Laptop, Strom und Internet: Mehr brauchen viele Menschen nicht, um ihren Berufen nachzugehen. Wenn dann noch wie auf den Kanarischen Inseln sonniges Wetter, milde Temperaturen, traumhafte Inseln, eine kurze Flugzeit, wenig Zeitverschiebung und eine gute Infrastruktur hinzukommen, ist das Paradies fürs Home-Office aus der Ferne perfekt.

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Um der steigenden Nachfrage von sogenannten „Remote Worker“ auf den Kanaren gerecht zu werden, hat das Archipel ein spezielles Programm entwickelt.

Gerade im Zuge der weltweiten Corona-Pandemie ist Home-Office aus der Arbeitswelt nicht mehr wegzudenken. Einer Studie des Marktforschungsunternehmens Gartner zufolge erklärten mehr als 80 Prozent der Arbeitgeber, dass sie sich vorstellen könnten, ihre Mitarbeiter regelmäßig ins Home-Office zu schicken.

Die Hälfte gab sogar an, nach Möglichkeiten zur dauerhaften Etablierung von Home-Office im Unternehmen zu suchen. So haben viele in ihren Branchen weltweit führende Unternehmen wie Twitter, Microsoft, Coinbase, Slack und Mastercard erst kürzlich verkündet, dass ihre Mitarbeiter in Zukunft für unbegrenzte Zeit von überall auf der Welt aus ihrem Job nachgehen dürfen.

Weil generell immer weniger Menschen auf physische Präsenz am Arbeitsplatz angewiesen sind, bietet sich für eine immer größer werdende Anzahl an Arbeitgebern und -nehmern die Möglichkeit, an traumhaften Orten wie beispielsweise den Kanarischen Inseln zu leben und zu arbeiten.

Arbeiten auf den Kanarischen Inseln.
Arbeiten auf den Kanarischen Inseln.

Die Entwicklung hin zu einer begehrten Destination für ausländische Beschäftigte aller Art verdanken die Kanarischen Inseln verschiedenen Faktoren: Mit dem Flugzeug ist die Inselgruppe einfach und schnell zu erreichen, der Internetausbau ist besser als im europäischen Durchschnitt, das Wetter ist das ganze Jahr über angenehm warm, die Inselbewohner gelten als äußerst freundlich und auch die Zeitzone, in der sich die Kanaren befinden, ist der mitteleuropäischen Zone lediglich um eine Stunde hinterher.

„Die Kanarischen Inseln bieten ideale Bedingungen für Mitarbeiter, der momentan schwierigen Situation bestmöglich zu entkommen“, erläutert José Juan Lorenzo, Tourismusmanager der Kanaren.

In Zusammenarbeit mit dem kanarischen Ministerium für Tourismus, Industrie und Handel hat er ein Programm entwickelt, das ausländischen Erwerbstätigen beim Umzug auf das Archipel behilflich ist. Schon vor der Corona-Pandemie galten die Kanaren unter digitalen Nomaden als beliebtes Ziel, doch die nun stetig steigende Zahl an Anfragen verlangt nach einer neuen Strategie.

„Die Kanarischen Inseln arbeiten hart daran, den Bedürfnissen von ausländischen Erwerbstätigen bestmöglich gerecht zu werden. Es gibt viele Menschen, die ihren Wohnort wechseln und der Kälte entkommen wollen. Außerdem herrschen momentan auf den Kanarischen Inseln weit weniger strenge Corona-Bestimmungen als im Großteil Europas, daher können die Erwerbstätigen auf den Kanarischen Inseln sowohl ihrem Job von zu Hause aus nachgehen als auch sämtliche Vorzüge der Inseln genießen“, führt José Juan Lorenzo weiter aus.

Freizeitangebote gibt es viele.
Freizeitangebote gibt es viele.

„Aktuell gibt es rund 100 Co-Working Spaces auf den Kanaren. 30 davon befinden sich auf Gran Canaria, 40 auf Teneriffa und der Rest verteilt sich auf die anderen Inseln des Archipels. Rund 14.000 digitale Nomaden haben die Kanarischen Inseln innerhalb der letzten fünf Jahre besucht. Es ist offensichtlich, dass der Trend zum Remoten Arbeiten exponentiell wächst“, sagt Ana Sánchez, Kommunikationsdirektor bei Repeople, der ersten Plattform für Remote Work auf den Kanaren.

Die sogenannten „Remote Worker“ auf den Kanaren stammen aus diversen Herkunftsländern. Mit einem Anteil von 20 Prozent kommen die meisten von ihnen aus Deutschland. Großbritannien und die USA folgen mit 15 beziehungsweise zehn Prozent auf den Plätzen zwei und drei.

Auch aus den Niederlanden, Norwegen, Polen, Rumänien und Tschechien zieht es regelmäßig Menschen zur Fernarbeit auf die Kanaren. Die am häufigsten vertretenen Berufsbilder sind Programmierer, Grafikdesigner, Digitalmarketingmanager, Technologieexperten, Unternehmer, Übersetzer und Journalisten.

„Die Menschen brauchen frische Luft und Sonne mehr als jemals zuvor“, meint Ignacio Rodríguez, Gründer von Repeople. Die Kanarischen Inseln sind aufgrund ihrer herausragenden Lage ideal dafür geeignet, die eigenen Lebensbedingungen zu verbessern. Das Archipel verfügt über 146 geschützte Naturräume inklusive vier Nationalparks.

Auf über 1.500 Kilometern an Küstenlinie verteilen sich außerdem kulturelle Aktivitäten und atemberaubende Strände. Die Unesco hat die besonderen Schätze der Inselgruppe früh erkannt und mittlerweile sieben Biosphärenreservate sowie zwei Weltnaturerbe- und drei Weltkulturerbestätten ausgewiesen.

Auch das Strandleben kommt nicht zu kurz.
Auch das Strandleben kommt nicht zu kurz.

Mitglieder von Wifi Tribe, einer der bekanntesten Gruppierungen von digitalen Nomaden, entschieden sich im November für Las Palmas de Gran Canaria, um von dort aus ihrer Arbeit nachzugehen.

„Als einer der wenigen Orte in Europa gibt es hier das ganze Jahr über gutes Wetter. Diese Tatsache ist vielen Beschäftigten besonders jetzt sehr wichtig. Außerdem halten die Inseln eine Fülle an Kultur, leckerer Kulinarik und allerlei spannenden Abenteuern parat. Dazu kommt, dass die Destination außergewöhnlich sicher ist und die Corona-Pandemie wirksam bekämpft“, führt Diego Bejerano Gerke, CEO von Wifi Tribe, aus.

„Wir freuen uns sehr, hier zu sein, und denken sogar darüber nach, unseren Aufenthalt auf dem Archipel zu verlängern. Auf den Kanaren gibt es alles, was wir brauchen, nicht nur bezüglich unserer Arbeit, sondern auch hinsichtlich eines erfüllten Lebenswandels. Die Inselbewohner haben uns sehr freundlich aufgenommen, auch das ist immer wichtig“, bekräftigt Gabriel Larenas, Property Manager und Mitglied von Wifi Tribe, der bereits von mehr als zwölf Ländern weltweit aus gearbeitet hat.

Die Kanaren sind ein sicherer und günstiger Arbeits- und Wohnort. Es gibt Unterkünfte für jeden Geschmack und zahlreiche Co-Working Spaces ermöglichen es den Ausländern, ein solides Netzwerk an Kontakten aufzubauen. Wer neu auf die Inseln kommt, kann sich entweder seine eigene Unterkunft suchen – oder in einem einladenden Co-Living Space dem locker-leichten Insel-Lifestyle frönen.

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Shots Magazin / © Fotos: Hello Canary Islands

Rubriken: Travel