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Es ist amtlich: Ich habe ein neues Lieblingsgerät. Der Airfryer hat sich von der Küchentheke nun auch hier direkt in die Herzen gefrittert – pardon, geairfryert.
Was früher die Fritteuse war, die treu in der Ecke vor sich hin blubberte und die ganze Bude nach fettigem Imbiss riechen ließ, ist heute ein schicker Plastikturm, der aussieht wie ein R2-D2 für Hungrige.
Heiße Luft
Das Geheimnis? Heiße Luft. Ja, richtig gelesen. Endlich mal heiße Luft, die wirklich was bringt. Während Oma noch literweise Öl durch die Küche schwenken musste und aussah wie nach einer ranzigen Schicht in der Frittenfabrik, zaubert das Ding einfach knusprige Pommes mit einem Hauch von… …naja, fast nichts.
Fett? Braucht man nicht mehr. Gerüche, die sich tagelang in den Vorhängen und in den Klamotten festsetzen? Fehlanzeige. Schmutzige Pfannen mit Ölschlachten? Geschichte.
Leichte Bedienung
Die Funktionsweise ist dabei so simpel, dass selbst technikfeindliche Menschen plötzlich zu Hobbykönigen mutieren. Reinwerfen, Knopf drücken, warten und fertig. Keine komplizierten Temperaturtabellen, kein Vorfritieren und kein Drama.
Der Airfryer macht einfach sein Ding. Und zwar verdammt gut. Pommes? Knusprig. Chicken Wings? Perfekt. Aufbackbrötchen? Besser als frisch vom Bäcker. Sogar Gemüse wird darin irgendwie sexy. Er hat sogar Wlan, eine eigene App und pusht Informationen aufs Smartphone.
Online-Hype
Besonders die Generation Instagram ist völlig aus dem Häuschen. Da wird jede Chicken Wing dokumentiert, als wäre es ein Michelin-Stern-Menü. Der Airfryer ist ein Lifestyle-Statement, ein Statussymbol, quasi der Porsche 911 unter den Küchengeräten.

Wer keinen hat, ist noch in der Steinzeit unterwegs und heizt den Backofen vor wie ein Höhlenmensch. TikTok quillt über vor Airfryer-Hacks, Food-Blogger überschlagen sich mit kreativen Rezepten und plötzlich backt die halbe Nation frische Brownies in einem Gerät, das eigentlich für Pommes gedacht war.
Kein Aufheizen
Für Singles und kleine Haushalte ist das Teil ohnehin Gold wert: Schnell, platzsparend und perfekt portioniert. Kein Aufheizen eines riesigen Backofens für zwei mickrige Fischstäbchen mehr. Die Energierechnung freut sich auch – in Zeiten, wo jeder Euro zählt, macht sich so ein Airfryer schnell bezahlt.
Und während früher die komplette Küche nach einem Frittier-Exzess einer gründlichen Reinigung bedurfte, wandert heute einfach der Korb in die Spülmaschine.
Echt geflasht
Selbst der Zeitfaktor spielt mit: Was im Backofen eine halbe Ewigkeit dauert, ist im Airfryer in zehn Minuten durch. Perfekt für alle, die nach Feierabend hungrig vor dem Kühlschrank stehen und eigentlich keine Lust haben, noch groß zu kochen.
Kurz gesagt: Der Airfryer ist gekommen, um zu bleiben. Und ehrlich? Ich bin echt geflasht. Wir sitzen gerade vor unserem und überlegen, was wir als Nächstes reinwerfen können. Vielleicht die alte Fritteuse und den Backofen?
Sierks Media / © Fotos: stock.adobe.com – นิพนธ์ บุญโปร่ง (1), Sutthisak (1)




