Gerade bei Geschäftsreisen und Citytrips möchte die sowieso schon knapp bemessene Zeit gut investiert sein und nicht mit unnötigen Umwegen an den Flughafen und in die Stadt verplant werden. Das deutsche Start-up Airgreets, spezialisiert auf Vermietungsservices von Airbnb-Wohnungen, zeigt uns heute, wie Reisende in vier deutschen Metropolen Zeit sparen, um vom Flughafen in die City zu kommen.


Frankfurt

Der Flughafen Frankfurt ist an die Innenstadt ideal angebunden – nur den Kardinalsfehler, zwischen 07:00 und 09:00 Uhr und ab 17:00 Uhr mit dem Auto ins Zentrum zu fahren, sollte man unter keinen Umständen begehen. Zu hoher Zeitfaktor! Taxi und Carsharing-Angebote sind deshalb in der Metropole weniger attraktiv. Hier sollte man auf die öffentlichen Verkehrsmittel zurückgreifen.

Vom Regionalbahnhof direkt am Terminal 1 fährt im 10-Minuten-Takt entweder eine S-Bahn oder ein Regionalzug in unter 15 Minuten zum Frankfurter Hauptbahnhof. Alternativ: Aussteigen an der Hauptwache und man ist mitten in der Innenstadt. Hier, vor allem Richtung Nordend, liegen auch die meisten Wohnungen von Gastgebern, die ihre vier Wände über Airgreets Gästen zur Verfügung stellen. „Reisende können hier Wohnungen jeder Größe und mit unterschiedlichster Ausstattung nutzen.

München

Der Münchner Flughafen liegt ziemlich weit außerhalb der Stadt – Fahrtzeit 45 bis 60 Minuten, ein Taxi kostet rund 70 Euro. Es gibt zwei S-Bahn-Linien, die etwa alle 10 bis 15 Minuten zwischen Innenstadt und Flughafen verkehren und ebenfalls etwa eine Dreiviertelstunde für den Weg benötigen. Wer allerdings in München clever plant, spart sich Zeit und vor allem Nerven: Abflüge ab München morgens können die Anreise zum Flughafen antizyklisch gestalten, selbiges gilt auch für Ankünfte abends.

Die Autobahnen sind vor allem morgens in Richtung München verstopft und abends aus München heraus – wer antizyklisch unterwegs ist, kann sich über relativ freie Straßen freuen. Hier empfiehlt es sich, Carsharing-Angebote zu nutzen. Die Carpools am Flughafen sind groß, das Auto kann bequem abgestellt werden und die Kosten belaufen sich auf etwa 25 bis 30 Euro pro Strecke. Die Fahrzeuge können über die jeweilige App des Anbieters vorab reserviert werden – so spart man Zeit und Nerven.

Wie man wo auf dem Weg zum Flughafen Zeit sparen kann
Wie man wo auf dem Weg zum Flughafen Zeit sparen kann

Hamburg

Der Hamburger Flughafen liegt etwa eine halbe Stunde vom Hauptbahnhof entfernt. Taxen sind üblicherweise reichlich verfügbar, dennoch empfiehlt es sich, während der Rush Hour auch in Hamburg auf öffentliche Verkehrsmittel zurückzugreifen: Die S-Bahn fährt in 25 Minuten direkt zum Flughafen. Vom Gleis gelangt man über eine Rolltreppe in die Abflugshalle. Wer außerhalb Hamburgs unterwegs ist und eher auf das Budget, als auf die Zeit achtet, der kann seit kurzem auch die neue Fernbushaltestelle am Flughafen nutzen.

Flixbus fährt mehrfach täglich für unter 10 Euro nach Kiel, Hannover, Bremen, Lübeck und zu weiteren Städten. Innerhalb Hamburgs lassen sich vor allem im Sommer E-Roller empfehlen: Diese können in der Innenstadt bequem über eine App gemietet und bezahlt werden – und schon kann es losgehen, ganz ohne Stau und mit lauem Fahrtwind um die Nase. Die E-Roller sind auch in der Hafencity verfügbar, dem Stadtteil, in dem die meisten Wohnungen über Airgreets angeboten werden.

Berlin-Tegel

Es heißt: Berlin-Tegel hasst man oder liebt man. Ohne Frage hat der kleine Flughafen, der recht zentral liegt, seine Vorteile. Denn: Durch die kurzen Wege am Flughafen spart man sich schon mal per se eine Menge Zeit. Bei der An- und Abreise muss man jedoch, je nach Tageszeit, teilweise etwas mehr Zeit mitbringen: Da es keine U-Bahn-Verbindung in die Innenstadt gibt, bleiben noch das Taxi oder der TXL-Bus.

Vor allem das Taxi-Aufgebot vor Ort ist immens und gut organisiert. Alternativ fährt in kürzesten Frequenzen der TXL-Bus zum Hauptbahnhof und Alexanderplatz mit einigen Zwischenhalten in Berlin-Mitte. So ist man auch direkt im beliebtesten Viertel, wenn es nach Airgreets-Gastgebern geht: Hier sind die meisten Wohnungen zu haben und zentraler geht es einfach nicht.

Für Wege innerhalb Berlins kommen übrigens insbesondere Bewegungsfans auf ihre Kosten: Berlin ist die Hauptstadt der Bikesharing-Räder – mehr als 16.000 Räder sind für Kurzstrecken besonders günstig verfügbar. Wer im Anzug unterwegs ist, sollte sich eine Hosenklemme einpacken. Die gibt es schon für unter 10 Euro.

Fotos: Pixabay, CC0 Public Domain

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