Ob es um einen gesünderen Lebensstil oder mehr Zeit mit den Lieben geht: Viele von uns starten Jahr für Jahr mit einer Liste guter Vorsätze in die kommenden zwölf Monate.

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Dabei haben wir oftmals die Vorsätze des letzten Jahreswechsels noch nicht einmal richtig umgesetzt. Woran liegt es, dass wir so oft daran scheitern, und wie könnte es uns in diesem Jahr doch endlich einmal gelingen?

Wie man seine Jahresziele für 2020 tatsächlich erreicht

Zahlreiche Erkrankungen stehen heutzutage mit Stressbelastungen im Alltag in Zusammenhang. Da ist es nicht verwunderlich, dass der Abbau von Stress und ihn auslösenden Faktoren im vergangenen Jahr der Top-Vorsatz der Deutschen gewesen ist. Weitere Standardvorsätze für 2019 bestanden darin, mehr Zeit mit der Familie zu verbringen, mehr Bewegung zu haben, sich für sich selbst Zeit zu nehmen sowie eine gesündere Ernährung umzusetzen.

Aber gerade an der Umsetzung hapert es sehr häufig, und damit ist keiner von uns allein: Mehr als 90 Prozent der befragten Deutschen berichteten im letzten Jahr von Misserfolgen. Das Scheitern ist oft von Anfang an vorprogrammiert. Wer den Wunsch zu einer Verhaltensänderung nämlich als „Vorsatz“ bezeichnet, läuft Experten zufolge von Anfang an Gefahr, die Sache weniger ernst zu nehmen.

Im Wort „Jahresziele“ schwingt eine größere Entschlossenheit mit.
Im Wort „Jahresziele“ schwingt eine größere Entschlossenheit mit.

So bemüht man sich denn bisweilen fast schon vorsätzlich darum, Neujahrsvorsätzen nicht gerecht zu werden. Etwas anderes sind da schon „Jahresziele“. In diesem Wort schwingt eine größere Entschlossenheit mit, wodurch automatisch die Erfolgschancen steigen.

Standardvorsätze haben keine Chance

Ebenso wichtig wie die Wortwahl ist der persönliche Bezug zu den gefassten Jahreszielen. Idealerweise sollten wir uns nicht an den Standardvorsätzen orientieren, die ohnehin weitverbreitet sind und die uns selbst bisweilen gar keine wirkliche Herzensangelegenheit sind.

Je mehr uns ein Ziel ganz persönlich am Herzen liegt, desto motivierter sind wir auch bei dessen Verfolgung. Dabei helfen uns Zwischenziele. Es lässt sich schließlich nicht alles auf einmal verändern. Ist aber genau das der große Anspruch, demotiviert bereits der bloße Gedanke an die Herausforderung.

Wer immer nur für einige Wochen auf einzelne Zwischenziele hinarbeitet, dem fällt es leichter, das Gesamtziel im Auge zu behalten – schließlich hat er ja zu dessen Erreichung schon eine ganze Menge getan. Es wäre doch schade, wenn das umsonst gewesen wäre!

Das Belohnungssystem ansprechen

Wenn wir nur versuchen, auf Dinge zu verzichten, wird es schwierig. Stattdessen ist es ratsam, das Belohnungssystem einzubinden. Das bedeutet, dass wir uns beim Erreichen eines wichtigen Etappenziels selbst dafür belohnen.

So könnte ein ehemaliger Raucher beispielsweise vom gesparten Geld einen zweiten Urlaub verbringen. Wer an Rückenschmerzen leidet, gönnt sich vielleicht nach mehreren Monaten konsequenten Rückentrainings das Wasserbett, von dem er schon länger geträumt hat und das vor allem dem Rücken zusätzlich guttut.

Es ist ratsam, das Belohnungssystem einzubinden.
Es ist ratsam, das Belohnungssystem einzubinden.

Und wer sich gesünder ernähren möchte, legt sich am besten schon nach dem ersten eisernen Monat eine tolle Küchenmaschine zu, mit der sich bekömmliche Smoothies im Handumdrehen zaubern lassen.

Wofür überhaupt das Ganze?

Womöglich das Allerwichtigste ist: Neujahrsziele funktionieren nur, wenn wir auch tatsächlich gute Beweggründe für sie haben. Und genau die sollte man sich immer wieder so konkret wie möglich vor Augen führen, beispielsweise mit einem alten Foto von sich im Lieblings-Outfit, in das man heute nicht mehr hineinpasst.

Wer dagegen vergisst, wofür er sich überhaupt bemüht, wird gute Vorsätze in kürzester Zeit wieder fallen lassen…

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Shots Magazin / © Fotos: Unsplash, CCO Public Domain

Rubriken: Accessoires