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Der „Tour Odeon“ in Monte Carlo und das „One Hyde Park“ in London haben zwei Dinge gemeinsam: Sie gelten derzeit mit als die teuersten Wohnadressen der Welt. Was sie außerdem verbindet: Die Multi-Millionäre in den bis zu 170 Millionen Euro teuren Appartements und Penthäusern kochen in vielen Fällen, sofern sie selbst kochen, in Küchen des niederbayerischen Herstellers Bulthaup.

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Im Küchendesign ist das niederbayerische Unternehmen aus Bodenkirchen im Landkreis Landshut mit seinen rund 600 Mitarbeitern und Vertriebspartnern in mehr als 50 Ländern weltweit heute das Maß aller Dinge.

Im Jahr 2019 wurde das niederbayerische Vorzeigeunternehmen 70 Jahre alt. Die Erfolgsgeschichte von Bulthaup begann 1949 mit der Standortentscheidung für Niederbayern. 1949 kaufte Martin Bulthaup im niederbayerischen Bodenkirchen ein Sägewerk und gründete eine Möbelfabrik.

Zwei Jahre später begann er Küchenbuffets zu bauen, die zunächst nur in der näheren Umgebung aber schon sehr bald bundesweit verkauft wurden. Heute ist Bulthaup weltweit präsent. Händler finden sich in den Metropolen dieser Welt: in London und München ebenso wie in New York, Shanghai oder Wien.

Heute sieht sich Bulthaup als Symbol der Perfektion in Qualität und Funktionalität, die das Unternehmen zum Treiber im Markt der hochwertigen Küchen macht. Der Grundstein für die Innovationsführerschaft von Bulthaup auf dem Markt der Küchen wurde 1974 mit der Einführung des Küchenprogramms C12 gelegt.

Auf dem Foto: Neue, innovative Gestaltungskonzepte machen die Küche von morgen zum grenzenlos flexiblen Wohn- und Lebensraum.

Mit der für diese Zeit revolutionär modernen Formensprache und dem intelligenten Montagekonzept wurde Bulthaup C12 wegweisend für die gesamte Möbelbranche. 1976 übernahm Gerd Bulthaup, der Sohn des Firmengründers, die Geschäftsführung und brachte seine Liebe zur Architektur, zur Bauhausphilosophie und zum zeitlosen Design mit ein.

Damit begann für das schnell wachsende Unternehmen ein neuer und radikaler Entwicklungsabschnitt – der Ausbau zum Marktführer bei designorientierten Küchen. Otl Aicher, der Gestaltungsbeauftragte der Olympischen Sommerspiele von München und Vordenker des Corporate-Identity, arbeitete jahrelang für die niederbayerischen Küchenbauer.

Aichers Studie „Die Küche zum Kochen“ begründete eine völlig neue Küchenphilosophie und setzte einen Kreativitätsschub bei Designern und Küchenplanern frei. Grundtenor dieses Bestsellers: Klarheit bei Funktion und Material sowie Reduktion auf das Wesentliche.

Mit dem Ziel, den Genuss, das Kochen und das Kommunizieren in den Mittelpunkt der Küchenplanung zu stellen. Weitere Meilensteine waren die Einführung der „Küchenwerkbank“ 1988 oder 2008 die Kreation der offenen Küchen, in der Werkbänke für Feuer- und Wasser, ein Werkschrank für Geschirr, Kochwerkzeug, Gewürze und Lebensmittel die Gestaltung bestimmten.

2010 übernahm Marc O. Eckert, Enkel des Firmengründers, die Geschäftsführung. Bulthaup setzte damit ein klares Signal als unabhängiges Familienunternehmen in die Zukunft zu gehen.

Auf dem Foto: Marc O. Eckert.

„Wir denken heute Küche neu“, sagt Marc O. Eckert. Deshalb gehen die Bulthaup-Designer davon aus, dass die Küche von morgen dem Benutzer keine Grenzen setzt, sich flexibel verändernden Bedürfnissen anpasst und so wieder die Rolle als wichtigster Lebensraum im Haus zurückgewinnt.

„In der Küche als wichtigstem Lebensraum in einem Haus, fühlt man sich dann wohl, wenn die Architektur der Küche und der Mensch zusammenpassen“, meint Marc O. Eckert. Deshalb arbeiten die Bulthaup-Designer daran, die Küchen von morgen noch flexibler zu machen und Antworten auf die veränderte Gesellschaft zu geben.

„Die Menschen möchten sich im Zeitalter der Globalisierung immer mehr differenzieren. Mit den individuell geplanten und gefertigten Lebensräumen von Bulthaup wird dieses Bedürfnis erfüllt“, ergänzt Marc O. Eckert. So werden etwa bei Gestaltung neuer Küchensysteme die vier Kernbereiche der Küche – Wasser, Feuer, Zubereitung, Stauraum – zu eigenständigen individuellen und variabel kombinierbaren Inseln.

„In einer solchen Küche sind Ihnen keine Grenzen mehr gesetzt“, sagt der Bulthaup-Chef. Der niederbayerische Küchenhersteller bleibt damit seiner Rolle als „Vordenker“ im Küchendesign treu, die dem Unternehmen in den letzten Jahren weltweit einige Dutzend Designpreise einbrachte.

Shots Magazin / © Fotos: obx-news, Bulthaup / Quelle: obx-news

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Rubriken: Accessoires