In seiner Karriere verkörperte Daniel Craig fünfmal die Rolle des James Bond. Die 007 Filmfigur ist seit den 1960er Jahren berühmt für ihren Stil.


Der beginnt bei maßgeschneiderten Anzügen und endet bei unzähligen sowie stilvollen Accessoires. Kein Wunder also, dass sich die Markenartikelhersteller darum reißen, den Agenten auszustatten.

Selbst Smartphones, wie jene von Nokia, werben mittlerweile damit, dass ihre Geräte die höchstmögliche Beanspruchung schadlos überstehen.

Doch Stil besitzt nicht nur die Rolle, sondern auch ihr Darsteller. Daniel Craig verkörperte seine Rolle als britischer Geheimagent in jeder Hinsicht perfekt.

Dies galt nicht nur für sein schauspielerisches Können, sondern auch für die modischen Akzente, die er immer wieder setzen konnte. Als britischer Gentleman ist James Bond zu jedem Anlass perfekt gekleidet.

Die Popkultur hält für jeden eine Rolle bereit

Damit folgte die Rolle exakt ihrem Image. Dies kann man auch bei zahlreichen anderen Berühmtheiten der Popkultur beobachten.

Der Fußballer David Beckham setzte während seiner aktiven Karriere auf hippe Mode und wandelte sich erst im mittleren Alter modisch zum perfekten Gentleman, der seine Anzüge nach fixen Regeln auswählt – er tritt sowohl lässig als auch elegant auf.

Und auch wenn einige der besten Pokerspieler der Welt öffentlich zumeist in legerer Kleidung auftreten, überraschten sie bei großen Turnieren im Anzug und halfen so mit, diesen Style in der Szene seit 2010 verstärkt zu etablieren – Kleider machen schlussendlich Leute, das müssen auch Stars feststellen, wenn sie modisch aus der Rolle fallen oder neue Trends errichten.

Ein britischer Gentleman mit Mut zur Farbe

Dies bekam auch Daniel Craig zu spüren. Entgegen dem gewohnten Style bewies der Brite bei der Premiere seines letzten Bond-Films „Keine Zeit zu Sterben“ modischen Mut. Bisher setzten die Darsteller bei den Filmpremieren in London zumeist auf klassische Eleganz.

Doch das, was die Fans auf dem roten Teppich zu sehen bekamen, hatte so gar nichts mit dem gewohnten Smoking zu tun. Ganz im Gegenteil, zum Abschied drehte Craig nicht nur im Film, sondern auch modisch noch einmal so richtig auf.

Er trug ein himbeerfarbenes Dinner-Jackett aus Samt und sorgte damit für große Augen bei Fans und Medien. Aber anders als die Hauptdarstellerinnen des Films setzte Craig nicht auf einen Luxusdesigner, sondern vertraute auf beste englische Handarbeit aus einer der berühmtesten Adressen Londons.

Daniel Craig überzeugt mit stilsicheren Outfits
Daniel Craig überzeugt mit stilsicheren Outfits

Die altehrwürdigen Schneider von Anderson and Shepherd auf der Savile Row fertigten diesen modischen Stunt für den Agenten im Ruhestand an. Aber das Risiko machte sich für Daniel Craig und seinen Film bezahlt.

Tags darauf waren die Medien voll von Fotos von der Premiere. Die heftigen Diskussionen rund um den ungewohnt extravaganten Auftritt des Schauspielers rückten seinen Abschied als James Bond weltweit ins Scheinwerferlicht.

Das Risiko hat sich also bezahlt gemacht. Damit unterstrich der Schauspieler neuerlich, dass er nicht in das klassische Bild des Agenten passt. Schließlich überschlugen sich schon zu seinem Start die entsetzten Kommentare über einen blonden James Bond, denn das hatte es in der langen Geschichte zuvor noch nie gegeben.

Edle Farben und hochwertige Schuhe

Doch das kümmerte Craig relativ wenig. Er ging von Beginn an seinen Weg und bewies, dass er die perfekte Wahl war. Modisch folgte er immer jenen goldenen Regeln, die Männer ab einem Alter von 40 Jahren beherzigen sollten.

Seine Farbpalette ist geprägt von edlem Schwarz, Grau und Marineblau. Dieses lockert Craig von Zeit zu Zeit mit dem neutralen Camel-Ton auf. Besonderen Wert legt der Brite offenbar auf seine Accessoires.

Man sieht ihn zumeist mit einem passenden Stecktuch und einer eleganten Uhr am Handgelenk. Bei Anzügen zeigt er immer wieder seine Vorliebe für die Farbe Grau. Damit kann Mann kaum etwas falsch machen, schließlich strahlt die Farbe in allen ihren Varianten stets Eleganz aus.

Bei der Wahl seiner Schuhe beweist Daniel Craig ebenfalls Mut und setzt verstärkt auf Braun. Diese Farbe sollte man bekanntlich nur bis 18.00 Uhr abends tragen, doch Craig kombiniert die edlen Treter auch gerne mit legeren Outfits.

Dabei setzt er ebenfalls auf hochwertige Jacken aus Leder. Selbst Denim sieht an ihm perfekt aus, schließlich kombiniert er gerne verschiedene Farben, wenn er den kanadischen Smoking in der Öffentlichkeit trägt.

Mit seinem Abgang als James Bond verliert die Welt eine weitere Stilikone, doch der Schauspieler Daniel Craig wird auch weiterhin modische Akzente setzen. Ein Garant dafür ist schon seine Rolle im Film „Knives Out – Mord ist Familiensache“.

Dieser erhält mehrere Fortsetzungen und gibt dem Briten eine gute Möglichkeit sich selbst in seiner Rolle als Privatdetektiv Benoit Blanc neuen Outfits zu widmen…

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