Auf der Boot Düsseldorf 2026 haben jetzt drei Spezialisten aus Forschung und Industrie eine wegweisende Kooperation vereinbart.


Denn das Entwicklungszentrum für Schiffstechnik und Transportsysteme (DST), die Capricorn Group und die German Slider GmbH wollen gemeinsam die Zukunft der maritimen Mobilität gestalten.

Dazu kamen Robertino Wild (CEO & Owner Capricorn Group), Wolfgang Rögner (CEO German Slider) und Dr. Frederic Kracht (Head of Autonomous Driving, DST) heute in Düsseldorf zusammen.

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Partnerschaft für Wing-in-Ground-Technologie

Die Zusammenarbeit vereint maritime Forschungskompetenz mit modernster Fertigungstechnologie. Das DST bringt seine Expertise als führendes europäisches Forschungsinstitut für Binnen- und Küstenschifffahrt ein.

Die Capricorn Group steuert jahrzehntelange Erfahrung in der Kohlenstofffaser-Fertigung bei – vom Formel-1-Rennsport über die Luftfahrt bis zur Produktion des Hypercars Capricorn 01 Zagato.

Die German Slider GmbH aus Frankfurt am Main führt die von Günther W. Jörg entwickelte Bodeneffektfahrzeug-Technologie fort.

Forschungsprojekt im maritimen Programm

Die Partner bereiten einen Förderantrag im Maritimen Forschungsprogramm des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz vor. Schwerpunkte bilden autonome Steuerungssysteme, elektrische und wasserstoffbasierte Antriebe sowie Sicherheits- und Zulassungsfragen.

Denn Bodeneffektfahrzeuge verbrauchen lediglich 15 bis 20 Prozent der Energie herkömmlicher Wasserfahrzeuge, da sie nahezu ohne Wasser- und Rollwiderstand fahren.

Die Technologie funktioniert nicht nur auf Wasser, sondern auch auf Eis, Watt, Niedrigwasserbereichen, trockenen Flussläufen, Sumpfgebieten, Sandwüsten und über sicherheitskritischen Gewässern.

Robertino Wild (CEO & Owner Capricorn Group), Wolfgang Rögner (CEO German Slider) und Dr. Frederic Kracht (Head of Autonomous Driving, DST)
Robertino Wild (CEO & Owner Capricorn Group), Wolfgang Rögner (CEO German Slider) und Dr. Frederic Kracht (Head of Autonomous Driving, DST)

Alternative zum Kurzstreckenflug

Das Spektrum möglicher Anwendungen reicht von Passagier- und Fährverkehren über medizinische Transporte in schwer zugänglichen Regionen wie dem Amazonasgebiet bis zu Such- und Rettungseinsätzen.

Weitere Einsatzfelder umfassen geräuscharme Walbeobachtung, zeitkritische Kurierverkehre im Inselverkehr sowie den wellenschonenden Transport zu Offshore-Windparks ohne Seekrankheit.

Die Projektpartner prüfen auch die Substitution von Kurzstreckenflügen zwischen Küstenstädten. Verbindungen wie Düsseldorf nach London könnten ökologisch und ökonomisch sinnvoll durch Bodeneffektfahrzeuge bedient werden.

Boot Düsseldorf 2026

Die Kooperation soll einen substanziellen Beitrag zur nachhaltigen, resilienten und zukunftsfähigen maritimen Mobilität leisten.

Mit der Kombination aus Forschungsexpertise, innovativer Antriebstechnologie und modernsten Fertigungsverfahren entsteht eine vielversprechende Grundlage für anwendungsnahe Demonstrationsprojekte.

Die Boot Düsseldorf läuft noch bis zum 25. Januar 2026 und zeigt neben modernen Neuheiten auch zeitlose Klassiker, die Bootsliebhaber aus aller Welt anziehen.

Sierks Media / © Fotos: Udo Stern & Symbolbilder, generiert mit Grok von xAI   

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