautbild. Eine reifere Haut freut sich über Cleansing-Produkte, die mit Hyaluron oder Kollagen angereichert sind. Hier geht die Reinigung mit einem Anti-Aging-Effekt einher.

Gut zu wissen: Nach der Reinigung ist der Säureschutzmantel der Haut kurzfristig angegriffen. Ein sanftes Gesichtswasser oder Gesichtstonic helfen, den Schutz schnell wieder herzustellen. Beruhigende Pflanzenextrakte, wie etwa Gurke oder Kamille, verschließen die Poren im Nu und stellen die natürliche Barriere wieder her.

Die Haut strahlt. Ein Klassiker aus der Antike ist Rosenwasser. Es vitalisiert durch seinen angenehmen Duft nicht nur die Sinne, es fördert die Regeneration der Haut und verschafft dadurch – im Wortsinn – einen rosigen Teint.

Foto: So funktioniert eine pure und frische Gesichtsreinigung.

Kleiner Tipp für einen zusätzlichen Wirk-Booster: Wer die Wässerchen im Kühlschrank aufbewahrt, bekommt nicht nur einen Frischekick spendiert, der kleine Kälteschock aktiviert den Erneuerungsprozess der Haut.

Für porentiefe Reinigung sorgt neben dem täglichen Ritual auch ein wöchentliches Intensiv-Treatment. Ganz oben steht dabei ein Peeling auf dem Programm. Es entfernt nicht nur Schuppen und überschüssiges Talg von der oberen Hautschicht, es verpasst dem Teint quasi einen Feinschliff.

Dadurch, dass die Haut intensiv gereinigt wird, wird der Stoffwechsel aktiviert. Unterstützt wird der Effekt durch hautstraffende und feuchtigkeitsspendende Substanzen. Für einen zusätzlichen Massage-Effekt sorgt ein Reinigungsbürstchen oder Schwämmchen, mit denen man das Peeling in kreisenden Bewegungen einarbeitet.

Sehr wohltuend und quasi von allein arbeiten Enzympeelings. Aktive Wirkkomponenten aus z.B. Ananas, Papaya oder Erdbeere lösen Verhornungen in der oberen Hautschicht ohne mechanisches Zutun ab. Die Haut wird porentief rein, das Hautbild fein.

Shots Magazin / © Fotos: serezniy, de.depositphotos.com / Quelle: beautypress

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Rubriken: Beauty Ladies