Wenn es um schöne Luxusobjekte geht, gehören Uhren nach wie vor zu den begehrtesten Sammlerstücken überhaupt. Es ist daher nicht wirklich verwunderlich, dass sich Uhren als Wertanlage anbieten.

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Wer in die richtigen Uhren investiert, kann damit langfristig ein gutes Geschäft machen und sich zudem für Krisenzeiten absichern. Womöglich spielen Sie selber mit dem Gedanken, einige Uhren als Wertanlage zu nutzen.

Allerdings sollten Sie hierfür erst einmal wissen, was für Kriterien bei der Auswahl von Modellen eigentlich wichtig sind. Werfen wir also einen Blick darauf.

Manufaktur / Marke

Die Marke beziehungsweise Manufaktur der Uhr ist eines der wichtigsten Auswahlkriterien, denn im Grunde bieten sich nur Uhren von bekannten Manufakturen als Geldanlage an. Ein gutes Beispiel dafür wäre die Rolex Daytona, die in den 1970er Jahren für mehrere hundert Euro zu haben war – und nun selbst gebraucht nicht mehr für unter zehntausend Euro zu haben ist.

Doch es muss keineswegs immer Rolex sein. Wenn Sie beispielsweise reduzierte Hublot-Uhren oder Uhren einer anderen bekannten Manufaktur wie Breitling oder Omega kaufen, kann sich das im Laufe der Jahre durchaus rentieren. Wichtig ist nur, dass es sich nicht um ein No-Name-Modell handelt, da ein solches als Anlage nur selten Sinn macht.

Zustand

Womöglich haben Sie nicht vor, neue Luxusuhren als Anlage zu kaufen. Das ist nachvollziehbar, da sich oft gebrauchte Modelle zu einem wesentlich günstigeren Preis finden lassen – und diese zu einem späteren Zeitpunkt immer noch gewinnbringend an den Mann gebracht werden können.

Uhren als Wertanlage
Uhren als Wertanlage

Bei gebrauchten Modellen sollten Sie jedoch immer einen Blick auf die Gebrauchsspuren werfen, da das ausschlaggebend für den Wert ist. Prinzipiell bietet es sich hierfür sogar an, einen Experten zu beauftragen, um den Zustand der Uhr besser einschätzen zu können.

Herstellerzertifikat

Das Herstellerzertifikat ist das Mindeste was Sie haben sollten, wenn Sie in eine Uhr investieren. Selbst bei gebrauchten Modellen gibt es genügend Händler, die alle wichtigen Papiere und oft sogar noch die Originalbox anbieten.

Diesen Aspekt sollten Sie in keinem Fall vernachlässigen und dafür gibt es zwei gute Gründe. Zum einen ist Produktpiraterie ein großes Problem, was es erschweren kann, gebrauchte Modelle ohne Papiere zu verkaufen.

Zum anderen hat selbst eine originale Uhr in gutem Zustand nur einen Bruchteil an Wert, wenn die Papiere – allen voran das Herstellerzertifikat – fehlen. Sollten Sie also beispielsweise bei einem Event eine Luxusuhr erwerben, tun Sie das am besten nur, wenn Originalbox und Papiere vorliegen.

Material

Generell ist es eine gute Idee, wenn Sie in Uhren investieren, die einen hohen Materialwert haben. Ihnen sollte jedoch bewusst sein, dass das eine Uhr noch nicht zum Sammlerstück macht. Es darf sich hierbei also nicht um das alleinige Auswahlkriterium handeln.

Limitierung

Eine limitierte Luxusuhr ist nicht automatisch eine gute Wertanlage, aber die Chancen dafür stehen gar nicht so schlecht. Eine begrenzte Stückanzahl kann schließlich die Exklusivität eines Modells unterstreichen.

Zudem weisen limitierte Uhren in der Regel besondere Features auf, was sie für Sammler interessant machen kann. Beides sind Faktoren, die im besten Fall zu einer guten Wertsteigerung beitragen.

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Shots Magazin / © Fotos: Andrea Natali (1), Alvin Mahmudov (1), Unsplash