Mach’s gut Winter, hallo Frühling! Mit den ersten wärmenden Sonnenstrahlen haben kurze Röcke, figurbetonte Kleider und Shorts bald wieder Hauptsaison.

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Wer in der warmen Jahreszeit eine gute Figur machen möchte, sollte sich neben Sport und einer gesunden Ernährung besonders auf die Pflege der Haut konzentrieren – reichhaltiges Essen und leckere Desserts haben ihre Spuren hinterlassen.

Wie man die Haut und die Körpersilhouette schnell wieder in Bestform bringt, wird jetzt verraten.

Rundumerneuerung für die Haut
Um die Haut wieder zum Strahlen zu bringen, sollten zunächst alle abgestorbenen und trockenen Hautzellen entfernt werden. Ein Peeling ist die Basis für die anschließende Pflege, regt die Durchblutung an und erfrischt die müde Haut. Je nach Körperzone sollten unterschiedliche Texturen zum Einsatz kommen, denn gerade im Gesicht ist die Haut besonders zart und kann durch grobe Peeling-Partikel geschädigt werden.

Deshalb werden für spezielle Gesichtspeelings häufig abgerundete und feinere Partikel verwendet, um die überschüssigen Hautschüppchen und Talg zu entfernen sowie die Haut porentief zu reinigen. Es ist jedoch wichtig, das Produkt passend zum eigenen Hauttyp auszuwählen.

„Ein mechanisches Peeling kann optimal bei einer normalen Haut oder bei einer Mischhaut angewendet werden. Bei starken Unreinheiten und Entzündungen besteht die Gefahr einer Schmierinfektion, die durch mechanische Peelings begünstigt werden kann. Ein mechanisches Peeling kann gerade empfindliche und trockene Hautbilder zu stark reizen“, erklärt Anna Tersteeg, Kosmetikwissenschaftlerin bei P&N Cosmetics, Dermasence.

Model mit perfekter Haut - Backstage gesehen bei Y/Project (ddp images)
Model mit perfekter Haut – Backstage gesehen bei Y/Project (ddp images)

Ein Enzympeeling kann laut der Expertin hingegen bei jedem Hauttyp angewendet werden und eignet sich vor allem bei empfindlicher und trockener Haut. Auch chemische Peelings gibt es mit einem hauttypeigenen pH-Wert und einer Kombination von Wirkstoffen für jeden Hauttyp.

Auch der Rest des Körpers wird mit einem Peeling von überschüssigen Hautzellen befreit. Trockene und raue Stellen an den Händen, den Ellbogen oder den Fersen verschwinden und fühlen sich wieder schön weich an. Zum Einsatz kommen deutlich gröbere Peeling-Partikel wie Meersalz oder gemahlene Nussschalen.

Bei falscher Anwendung können diese Produkte die Haut allerdings auch reizen. Während normale und unreine Haut ein- bis zweimal die Woche mit einem Peeling verwöhnt werden darf, sollte trockene und sensible Haut seltener damit gereinigt werden.

Schluss mit Cellulite
Im Frühling wollen wir alle gerne wieder etwas mehr Haut zeigen, wenn da nicht die unschönen Dellen an den Oberschenkeln wären, die wir im Winter noch gut in einer langen Jeans verstecken konnten. Fast jede Frau bekommt irgendwann im Laufe ihres Lebens die Cellulite.

„Das bei der Cellulite beobachtete Matratzenphänomen hat seine Ursache in der geschlechts- und altersbedingten Hautstruktur und ist keine Erkrankung, sondern ein physiologischer Hautzustand. Dieser Entwicklung vorzubeugen, ist kaum möglich“, erklärt Dr. Simone Presto, Ärztin und Medical Advisor bei Eucerin.

Sport und Ernährung sind bei der Bekämpfung von unschöner Orangenhaut zwar effektiv, doch auch die richtige Hautpflege spielt eine wichtige Rolle und kann die Hautstruktur optimieren. Besonders wirkungsvoll sind Wechselduschen und Massagen. Abwechselnd  heißes und kaltes Wasser als Wechseldusche fördert die Durchblutung ebenso wie der Einsatz von Massagehandschuhen, Rollern oder elektrischen Massagegeräten.

Model mit perfekter Haut - Backstage gesehen bei Paul Poiret (ddp images)
Model mit perfekter Haut – Backstage gesehen bei Paul Poiret (ddp images)

Auch Lymphdrainagen und Saug-Druck-Massagen können sich positiv auf die Reduktion von Cellulite auswirken und lassen sich am besten von einer Kosmetikerin oder von einem Physiotherapeuten durchführen. Auch Cremes können dabei helfen, die ungeliebten Dellen zu minimieren.

Inhaltsstoffe wie Koffein und Niacinamid haben einen positiven Effekt auf den Abbau von Fettzellen. Extrakte aus Ingwer, Zitrone, Birke, Gingko oder Artischocke regen die Durchblutung an und wirken entschlackend. Manche Lotionen enthalten auch sogenannte Androgene, das sind die
Gegenspieler des weiblichen Hormons Östrogen, welches unter anderem für Cellulite verantwortlich ist.

Sie können für eine Verbesserung des Hautbilds sorgen, da sie die Wirkung von Östrogenen abschwächen. Wichtig ist, dass sowohl Massagen als auch die Anwendung von Cremes regelmäßig durchgeführt werden, da der positive Effekt ansonsten ganz schnell wieder verschwindet.

Wer dem Traumbody kurzfristig auf die Sprünge helfen will, kann auch mit leichtem Selbstbräuner nachhelfen – denn Bräune kaschiert die Dellen und lässt die Beine insgesamt schmaler wirken.

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Shots Magazin / © Fotos: Fashion by ddp images / Quelle: beautypress

Rubriken: Fashion Ladies