BMW-Chef Oliver Zipse (56) warnt davor, sich von der Coronakrise vom Kurs in Richtung der Nachhaltigkeit abbringen zu lassen.

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„Sei es Klimaschutz, sei es Fußgängerschutz oder sei es Unfallvermeidung, die politischen Vorschriften werden richtigerweise bleiben“, sagte Zipse dem „Manager Magazin“.

Der Trend zur Nachhaltigkeit könne durch die von dem Virus bestimmte Phase sogar noch verstärkt werden. In der Branche und auch bei BMW waren Stimmen laut geworden, angesichts möglicherweise sinkender Entwicklungsbudgets und auch nachlassender Zahlungsbereitschaft der Kunden wieder stärker auf die billigeren Verbrennungsmotoren zu setzen.

Zipse hatte den Vorstandsvorsitz bei BMW im August 2019 übernommen. Unter anderem entschied er, das Elektromodell i3 weiter zu bauen. Der Vorstand hatte zuvor beschlossen, das Auto 2021 auslaufen zu lassen.

Oliver Zipse bei einer IAA-Präsentation 2019 (ddp images)
Oliver Zipse bei einer IAA-Präsentation 2019 (ddp images)

Außerdem habe das Gremium unter Zipses Führung dafür votiert, auch die kompakten Modelle auf eine für alle Antriebsarten übergreifende Fahrzeugarchitektur zu stellen, berichtet das „Manager Magazin“. Dadurch spare der Konzern mehrere Milliarden Euro.

Ob die Pläne von Oliver Zipse bezüglich der Elektroautos aufgehen, das darf angesichts der aktuellen Lage und der Käuferzurückhaltung eher stark bezweifelt werden.

Die ganze Geschichte können Sie unter diesem Link im „Manager Magazin“ lesen.

Shots Magazin / © Fotos: ddp images / Quelle: Manager Magazin

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