Mit der Pandemie hat sich das gewohnte Bild vollkommen auf den Kopf gestellt. Natürlich könnte man nun annehmen, dass gerade während der Coronakrise und der damit verbundenen Ausgangssperre der perfekte Zeitpunkt zum Sparen gekommen sei.

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Letztlich hatte man ja gar nicht die Gelegenheit, überhaupt noch Geld auszugeben. Shoppen nicht möglich, Essen gehen auch nicht und Benzin für den Arbeitsweg verfahren entfiel ja ebenfalls.

Doch hierbei wird dann häufig vergessen, dass es auch eine ganz andere Seite gibt, und die sieht überaus düster aus. Plötzlich sieht man sich mit gekürzten Löhnen konfrontiert, Freiberufler haben fast gänzlich ihre Existenzgrundlage verloren und aufgrund der drastischen Kinderbetreuungs-Beschränkungen war es Eltern nicht mehr möglich, zur Arbeit zu gehen.

Mit der Coronakrise wurde überaus deutlich und drastisch aufgezeigt, wie wichtig das Geldmanagement ist und wie unverzichtbar es ist, sich für Krisen oder auch für das Alter abzusichern.

In so einer Situation einen eToro Sparplan einrichten wäre eine gute Möglichkeit, um sich vor solchen Eventualitäten zu schützen und das Geld arbeiten zu lassen.

Möglichkeiten, die Kontrolle über die Finanzen in der Pandemie zu behalten

Hier gibt es eine ganze Reihe von Möglichkeiten. Am wichtigsten ist es aber, zunächst einmal einen Überblick über die tatsächliche finanzielle Ausgangssituation zu bekommen.

Schnell stellt man dann fest, wie viel Geld einem zur Verfügung steht – oder ob überhaupt etwas übrig geblieben ist. Aber unabhängig davon, ob es sich um ein erfreuliches oder weniger erfreuliches Ergebnis handelt, an dieser Stelle erlangt man die Kontrolle wieder zurück.

Danach sollte man sein Ziel definieren. Das heißt, handelt es sich um kurz- oder langfristige Ziele. Wie diese Ziele dann erreicht werden können, steht im Zusammenhang mit einem realistischen Budget, das man aufstellt.

Die 50/20/30-Budgetregel ist hier ein guter Anhaltspunkt. Das bedeutet: 50 Prozent für Fixkosten, 30 Prozent für Freizeit und 20 Prozent für Sparen. Wichtig ist dann ein festgelegter Kontrolltermin, an dem man die eigenen Ausgaben überwacht. So wird sichergestellt, dass man nicht zu viel ausgibt.

Kleinvieh macht auch Mist

Auch wenn die Situation sich gerade eher düster darstellt, so sollte man niemals unterschätzen, dass auch das Zurücklegen kleinster Beträge im Laufe der Zeit zu Ersparnissen führt. Auch kleine Gewinne zählen.

Durch einfaches Aufrunden der Ersparnisse vergrößert sich schnell ein kleiner Notfallfond. Eine ganze Reihe von Spar- und Budgeting-Apps kann dabei sehr hilfreich sein. Es ist in jedem Fall ein Anfang und er hat sehr positive Auswirkungen auf die finanziellen Gewohnheiten.

Investitionen als Notfallfonds

Sich vor Katastrophen voll umfänglich abzusichern, ist sicher nicht möglich, aber wenn man dafür sorgt, dass man Ersparnisse erreicht, die ungefähr das drei- bis sechsfache der monatlichen Lebenshaltungskosten entsprechen, dann hat man einen Notfallfonds, der es möglich macht, die wichtigen Bedürfnisse zu decken, wenn es zu unvorhersehbaren Ereignissen kommt.

Wichtig ist hier aber, dass zunächst alle Schulden zurückgezahlt sind, bevor man über langfristige Investitionen nachdenkt.

Schulden abbauen

Zwar sind Kreditkarten überaus hilfreich, wenn es darum geht, schnell eine größere Anschaffung zu tätigen. Insbesondere ist die Kreditkarte dann sehr verführerisch, wenn man nur das Minimum der Rechnungen zurückbezahlen muss.

Die Kontrolle über die Finanzen in der Pandemie behalten
Die Kontrolle über die Finanzen in der Pandemie behalten

Doch hier lauert die Gefahr, dass sich die Schulden zu einem gigantischen Berg anhäufen. Hier muss man einfach bedenken, dass man die monatlichen Raten, die man nun in die Tilgung der Kreditkarte investiert, ebenso gut in eine Sparanlage hätte investieren können.

Hier bekommt man dann sogar noch Zinsen, während man für die Abzahlung der Kreditkarte auch noch Zinsen in erheblicher Höhe zu zahlen hat. Wenn die finanzielle Situation so fatal aussieht, sollte man sich auf jeden Fall Hilfe bei einer Schuldnerberatung holen.

Sind wirklich alle Abos nötig?

Gerade im Lockdown sind mehr Abos abgeschlossen worden denn je. Das hatte auch oftmals wirklich seine Berechtigung, um überhaupt in irgendeiner Weise am gesellschaftlichen Leben teilnehmen zu können – oder um wenigstens noch einen gewissen Unterhaltungswert genießen zu dürfen.

Doch sind nun wirklich noch alle Abos sinnvoll? Schließlich werfen sie monatliche Kosten auf. Daher sollte man die eigenen Abos gründlich überprüfen und ggf. einfach kündigen.

Eine Liste aller monatlich anfallenden Kosten kann hier sehr hilfreich sein, so erkennt man auch schnell, welche Abos sich möglicherweise automatisch verlängern. Auch hier kann eine App sehr hilfreich sein. „Emma“ spürt Abos auf und kann sie sogar kündigen.

Energie- und Mobilfunkanbieter prüfen und wenn nötig wechseln

Um wieder über mehr Geld monatlich zu verfügen, ist es nicht immer zwangsläufig nötig, mehr Geld zu verdienen. Es geht auch anders. Man kann das monatliche Budget nämlich auch dadurch erhöhen, indem man künftig für die gleichen Leistungen weniger bezahlt.

Das geht sehr gut, indem man sowohl im Bereich der Telefonie als auch des Stroms und des Gases zu einem günstigeren Anbieter wechselt. Hierzu stehen den Interessenten Preisvergleichsseiten im Internet zur Verfügung. Die Ersparnisse, die man durch einen solchen Anbieterwechsel erreichen kann, sind nicht selten wirklich erheblich.

Manchmal ist es bereits ausreichend, den aktuellen Anbieter zu kontaktieren und ihn darauf aufmerksam zu machen, dass man aus Kostengründen einen Anbieterwechsel anstrebt. Schnell kann es dann zu deutlich besseren Angeboten von Seiten des eigenen Anbieters kommen, die einen Wechsel dann überflüssig machen.

Ein ETF Sparplan sichert die finanzielle Situation ab

Sobald es die finanzielle Situation erlaubt und ausreichend Geld für den Vermögensaufbau zur Verfügung steht, bietet ein ETF Sparplan die optimale Möglichkeit, um die Kontrolle über die Finanzen schnell wieder zurückzuerlangen.

Der Vorteil der ETFs liegt nicht nur darin, dass es möglich ist, diese bereits mit Beträgen ab 25 Euro abzuschließen, sie also wirklich eine sehr günstige Alternative bieten, sondern darüber hinaus sind sie auch noch transparent.

Vor allem aber sorgt man hier dafür, dass das Kapital vom ersten Tag an breit über den Markt gestreut investiert wird. Gerade für Einsteiger bieten ETF Sparpläne einen hervorragenden Einstieg in den Vermögensaufbau.

Darüber besteht ein weiterer erheblicher Vorteil der ETFs darin, dass es sich um eine einfache und sehr bequeme Art des Investments handelt. Ein ETF-Sparplan ist deswegen so einfach und bequem, weil hier regelmäßig ein festgelegter Betrag vom Konto abgezogen und in den gewünschten ETF investiert wird.

Damit hat man keinen Handlungsbedarf mehr und der ETF-Sparplan arbeitet vollkommen automatisch für den Investor.

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Shots Magazin / © Fotos: Northfolk (1), Kelly Sikkema (1), Unsplash

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