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Nach einer produktionsbedingten Pause und der gecancelten Elektro-Offensive ist es offiziell: Die Alfa Romeo Giulia Quadrifoglio und der Alfa Romeo Stelvio Quadrifoglio feiern ihr Comeback.
Beide Modelle erfüllen künftig die aktuellen Abgasnormen und stehen deutschen Händlern schon in wenigen Wochen wieder zur Bestellung bereit.
Zwei Ikonen kehren zurück ins Bestellregal
Die Nachricht lässt Herzen von Sportwagen-Enthusiasten höher schlagen: Alfa Romeo nimmt die Produktion beider Quadrifoglio-Modelle wieder auf. Die Modellreihe 2026 bleibt technisch nahezu unverändert – angepasst wurden lediglich die Abgaswerte, um den neuen Emissionsvorschriften zu entsprechen.
Das charakteristische Herzstück bleibt erhalten: der 2,9 Liter V6 Biturbo mit 382 kW (520 PS), der die Giulia in unter vier Sekunden auf 100 km/h katapultiert und eine Höchstgeschwindigkeit von über 300 km/h ermöglicht.
Deutschland nimmt dabei eine besondere Rolle ein. Veit Liebing, Marketingleiter Alfa Romeo, erklärt: „Deutschland ist der wichtigste Markt für unser Topmodell – seit jeher werden hierzulande die meisten Quadrifoglio-Modelle verkauft.“
Rund 25 Prozent aller Giulia-Käufer in Deutschland entschieden sich zuletzt für die Quadrifoglio-Variante, ein im internationalen Vergleich überdurchschnittlich hoher Wert. Liebing deutete außerdem eine exklusive Überraschung speziell für den deutschen Markt zum Bestellstart an – mehr verrät er noch nicht.
Giulia Quadrifoglio: Zehnmal in Folge ausgezeichnet
Die Giulia Quadrifoglio ist in ihrer Fahrzeugklasse eine Erscheinung, die ihresgleichen sucht. Zehn Jahre hintereinander sicherte sie sich Awards, ein Rekord, den bislang kein anderes Modell brechen konnte.
Was die Limousine so besonders macht, ist das Zusammenspiel aus rennstreckentauglicher Abstimmung und alltagstauglicher Technik. Das Fahrdynamiksystem mit dem Modus Race, das Achtgang-Automatikgetriebe von ZF, das mechanische Sperrdifferenzial und das aktive Fahrwerk bilden gemeinsam ein Paket, das auf der Nordschleife genauso überzeugt wie auf der Landstraße.
Hinzu kommen feste Aluminium-Schaltwippen, die Hochleistungsbremsanlage von Brembo und der aktive Frontspoiler. Kohlefaser spielt bei der Giulia Quadrifoglio eine zentrale Rolle: Motorhaube, Spoiler und Kardanwelle bestehen aus dem Leichtbaumaterial.
Im Innenraum sorgen optionale Sparco-Schalensitze aus Kohlefaser für die passende Atmosphäre – sportlich, hochwertig, unverwechselbar italienisch.
Video: Alfa Romeo Quadrifoglio
Stelvio Quadrifoglio: Fahrfreude im SUV-Format
Der Stelvio Quadrifoglio war bei seiner Vorstellung 2017 das erste SUV in der Geschichte von Alfa Romeo – und er hat den Anspruch der Marke an Fahrdynamik von Beginn an konsequent in das Segment übertragen.
Während die Giulia auf Hinterradantrieb setzt, verfügt der Stelvio Quadrifoglio über das Allradsystem Alfa Q4, das auch unter schwierigen Bedingungen optimale Traktion sicherstellt.
Die nahezu perfekte Gewichtsverteilung zwischen Vorder- und Hinterachse sowie eine direkt übersetzte Lenkung verleihen dem Stelvio ein Fahrgefühl, das man in dieser Fahrzeugklasse selten findet.
Optisch und technisch bleibt er sich treu – kraftvoll, präzise und mit dem typischen Stil, der Alfa Romeo seit Jahrzehnten von anderen Herstellern unterscheidet.
Bestellstart in Kürze
In wenigen Wochen können Interessierte bei deutschen Alfa-Romeo-Händlern individuelle Bestellungen für die 2026er Modelle aufgeben.
Für alle mit Benzin im Blut, die auf eine der begehrten Quadrifoglio-Varianten warten, dürfte der Bestellstart ein Datum sein, das im Kalender bereits markiert ist.
Sierks Media / © Foto: Alfa Romeo / Video: YouTube













