Die eisigen Temperaturen im anhaltenden Winter hinterlassen deutliche Spuren im Gesicht – denn besonders ab 8 Grad Celsius und weniger gerät die Haut unter Stress.


Während draußen die Kälte zuschlägt, trocknet dann drinnen die Heizungsluft zusätzlich aus. Das Ergebnis: Die Haut spannt, juckt und zeigt jetzt vermehrt Rötungen.

Wenn Kälte der Haut zusetzt

Sobald das Thermometer unter 8 Grad fällt, drosseln die Talgdrüsen ihre Produktion merklich. Der schützende Fettfilm auf der Haut wird dünner, Feuchtigkeit entweicht schneller nach außen.

Gleichzeitig ziehen sich die Blutgefäße zusammen – eine natürliche Reaktion des Körpers, die zwar kurzzeitig die Durchblutung anregt, langfristig aber zu Schuppenbildung und stärker sichtbaren Linien führt.

Bestimmte Gesichtspartien leiden besonders: Wangen und Nase sind der Witterung direkt ausgesetzt, während Lippen und die zarte Augenpartie mangels ausreichender Talgdrüsen schnell Risse oder Schwellungen entwickeln.

Richtige Pflege bringt Unterschied

◉ Reinigung überdenken

Aggressive Waschgele verschlimmern das Problem. Besser sind milde Reinigungsprodukte mit Aloe Vera oder Hyaluronsäure. Wichtig dabei: lauwarmes statt heißes Wasser verwenden, um die ohnehin geschwächte Hautbarriere zu schonen.

Winterkälte & Gesichtshaut - was jetzt wirklich hilft
Winterkälte & Gesichtshaut – was jetzt wirklich hilft

◉ Schicht für Schicht aufbauen

Ein durchdachtes System aus mehreren Produkten schützt effektiver als eine einzelne Creme. Zuerst kommt ein Serum mit Hyaluronsäure auf die Haut, darüber eine reichhaltige Formulierung mit Ceramiden, Sheabutter oder Squalan. Vor dem Schlafengehen darf die Cremeschicht ruhig dicker ausfallen.

◉ Empfindliche Stellen versorgen

Für die Lippen eignen sich reichhaltige Balsame mit Dexpanthenol oder Bienenwachs. Die Augenpartie profitiert von kühlenden Pads mit Kamille, die Schwellungen reduzieren und gleichzeitig Feuchtigkeit spenden.

Was sonst noch zählt

Ausgiebige heiße Duschen belasten die Haut zusätzlich – zehn Minuten lauwarm reichen völlig. Mechanische Peelings kratzen an der geschwächten Barriere, Enzympeelings arbeiten schonender.

Ein Luftbefeuchter im Raum gleicht die trockene Heizungsluft aus, und vor dem Gang nach draußen sorgt eine extra Schutzschicht für einen wirksamen Kälteschild.

Bei akuter Trockenheit schaffen zudem noch spezielle Masken oder konzentrierte Seren schnelle Abhilfe und bringen den Glow zurück. Eines ist sicher: Bald ist wieder Frühjahr…

Sierks Media / © Fotos: AnimGraph Lab, Unsplash 

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