Sportkleidung landet in vielen Haushalten mit der anderen 30-Grad-Wäsche in der Maschine. Dabei benötigt die Funktionskleidung, die aus Kunstfasern besteht, eine Sonderbehandlung. Wer lange etwas von seiner Sportkleidung haben möchte, sollte die folgenden Tipps beherzigen.

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Direkt nachdem Sie sich beim Training ausgepowert haben, sollten Sie die verschwitzte Fitnesskleidung aus der Sporttasche nehmen – und am besten im Waschbecken per Handwäsche mit Duschgel oder Shampoo kurz ausspülen. So setzt sich der Schweiß nicht in den Fasern fest und Trainingshose und Shirt sind provisorisch sauber.

Außerdem schont das die sensiblen Fasern. Erst nach der dritten Handwäsche sollte das Sportoutfit in der Waschmaschine landen. Wenn möglich, sollten Sie Funktionskleidung nicht zusammen mit Alltagskleidung waschen, denn die besteht wahrscheinlich aus anderen Materialien, meistens Baumwolle.

Mit dem separaten Waschen vermeiden Sie, dass Baumwollrückstände an der Sportkleidung hängen bleiben. Achten Sie aber darauf, dass die Waschmaschine gut befüllt ist, um nicht zu viel Wasser zu verschwenden.

Fitness-Kleidung richtig waschen
Fitness-Kleidung richtig waschen

Funktionskleidung ist sehr empfindlich. Achten Sie daher vor dem Waschgang unbedingt darauf, was auf dem Waschzettel steht. Generell gilt für die Waschtemperatur, sie niedrig zu halten. Manche Funktionskleidung verträgt sogar nur Kaltwäsche.

Ganz wichtig: Weichspüler beim Waschen der Sportkleidung unbedingt weglassen. Er kann die funktionellen Fasern verkleben, sodass die Atmungsaktivität der Bekleidung nicht mehr gegeben ist. Zudem leiern Funktionsstoffe durch den Weichmacher aus. Zum Waschen der Fitnesskleidung reicht Waschmittel aus – es gibt spezielle Formeln, die dafür sorgen, dass Membranfunktionen der Sportkleidung wie die Atmungsaktivität erhalten bleiben und unangenehme Gerüche neutralisiert werden.

Zudem gehören Trainingsklamotten nicht in den Trockner. Der Trockenvorgang schädigt nämlich die Fasern und beeinträchtigt wichtige Funktionen der Sportkleidung. An der frischen Luft trocknet Sportkleidung am besten, umweltschonender ist diese Methode außerdem. Allerdings gehört die Wäsche nicht in die pralle Sonne, da diese die dehnbaren Elasthanfasern spröde macht.

Auch an die Sauberkeit der Sporttasche denken
Auch an die Sauberkeit der Sporttasche denken

Auch die Gym-Bag wird stark strapaziert: Direkt nach dem Training werden die verschwitzten Klamotten reingeworfen – und die feuchten Handtücher und Sportsachen ergeben zusammen mit der warmen Tasche eine perfekte Brutstätte für Bakterien.

Deshalb ist es umso wichtiger, nicht nur die Kleidung, sondern auch die Sporttasche regelmäßig zu säubern. Die meisten Modelle können in der Waschmaschine gewaschen werden. Wenn Sie auf Nummer sicher gehen wollen, werfen Sie auch hier vorher einen Blick auf den Waschzettel.

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Shots Magazin / © Fotos: Unsplash, CCO Public Domain

Rubriken: Fashion