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„Crypto Meltdown Claims Rolex and Patek Philippe as Victims.“ Der Einbruch bei Kryptowährungen habe Rolex und Patek Philippe als Opfer, so titelten die Finanzexperten von „Bloomberg“ Anfang Juli dieses Jahres.

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Das kann auch Chrono24, international größter Marktplatz für Luxusuhren, bestätigen: „Wir erleben im Augenblick eine Konsolidierung des Marktes – es gibt mehr Angebot und damit sinken die Preise“, sagt Tim Stracke, Co-CEO von Chrono24.

Und weiter meint er: „Das über lange Zeit sehr limitierte Angebot an Unicorn- oder Trophy-Uhren wie der Patek Philippe Nautilus 5711A oder der Rolex Daytona ist mittlerweile deutlich größer – und damit werden die einzelnen Uhren günstiger.“

Tim Stracke sagt: „Gleichzeitig verzeichnen wir allerdings im ersten Halbjahr auf Chrono24 eine deutliche Steigerung des Handelsvolumens von mehr als 50 Prozent gegenüber dem Vorjahr, was sowohl aus bei einigen Modellen steigenden Preisen als auch zunehmenden Verkäufen resultiert. Die aktuelle Preisentwicklung gibt daher möglicherweise eine gute Einstiegschance in den Uhrenmarkt.“

Auf dem Foto: Tim Stracke, Co-CEO von Chrono24.

Der Marktplatz gilt als weltweit transparenteste Plattform über die Marktpreise von Luxusuhren, die Marktdaten basieren aktuell auf mehr als 507.000 Uhren aus 129 Ländern, die bei Chrono24 im Angebot sind.

Die erzielten Preise sind zwar in den letzten Wochen zurückgegangen, liegen aber noch immer deutlich über dem Niveau der letzten Jahre: Wurde eine Patek Philippe Nautilus 5711A – Neupreis 35.000,- US-Dollar – noch im ersten Quartal für bis zu 240.000,- US-Dollar verkauft, betragen die aktuellen Preise rund 190.000,- US-Dollar, mehr als das Fünffache des Listenpreises.

„In den letzten Monaten sind vor allem Preise für einzelne Modelle aus bestimmten Kollektionen extrem gestiegen, während sehr ähnliche Uhren – zum Beispiel die Patek Philippe Nautilus 5712/1A mit Mondphasenanzeige – im Vergleich deutlich weniger Wertzuwachs verzeichnen konnten. Insofern findet aktuell auch eine Anpassung und Homogenisierung der Preise innerhalb der Modellreihen statt“, erläutert Tim Stracke.

Die aus den letzten Monaten resultierende Verknappung von Trophy-Uhren, wie der Rolex Daytona oder der Submariner, der Patek Philippe Nautilus oder der Audemars Piguet Royal Oak, haben zudem bewirkt, dass auch andere Hersteller plötzlich in den Fokus der Sammler getreten sind.

Foto: Der Markt für Luxusuhren ist in Bewegung.

Tim Stracke: „Wir sehen anhand unserer Daten deutliche Preissprünge nach oben bei Uhren wie der Girard-Perregaux Laureato. Die Nachfrage nach praktisch allen Modellen aus der Omega Speedmaster-Kollektion ist deutlich gestiegen ebenso wie die Verkaufspreise, was auch an dem enormen Publicity-Erfolg der Moonswatch – einer Kooperation von Swatch und Omega – liegt.“

„Uhren von Cartier und Breitling sind gleichermaßen deutlich in Preis und Nachfrage gestiegen“, meint der Co-CEO von Chrono24. Ebenfalls gestiegen ist die Nachfrage nach kleineren, unabhängigen Marken wie H. Moser & Cie oder Czapek & Cie.

Das generelle Wachstum im Segment der Luxusuhren ist demnach ungebrochen. Für das zweite Halbjahr erwartet Chrono24 eine weitere Steigerung der Verkaufsquote…

Shots Magazin / © Fotos: AndreaA., de.depositphotos.com (2), Chrono24 (1)

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