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Die niederländische B2B-Plattform TransConnect verstärkt ihre Präsenz auf dem deutschen Markt und eröffnet ein Büro in Frechen bei Köln.
Es klingt wie ein Wunder, denn die Macher sehen für sich bei all der Wirtschaftsflaute ein wachsendes Business im wirtschaftlich taumelnden Deutschland.
Das Unternehmen plant, in den kommenden Jahren einen erheblichen Anteil der monatlich 500.000 zu transportierenden Fahrzeuge in Deutschland abzuwickeln.
Wachstum auf dem deutschen Markt
TransConnect, eine führende Plattform für gewerblichen Autotransport, hat nun einen neuen Standort in Frechen eröffnet. Die deutsche Niederlassung organisiert bereits jetzt den Transport von 7.000 bis 9.000 Fahrzeugen pro Monat – Tendenz stark steigend.
„Das Konzept von TransConnect war hier in Deutschland noch nicht so bekannt. Als wir mit unserer Plattform angefangen haben, sagten die Kunden: ‚Das ist genau das, wonach wir schon seit Jahren gesucht haben'“, erklärt Jochen Witty, Country Manager Germany bei TransConnect. „Deshalb sind wir hier in den letzten drei Jahren so schnell gewachsen.“
Lösung für den B2B-Autotransport
Die Plattform richtet sich an Autohändler, Werkstätten, Leasing-Gesellschaften und andere Geschäftskunden, die regelmäßig Gebrauchtwagen transportieren lassen müssen.
Über das automatisierte System können Kunden einfach und schnell Transporte kalkulieren und buchen. TransConnect selbst besitzt keine eigenen Lastwagen, arbeitet jedoch mit 2.500 Transportpartnern zusammen, die fast 10.000 europäische Routen bedienen.
Die Entwicklung des Unternehmens zeigt eine beeindruckende Dynamik: Wurden vor zehn Jahren über die Plattform, die damals noch Transporting Wheels hieß, einige hundert Gebrauchtwagen kalkuliert, sind es mittlerweile zwischen 13.000 und 15.000 pro Monat.

Deutschland als Schlüsselmarkt
Deutschland ist mit Abstand der größte Markt für Autotransporte in Europa. Monatlich müssen mindestens 500.000 Autos transportiert werden – ein enormes Potenzial für TransConnect.
Von Frechen aus plant das Unternehmen daher zudem, den österreichischen Markt zu erschließen, der weitere 100.000 Fahrzeuge pro Monat umfasst.
Personalausbau am neuen Standort
Um das geplante Wachstum zu bewältigen, wird TransConnect die Mitarbeiterzahl am deutschen Standort verdreifachen. Gesucht werden IT-Fachleute, Kundenbetreuer, Vertriebsmitarbeiter und Partnermanager. Der neue Standort soll dafür optimale Voraussetzungen bieten.
„Mit 1,2 Millionen Einwohnern ist Köln eine der Regionen in Deutschland, in der man tätig sein möchte. Es ist ein Magnet für Talente“, meint Witty. „Deshalb möchten wir einen Sitz in der Nähe von Köln mit Zugang zu diesem Talentpool haben.“
Europäische Expansion im Fokus
Von seinen derzeit drei Niederlassungen in den Niederlanden, Frankreich und Deutschland aus kann TransConnect den größten Teil des europäischen Marktes bedienen. Der Hauptsitz befindet sich in Zwolle.
„In den Niederlanden sind wir bereits in der gesamten Automobilbranche bekannt. Aber in Ländern wie Frankreich und Deutschland ist das noch nicht der Fall. Das sind große Märkte für uns“, betont Mark Rotteveel, kaufmännischer Direktor bei TransConnect.
Das 2014 gegründete Unternehmen hat sich zum Ziel gesetzt, den europäischen Markt für gewerbliche Autotransporte zu digitalisieren und effizienter zu gestalten. Dann wollen wir mal hoffen, dass dieses Jobwunder der Transporter auch anhält…
Sierks Media / © Fotos: Markus Spiske, Unsplash (1), TransConnect (1)




