Sehr viele Menschen empfinden ihren Alltag derzeit als zunehmend anstrengend und das gesellschaftliche Miteinander als gereizter und unsicherer.
Gleichzeitig wächst das Bedürfnis nach kleinen, verlässlichen Momenten der Entlastung. Die aktuelle IKW-Studie „Make-up your Mind – Wie Kosmetik inneren Halt gibt“ untersucht, wie genau solche Auszeiten aussehen können.
Und welche Rolle die Pflegeroutinen dabei spielen, um wieder mehr innere Ruhe und Stabilität zu finden.
Mentale Gesundheit ist kein Geheimnis mehr
Die Relevanz des Themas mentale Gesundheit ist laut Studie hoch. Rund 60 Prozent der Befragten erleben das soziale Miteinander als gereizter und weniger freundlich als früher.
Mehr als die Hälfte, nämlich 51 Prozent, gibt an, sich zunehmend um die eigene mentale Gesundheit zu sorgen. Besonders betroffen ist die Altersgruppe der 36- bis 45-Jährigen, von denen sogar 60 Prozent diese Sorge teilen.
Positiv zu vermerken ist allerdings, dass das Thema nicht länger ein Tabu darstellt. Mehr als 80 Prozent der Befragten geben an, offen über ihre mentale Verfassung sprechen zu können. Die gesellschaftliche Aufmerksamkeit für psychisches Wohlbefinden nimmt also messbar zu.
Alltagsnahe Auszeiten wirken besonders gut
Was Menschen in stressigen Lebensphasen tatsächlich hilft, ist den Studienergebnissen nach oft erstaunlich unspektakulär. Besonders wirksam sind demnach wenig aufwendige und nicht inszenierte Pausen vom Alltag.
Dazu zählen Bewegung in der Natur, etwa Spaziergänge oder Fahrradtouren, ebenso wie Momente des Rückzugs zu Hause oder gemeinsame Zeit mit Familie und Freunden.
Auch klassische Pflegeroutinen wie Duschen oder Eincremen spielen eine wichtige Rolle. In diesen Momenten kann man sich ganz auf sich selbst konzentrieren. Im Mittelpunkt steht dabei nicht aufwendige Selbstoptimierung, sondern einfache Routinen, die sich ohne großen Zeit- oder Kostenaufwand in den Alltag integrieren lassen.

Körper und Psyche stehen in enger Verbindung
Wie eng körperliches und seelisches Wohlbefinden zusammenhängen, zeigt sich auch an den Folgen von Stress und Überforderung. 45 Prozent der Befragten geben an, Stress unmittelbar körperlich zu spüren, etwa in Form von Verspannungen oder Schlafproblemen.
Gleichzeitig sind 92 Prozent davon überzeugt, dass sich mentales Wohlbefinden positiv über den Körper beeinflussen lässt. Über 86 Prozent spüren konkret, dass Kosmetik- und Pflegerituale ihre mentale Verfassung stabilisieren können.
Gerade weil viele Menschen aktuell unter Anspannung stehen, können solche kleinen Rituale eine wichtige Funktion im Alltag übernehmen: Sie strukturieren den Tag und schaffen kurze, aber wirksame Erholungsmomente.
Auch Jugendliche setzen auf Pflegeroutinen
Diese Erkenntnisse decken sich mit den Ergebnissen der älteren IKW-Jugendstudie „Jugend ungeschminkt“ aus dem Jahr 2024. Demnach nutzen 50 Prozent der Jugendlichen ihre Pflegeroutinen sehr bewusst, um den eigenen Alltag zu strukturieren.
49 Prozent geben sogar an, die entsprechenden Produkte gezielt einzusetzen, um anderen zu signalisieren, dass sie ihr Leben im Griff haben. Im Vordergrund steht dabei zunächst das äußere Erscheinungsbild, etwa schöne Haut oder gepflegte Haare.
Kosmetikroutinen bieten jedoch mehr als reine Optik: Sie vermitteln ein Gefühl von Sicherheit und Kontrolle, gerade in Lebensphasen, in denen andere Bereiche des Alltags als schwer beeinflussbar wahrgenommen werden.
Sierks Media / Shots Magazin / © Fotos: vk_studio, de.depositphotos.com / Quelle: Industrieverband Körperpflege- und Waschmittel e. V.
Auf einen Klick: ▶ Luxus | ▶ Mode | ▶ Auto | ▶ Schönheit | ▶ Reise | ▶ Stil | ▶ Trend
Seit Jahren vertrauen uns unzählige Menschen und nutzen unsere Online-Magazine.
Shots Magazin (Sierks Media) hat keine millionenschweren Eigentümer - und dennoch bieten wir alle Inhalte kostenlos an.
Wenn Ihnen unsere Arbeit gefällt, freuen wir uns über Ihre Unterstützung - egal ob klein oder groß.
▶ Redaktion vom Shots Magazin unterstützen und einen Drink ausgeben...









