Teilzeit-Fasten, auch als intermittierendes Fasten bekannt, wird immer populärer. Im Unterschied zum althergebrachten Fasten, das sich meist an einem Stück über einige Tage hinzieht, wird es dauerhaft in den Alltag einbezogen.

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Manche Menschen praktizieren diese Fastenart bereits, ohne sich darüber bewusst zu sein: Sie beginnen beispielsweise mit dem Brunchen ohne vorheriges Frühstück – und essen danach nur noch etwas am Nachmittag oder frühen Abend.

Wie funktioniert das Teilzeit-Fasten?

Vorangestellt sei, dass es beim intermittierenden Fasten nicht ausschließlich um einen Gewichtsverlust geht und auch nicht um eine Essensreduzierung. Vielmehr soll dem Organismus eine Pause gegönnt werden, darüber hinaus regt es den Stoffwechsel an. Beim Intervallfasten wird über einen zuvor bestimmten Zeitraum gar nichts gegessen, in den übrig gebliebenen Stunden können mehrere Mahlzeiten eingenommen werden.

Am häufigsten verbreitet ist der Zyklus 16:8, das heißt, innerhalb 24 Stunden wird 16 Stunden gar nichts gegessen. Bei der Variante 5:2 stehen zwei Fastentage fünf „normalen“ Tagen gegenüber.

Fünf Vorteile des Intermittent Fasting

  • Allgemeine Auswirkungen auf die Gesundheit

Aufgrund der eingelegten Essenspausen werden die körpereigenen Heilkräfte aktiviert. Weiterhin findet eine Freisetzung von Energien statt. Teilzeit-Fasten lässt sich über einen langen Zeitraum praktizieren. Im Gegensatz zu einer Diät gibt es keinerlei Einschränkung für die Dauer der Einhaltung dieser Ernährungsweise.

  • Fettverbrennung

Erhält der Körper über einen längeren Zeitraum keine Nahrung, verbrennt er die eigenen Fettreserven. Er bedient sich daraufhin zuerst am Bauchfett, dort befindet sich auch die Problemzone vieler Menschen.

Dem Organismus soll eine Pause gegönnt werden, das regt den Stoffwechsel an
Dem Organismus soll eine Pause gegönnt werden, das regt den Stoffwechsel an
  • Abfallverwertung (Autophagie)

In den Intervallzeiten des Fastens findet die Selbstverdauung und Wiederverwertung von Abfallstoffen in unseren Zellen statt. Diese Verdauungsprozesse werden durch die häufige Neuaufnahme von Nahrung jeweils gestört. Bei den Menschen, die beispielsweise zwölf Stunden nichts zu sich nehmen, verläuft die Abfallverwertung reibungslos.

Gleichzeitig sorgt sie für eine Verjüngungskur der Zellen, denn der Körper bildet sogenannte Sirtuine nur, wenn der Magen leer ist. Diese schützen sowohl das Erbgut als auch die Lebensdauer der Zellen.

  • Verbesserung der Verdauung

Es ist erwiesen, dass sich Intervall-Fasten positiv auf die Gesundheit des Darms auswirkt. In den Essenspausen erhalten die „guten“ Darmbakterien die Möglichkeit, sich zu vermehren. Die „bösen“ Darmbakterien hingegen werden von den guten zurückgedrängt.  Dies begünstigt den Aufbau einer gesunden Darmflora und verringert Verdauungsprobleme.

  • Besserer Schlaf

Wer sein Intervall-Fasten so legt, dass er eine zeitlang vor dem Schlafengehen nichts isst, kann mit einem deutlich besseren Schlaf rechnen. Die nächtlichen Verdauungsprozesse des Körpers werden dadurch vermindert. Nur so sind Tiefschlafphasen möglich.

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Shots Magazin / © Fotos: Unsplash. CCO Public Domain

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