Aktien gelten angesichts des extrem niedrigen Zinsniveaus heute als das zu bevorzugende Investment hinsichtlich des Aufbaus einer Altersvorsorge und der Vermögensbildung. Wer Aktien kauft, kann jedoch auch viel falsch machen.

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Wichtig ist auch, sich etwas mit dem Börsengeschehen und den Märkten auszukennen. Blauäugig Aktien kaufen, ohne nähere Informationen einzuholen, wäre sicher der falsche Weg mit dem Aktieninvestment zu starten.

Bei Reviewsbird.de werden verschiedene Online Broker vorgestellt, bei denen Aktien oder Anteile an Aktienfonds beziehungsweise ETFs günstig erworben werden können. Und hier stellen wir Fehler vor, die beim Aktienkauf unbedingt vermieden werden sollten.

Alles auf eine Karte setzen

Wer sein ganzes Geld in eine einzige oder nur einige wenige Aktien investiert, geht ein hohes Risiko ein. Das Problem ist, dass niemand genau vorhersagen kann, in welche Richtung sich ein Aktienkurs bewegt.

Setzt ein Negativtrend ein und die Marktkapitalisierung des Unternehmens sinkt beträchtlich, ist bei einem Investment in nur eine Aktie zumeist gleich ein großer Teil des investierten Geldes weg. Daher sollte ein Portfolio mit verschiedenen Aktien gebildet werden, etwa mit Aktien aus Branchen, die keine zu hohe positive Korrelation zueinander haben.

Auch Aktien aus unterschiedlichen Ländern können helfen, das Portfolio zu diversifizieren.

Zu kurzfristig denken

Niemand darf erwarten, dass er mit einem Investment von 10.000 € in wenigen Monaten 100.000 € oder mehr mit Aktien verdienen kann. Wer mit Aktien Vermögen bilden möchte, sollte langfristig denken und auch nicht jedem Hype hinterherrennen.

Wichtig ist auch nicht panisch zu werden, wenn sich die Kurse zwischenzeitlich nicht in die richtige Richtung bewegen. Selbst nach Krisen wie der Finanzkrise ab 2008 oder dem Ausbruch der Corona-Epidemie haben sich die meisten Aktien relativ schnell wieder erholen können.

Diese Fehler sollten beim Aktienkauf vermieden werden
Diese Fehler sollten beim Aktienkauf vermieden werden

Es spricht dagegen aber auch nichts, zwischendurch mal Gewinne mitzunehmen oder Aktien mit Verlust zu verkaufen, wenn absehbar ist, dass das betreffende Unternehmen überbewertet ist oder keine großen Wachstumschancen mehr hat.

Prozyklisch kaufen

Es muss festgestellt werden, dass viele Anleger erst dann bestimmte Aktien kaufen, wenn diese schon einen monate- oder jahrelangen Aufwärtstrend hinter sich haben und bereits völlig überkauft sind und die Aktie damit deutlich überbewertet ist.

In solchen Fällen ist von ganz wenigen Ausnahmen fast voraussehbar, dass es irgendwann kurzfristig Kurskorrekturen geben wird. Das Ergebnis ist dann meist, dass eine Aktie völlig überteuert eingekauft wurde und die Verluste umso größer sind, wenn die Trendumkehr einsetzt.

Keine Aktien kaufen

Falsch wäre es auch, gar keine Aktien zu kaufen. Herkömmliche verzinsliche Bankanlagen taugen heute wegen des niedrigen Zinsniveaus nicht mehr zum Vermögensaufbau. Die Zinsen decken nicht einmal die Inflationsrate ab. Immobilien als ehemals sichere Bank sind vielerorts überteuert und lassen kaum noch Wertzuwachs zu.

Aktien und Aktienfonds beziehungsweise ETFs haben sich dagegen langfristig beim Vermögensaufbau bewährt und liefern über einen langfristigen Zeitraum gesehen eine deutlich höhere Rendite.

Aktien auf Kredit kaufen

Aktien sollten niemals auf Kredit gekauft werden. Der Grund ist ganz einfach. Kein Mensch weiß ganz sicher wie sich einzelne Aktien tatsächlich entwickeln werden. Der Kurs kann während der Darlehenslaufzeit fallen.

Der Kredit muss dennoch pünktlich zurückgezahlt werden. Im schlechtesten Fall muss ein großer Teil des Ersparten oder des Einkommens für die Rückzahlung aufgewandt werden. Ebenso wenig sollten Aktien beliehen werden, um sich Konsumwünsche zu erfüllen…

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Shots Magazin / © Fotos: Annie Spratt (1), Cedrik Wesche (1), Unsplash

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