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Gerade in den Herbst- und Wintermonaten benötigt die Haut ganz besonders viel Aufmerksamkeit. Kein Wunder, denn die trockene Heizungsluft und die eisigen Temperaturen können ihr ganz schön zusetzen.

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Damit die saisonalen Wehwehchen wie trockene Haut, rissige Lippen und Rötungen gar nicht erst auftreten, benötigt die Haut vor allem eines: Schutz. Konkret heißt das, eine Beautyroutine, die auf die kalte Jahreszeit abgestimmt ist und vor allem viel Feuchtigkeit spendet.

Also was tun, wenn es, um „Game of Thrones“ zu zitieren, mal wieder heißt: „Winter is coming?“ Tatsächlich ein beliebtes Ritual bei sinkenden Temperaturen: Ein heißes Vollbad.

In die Badewanne

Jedoch ist genau hier Vorsicht geboten. Denn heißes Wasser kann die in der kalten Jahreszeit eh schon trockene Haut noch mehr austrocknen. Um genau das zu verhindern, greift Trick 17: Bevor man in die Wanne steigt, ein Reinigungsöl auf die Haut auftragen und währenddessen einwirken lassen.

Kurz abwaschen, bevor man aus den Fluten steigt, und anschließend eine reichhaltige Körperlotion sofort auf die noch feuchte Haut auftragen. Das hilft, Feuchtigkeit zu speichern und die Haut geschmeidig zu machen.

Ansonsten sollte man eher nur mit lauwarmem Wasser baden oder duschen. Ein feuchtigkeitsspendender Badezusatz mit Mandelmilch verwöhnt die Haut zusätzlich. Häufig fehlt der Haut im Winter auch der Glow. Um den fahlen Body wieder zum Strahlen zu bringen, hilft ein Peeling.

Es entfernt abgestorbene Hautschüppchen und macht spröde Partien wieder glatt. Zudem wird die Mikrozirkulation angekurbelt und die Haut kann Wirkstoffe von Creme & Co besser aufnehmen. Aber warum genau wird im Winter eigentlich eine Pflege next level – oder besser gesagt der nächsthöheren „Stufe“ – verlangt?

Ab einer Außentemperatur von sechs Grad ziehen sich die Blutgefäße zusammen und die Durchblutung wird verringert. Dadurch produzieren die Talgdrüsen weniger Talg, der für eine schützende Fettschicht der Haut sorgt.

Somit benötigt die Epidermis eine Pflege mit höherem Lipidanteil. Und genau das bieten Körperöle. Sie enthalten viele Nährstoffe und wichtige Fettsäuren, die die Haut mit Fetten und Feuchtigkeit versorgen. Die Haut wird mit einem feinen Schutzfilm überzogen und so vor Austrocknung geschützt.

Bodylotion ist ein Muss

Cremen, cremen und cremen: Eine Devise, die vor allem im Winter besonders wichtig ist. Für alle, die unter einer extrem trockenen Haut mit Schüppchenbildung (zum Beispiel an den Schienbeinen) leiden, ist eine Körperlotion mit Urea der ideale Helfer.

Foto: Die richtige Hautpflege.

Wenn’s statt schuppig faltig wird, ist eine reichhaltige Bodybutter mit Shea eine Alternative. Vorsicht ist übrigens bei Cremes auf Wasserbasis geboten. Bei eisigen Temperaturen können diese auf der Hautoberfläche gefrieren. Also bitte vorher checken und gegebenenfalls auf ölhaltige Produkte umsteigen.

In puncto Gesicht ist Layering angesagt. So wie der Lieblings-Wintermantel über den kuscheligen Kaschmirpullover gezogen wird und dieser über ein Thermo-Unterhemd, so sollte auch die Haut mehrere Pflegeprodukte genießen dürfen.

Die ideale Kombi: Auf die gereinigte Haut ein feuchtigkeitsspendendes Hyaluronsäure-Serum auftragen. Dann ein Gesichtsöl verteilen und die Pflege zum Schluss mit einer nährenden Creme versiegeln. Für ein intensives Face-Treatment sorgt eine Gesichtsmaske mit Honig.

Das flüssige Gold ist ein natürliches Feuchthaltemittel, das heißt es versiegelt die Feuchtigkeit und schenkt der Haut einen tollen Glow. Die Maske sollte etwa dreimal in der Woche für etwa 10 bis 15 Minuten einwirken – der Hals sollte dabei auch nicht zu kurz kommen.

Gut zu wissen

Schon gewusst? Mit steigendem Alter lässt auch die Produktion von Ceramiden, vereinfacht gesagt Lipiden (Fetten), nach. Diese sind wichtig für die natürliche Erneuerung der Hautschutzbarriere und sie speichern Feuchtigkeit.

Besonders wenn es kalt wird, sollte dieser Wirkstoff in die Hautpflegeroutine integriert werden. In Form eines Toners kann er nach der Reinigung oder auch tagsüber als Erfrischung für zwischendurch einfach auf die Haut gesprüht werden.

Und auch die Lippen benötigen ein Extra an Pflege. Am besten funktioniert ein okklusiver Balm als Barriere gegen die Elemente. So wird die Feuchtigkeit eingeschlossen, anstatt sie zu spenden.

Was man noch machen kann: Sonnenschutz (mindestens LSF 30) tragen, auch im Winter. Wer auf eine getönte Variante setzt, spart sich einen Schritt und kann Make-up und Schutz so ganz einfach verbinden.

Und good to know: Sonnenexposition kann zu einer gestörten Pigmentierung, Falten sowie Kollagenverlust und Hautkrebs führen – auch im Herbst und Winter.

Shots Magazin / © Fotos: Syda_Productions, de.depositphotos.com / Quelle: beautypress

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Rubriken: Beauty Ladies